Aktuelles und Zurückliegendes

Aktuelles und Zurückliegendes

 

Von der 19. Ebelebener Werkstattlesung

 

19 Werkstattlesung Frank

 

EBELEBEN (uvo). Mit einem neuen, spannenden Thema trat der Neubrandenburger Autor Frank Wilhelm zur 19. Werkstattlesung in Ebeleben auf, es ging um das Thema „RAF im Osten- Terroristen unter dem Schutz der Stasi“. Aus der Zeit der RAF (Rote Armee Fraktion) sind in der damaligen Bundesepublik 62 Tote zu beklagen, dazu kommt ein Sachschaden von geschätzten 250 Millionen Euro, so der Autor. Auf das Konto der RAF- Terroristen gingen u.a. Anschläge wie die Ermordung des Generalbundesanwaltes Siegfried Buback, des Dresdner Bank- Vorstandes Jürgen Ponto oder des Arbeitgeberpräsidenten Hanns- Martin Schleyer oder die Entführung der Lufthansamaschine „Landshut“.

Vielen Bürgern ist nicht oder nur wenig bekannt, dass zehn frühere RAF- Mitglieder ab 1980 in der DDR untertauchten und sich so der Strafverfolgung der damaligen BRD entzogen. Eine der Aussteigerinnen war Silke Maier- Witt alias „Angelika Gerlach“, die u.a. drei Jahre (1983- 1986) in Erfurt lebte. Diese frühere Terroristin der zweiten Reihe stand im Mittelpunkt der Lesung von Frank Wilhelm. Geboren wurde die Frau 1950 in Baden- Württemberg, sie studierte Medizin und Psychologie in Hamburg. U.a. ausgelöst durch die Vietnamkriegsproteste und durch die lateinamerikanische Revolutionsbewegung driftete sie zunächst in das linksautonome, später in das linksextreme Spektrum ab. So gelangte Silke Maier- Witt in die RAF, bekam eine Schusswaffe und ging in die Illegalität. Insbesondere gehörten solche Tätigkeiten wie die Anmietung konspirativer Wohnungen, das Cleaning (Beseitigung von Spuren) oder Auskundschaftungen zu ihren Aufgaben. Nachdem bei einem Banküberfall in Zürich eine unbeteiligte Passantin getötet wurde, kamen bei Maier- Witt Zweifel an der Mission der RAF auf, sie gab ihre Waffe ab. Nachdem der Leiter der MfS- Terrorabwehr Harry Dahl entsprechende Grundlagen gelegt hatte, konnten insgesamt zehn Terroristen in der DDR 1980 untertauchen. Ziel des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) war es, Informationen von den Terroristen abzuschöpfen, die das Bundeskriminalamt nicht hatte. Zunächst wurden diese Menschen in das am Oder- Spree- Kanal gelegene Forsthaus Briesen verbracht, um sie auf den sozialistischen Alltag in der DDR vorzubereiten. Hier erhielten sie neue Lebensläufe, in denen auch die Wechsel aus der BRD in die DDR erklärt wurde. Frau Maier- Witt kam anschließend nach Hoyerswerda, sie verweilte dort, bis Gerüchte aufkamen, sie sei eine enttarnte ehemalige Spionin der DDR in der BRD gewesen. Nächste Station war Erfurt, wo sie an der Medizinischen Akademie als Hilfskrankenschwester arbeitete und gleichzeitig ein medizinisches Fachschulstudium in Weimar begann. Nachdem ein DDR- Übersiedler in der BRD Frau Maier Witt alias „Gerlach“ enttarnte, das MfS durch den KGB alarmiert worden war, erfand man eine Liebesgeschichte, so dass sie aus Erfurt verschwand. Nach mehreren konspirativen Aufenthalten kam sie schließlich 1987 nach Neubrandenburg mit neuem Namen („Sylvia Beyer“). Hier bekam sie in der Dokumentationsstelle des VEB Pharma Arbeit. Nach der Wende flogen innerhalb weniger Tage im Juni 1990 alle Identitäten der ehemaligen Terroristen auf. Frau Maier Witt wurde ein Jahr später zu zehn Jahren Haft verurteilt, von denen sie aber nur drei Jahre absitzen musste.

Nach seinem Vortrag beantwortete der Autor die Fragen aus dem Publikum. Die Veranstaltung war in bewährter Weise von der Stadtverwaltung Ebeleben gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung und den Mühlhäuser Werkstätten geplant und durchgeführt worden.       

 

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Das Buch ist unter folgendem Link käuflich zu erwerben: Frank Wilhelm - RAF im Osten

 

 [09.03.2017]


 

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[28.02.2017]

 


 

Sternstunden in der Grundschule ‚Adolph Diesterweg‘ Ebeleben

Thüringer Energie (TEAG) zeichnet Schule im Projektwettbewerb 'IdeenMachenSchule' zum Leuchtturm aus

 

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Liebevoll geschmückt zeigte sich am 14. Dezember 2016 in hellen Lichtern und bunten Farben die Grundschule Ebeleben, die ihren jährlich stattfindenden Schulweihnachtsmarkt um 15.00 Uhr mit einem Weihnachtsmärchen der besonderen Art eröffnete. Mit Fantasie und Witz erzählten die Grundschüler in ihrem Theaterstück die Geschichte von einem bummeligen Weihnachtsmann, der erst kurz vor knapp aus dem Urlaub zurückkehrt und alle Mühe hat, die Geschenke für die Kinder noch rechtzeitig unter den Baum zu bringen. Wie gut, dass er sein fleißiges Mäuschen hat und er auf seinem Weg zu den Kindern zudem Hilfe von den verschiedensten Märchenfiguren erfährt. Doch nicht nur das Theaterstück, das musikalisch vom Schulorchester untermalt wurde, zauberte den Schülern und ihren Familien an diesem Nachmittag ein Lächeln ins Gesicht. Für weiteren Beifall der Gäste sorgte im Anschluss an die Aufführung auch die freudige Verkündung von Schulleiter Volkmar Mehler: Die Schule wurde bei IdeenMachenSchule - einem von Thüringer Energie initiierten und geförderten Projektwettbewerb - aus insgesamt 67 Bewerbungen ausgewählt und zu einem von insgesamt sieben Leuchttürmen ausgezeichnet.

Als stark engagierte Schule im Bereich Gesundheitserziehung und -förderung, welche u.a. seit mehreren Jahren am Schulobstprojekt der EU teilnimmt, hatte sich die Schule bei IdeenMachenSchule um eine finanzielle Unterstützung für den geplanten Trinkwasserbrunnen beworben und konnte die Jury mit diesem nachhaltigen Ansatz im besonderen Maße überzeugen. Ausgerüstet mit einer Trinkflasche, die einen halben Liter fasst, können sich alle Kinder der Grundschule Ebeleben zukünftig mit frischem Wasser versorgen und auf gesüßte Getränke verzichten. „Bei IdeenMachenSchule mitzumachen, ist an unserer Schule schon fast Tradition. Wir haben uns schon mehrfach beworben und konnten uns über die Jahre über eine kleine und nun auch über eine richtig große Unterstützung freuen. Uns verbindet eine gute Zusammenarbeit mit TEAG. Die Förderung für den Trinkwasserbrunnen entlastet unser Budget sehr. Ich kann jede Schule nur dazu ermutigen, ihre Projekte einzureichen!“, so der Schulleiter Volkmar Mehler.

Neben dem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro konnte sich die Schule am Tag ihrer Schulweihnachtsfeier über einen Pokal, eine Urkunde und Gewinner-T-Shirts freuen, die Roy Hildebrandt, Projektleiter IdeenMachenSchule bei Thüringer Energie persönlich überreichte. „Mit IdeenMachenSchule möchten wir ein Stück weit Anerkennungskultur für das Engagement von Lehrern und Schülern leisten. Thüringens Schulen stecken voller Ideen und Potenzial. Dies möchten wir sichtbar machen und fördern. In der Verwirklichung ihrer Ideen und Projekte sammeln die Kids wichtige Erfahrungen, lernen selbstbestimmtes Handeln und erleben Erfolge. Sie erleben, dass sie schon als junger Mensch unheimlich viel bewegen und bewirken können“, erklärt Roy Hildebrandt die Zielstellung des Projektwettbewerbes. Seine herzliche Gratulation und seinen Dank für das vielseitige Engagement der Schule sprach vor Ort auch Bürgermeister Uwe Vogt aus. Er freute sich darüber, dass sich die Schule dem Thema Wasser angenommen hat und damit aktives Bewußtsein gelebt wird. Er verwies darauf, dass Wassermangel eines unserer größten Probleme auf der Erde ist, da sich der Vorrat an Süßwasser auf der Erde nicht vergrößert und die Vorräte auf dem Erdball ungleich verteilt sind. So haben schon heute über eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

 Noch bis zum 31. Januar 2017 - und danach erneut zum 31. Mai 2017, dem dritten und letzten Stichtag im Schuljahr 2016/2017 - können Schulen und Projektgruppen unabhängig von Klassenstufe und Projekt-Genre ihre Ideen und Vorhaben direkt unter www.ideenmachenschule.de einreichen. Alles, was der Schule, dem Schulumfeld, den Schülern und Schülerinnen zugute kommt, das selbständige und eigenverantwortliche Handeln von Kindern und Jugendlichen fördert, findet bei TEAG Begeisterung. Gute Chancen auf ein Preisgeld in Höhe von bis zu 1.000 Euro und damit auf eine Auszeichnung zum Leuchtturm hat, wer seine Projektbewerbung möglichst mit Bildmaterial oder anderen veranschaulichenden Dokumenten unterstützt und im Förderantrag klar die Hintergründe, Ziele und die Motivation zum Projekt formuliert.

HINTERGRUND:
TEAG unterstützt auch im Schuljahr 2016/17 ca. 60 Thüringer Schulprojekte mit bis zu 1.000 Euro je Aktion. Ob Baumpflanzaktion, Theateraufführung oder Sportfest – die Möglichkeiten, an „IdeenMachenSchule“ teilzunehmen, sind vielfältig. Gefördert werden Schulprojekte aller Klassenstufen, die zur Verbesserung des Lernumfeldes beitragen, welche die Bildung und Entwicklung der Schüler nachhaltig und positiv beeinflussen oder Ideen zur Optimierung der Lernsituation der Schüler. Mitmachen können alle Thüringer Schüler bzw. Schulklassen der Klassenstufen 1 bis 12. Eine Lehrerin oder ein Lehrer soll dabei die Bewerbung übernehmen. Mehr Informationen dazu unter www.ideenmachenschule.de.

WEITERE INFORMATIONEN ZUM PROJEKT:
Roy Hildebrandt, Projektleiter
Telefon +49 361 652-2904; Mobil +49 160 97203874
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
IdeenMachenSchule, ein Projekt der TEAG
www.ideenmachenschule.de

[04.01.2017]

 


 

18. Werkstattlesung Ebeleben 

Text und Fotos: Dirk Bernkopf, Thüringer Allgemeine vom 11.11.2016

 

2016 1 Werkstattlesung Täve Schur

2016 2 Werkstattlesung Täve Schur

2016 3 Werkstattlesung Täve Schur

 

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[14.11.2016]

 


 

Einwohnerversammlung 2016


Stadtverwaltung Ebeleben
Einladung


Am Donnerstag, d. 10.11.2016 findet um 19:00 Uhr in der Gaststätte „Thüringer Hof“, Wilhelm- Klemm- Str. 35 in Ebeleben die diesjährige Einwohnerversammlung gem. § 15 ThürKO für die Einheitsgemeinde Ebeleben statt.

Tagesordnung:
1. Grußwort des Bürgermeisters
2. Informationen zu allgemeinen Belangen der Stadt Ebeleben
3. Informationen Gebietsreform im Freistaat Thüringen
4. Anfragen


Hinweis:
Einwohner können Anfragen in wichtigen Gemeindeangelegenheiten, die nicht von der Tagesordnung der Einwohnerversammlung erfasst sind, bis spätestens zwei Tage vor der Einwohnerversammlung bei der Stadtverwaltung einreichen. (§ 5 (3) der Hauptsatzung der Stadt Ebeleben).

Alle Einwohner der Einheitsgemeinde sind hierzu recht herzlich eingeladen.


Ebeleben, d. 19.10.2016
gez. Vogt
Bürgermeister

[26.10.2016]

 


 


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[06.10.2016]

 


 

Ehrenamtsgala in Ebeleben

EBELEBEN. Zum 9. Mal seit 2008 fand eine Ehrenamtsgala für verdienstvolle Vereine und Einzelpersonen statt. Dazu hatte sich auch wieder Landrätin Antje Hochwind Zeit genommen, um an der Veranstaltung teilzunehmen.

 

2016ehrenamtsgala

Foto: Claudia Kadur

 

Bürgermeister Uwe Vogt würdigte das Engagement ehrenamtlicher Arbeit. Dieses sei gerade im ländlichen Raum wichtiger Bestandteil funktionierenden kulturellen Lebens. Mit den Auszeichnungen Jahr für Jahr möchte man ein Zeichen setzen, denn eigentlich ist diese Tätigkeit unbezahlbar. Die Stadt Ebeleben ist seit einigen Jahren vielfältig unterwegs, um den ein oder anderen Wunsch zu erfüllen. Jeder weiß aber, dass Geld allein das kulturelle Leben nicht voranbringt. Besonders freute sich der Bürgermeister, dass kurz zuvor mit Wehrleiter Andreas Sorber ein Ebelebener Feuerwehrmann bei der kreislichen Gala auf dem Kyffhäuser ausgezeichnet worden war.

Landrätin Antje Hochwind dankte allen ehrenamtlich Tätigen. Studien haben ergeben, dass das Ehrenamt im Kyffhäuserkreis überdurchschnittlich gepflegt wird. Sie empfindet das Wirken in Vereinen und Verbänden als wichtigen Faktor, um das Leben im Kyffhäuserkreis liebens- und lebenswert zu erhalten.

Ausgezeichnet wurden in Anwesenheit der Ortsteilbürgermeister Esther Richter (Rockensußra), Lothar Lippmann (Allmenhausen) und Renate Tänzler (Gundersleben); Thomas Gehlhaar (Wiedermuth) fehlte krankheitsbedingt:

  1. Stefan Weiß (Allmenhausen), insbesondere für sein Engagement in Vorbereitung des silbernen Jubiläums mit der Gemeinde Glauburg sowie seiner Vereinstätigkeit
  2. LandLeben Gundersleben e.V., der Verein hat die frühere Gaststätte als Vereinshaus übernommen und organisiert viele Höhepunkte im Ortsteil mit
  3. Ralf- Peter Richter, er ist stellvertretender Ortsteilbürgermeister und leitet die engagierte Ortsteilfeuerwehr   
  4. Schützenverein „1908 Helbetal“ Wiedermuth e.V., dieser organisiert seit der Wende die Dorf- und Schützenfeste und ist Träger des kulturellen Lebens des Ortsteils
  5. Förderverein der Grundschule „Adolph Diesterweg“ e.V., der seit 10 Jahren den außerschulischen Bereich unterstützt und die Lernbedingungen an der Schule verbessern hilft
  6. Feuerwehr Ebeleben e.V., die das Anliegen der Kameraden der Stützpunktfeuerwehr unterstützt und zahlreiche öffentliche Veranstaltungen wie z.B. das jährliche Kinderfest organisiert

Die Stadtverwaltung Ebeleben dankt allen Ausgezeichneten, aber auch allen anderen ehrenamtlich in der Einheitsgemeinde tätigen Personen.

Uwe Vogt

Bürgermeister

[21.09.2016]

 


 

25 Jahre Wippertal Wohnungsbaugesellschaft mbH Sondershausen

 

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Foto: Landrätin Antje Hochwind

 

Die Stadt Ebeleben gratuliert der „Wippertal“ Wohnungsbau- und Grundstücksgesellschaft mbH Sondershausen zum 25 jährigen Jubiläum ganz herzlich. Die Stadt Ebeleben ist seit 1997 Gesellschafter an dem Unternehmen. Wir wünschen der „Wippertal“ auch für die Zukunft alles Gute und weiterhin eine konstruktive Zusammenarbeit.

Uwe Vogt
Bürgermeister

[21.09.2016]

 


 

Historischer Festumzug im fränkischen Mitwitz unter Ebelebener Beteiligung

 

MITWITZ (uvo). Die Partnergemeinde der Stadt Ebeleben hat in diesem Jahr großes Jubiläum, denn die Marktgemeinde feiert 2016 die Ersterwähnung des Namens vor 750 Jahren. Höhepunkt der über das Jahr verteilten verschiedenen Veranstaltungen  rund um das Gemeindejubiläum war der historische Festumzug am 18.September. Insgesamt wurden dabei 44 Bilder von knapp 1000 Personen gezeigt, tausende Zuschauer sahen sich diesen an.

Seit 2008 ist Mitwitz Partnergemeinde der Stadt Ebeleben. Zu dem aktuellen Jubiläum war auch eine Einladung an die Helbestadt gegangen. Und so konnte Bürgermeister Hans- Peter Laschka eine Delegation unter Leitung seines  Amtskollegen Uwe Vogt, dessen Stellvertreterin Esther Richter, die Ortsteilbürgermeisterin von Gundersleben, Renate Tänzler und Ehrenbürger Otto Thonhofer begrüßen. Mitgereiste Mitglieder des Schlossparkvereins gestalteten das Bild der Hochzeit von Hans Veit von Würtzburg mit Margaretha von  Ebeleben im Jahre 1601. Noch heute ist das Ebelebener Wappen an zahlreichen Gebäuden wie dem Wasserschloss, der evangelischen Jakobskirche oder dem Rathaus in Mitwitz zu sehen. Mitglieder des Vereins „LandLebenGundersleben e.V.“ waren ebenfalls mit im Zug, um das Bild „Partnerschaft“ zu repräsentieren.

Mitwitz

Foto: Esther Richter

Mitwitz3

Foto: Uwe Vogt

 

Weitere Bürger aus der Einheitsgemeinde waren mitgekommen, um den historischen Festumzug zu sehen, dicht gedrängt standen die Zuschauer entlang der über 2 Kilometer langen Strecke. Der Zug zog sich durch den Ort, er begann in der Kronacher Straße und endete am Wasserschloss. In unmittelbarer Nähe, in der Schlossallee, war ein großes Festzelt aufgebaut worden. Glück hatten die Mitwitzer mit dem Wetter, denn am Vormittag hatte es noch geregnet, der Umzug am Nachmittag blieb trocken. Zwischen den 44 Bildern zur Geschichte Mitwitzes waren mehrere Musikvereine. Selbst der Kronacher Landrat Oswald Marr war Teilnehmer des Zuges, in einer Kutsche stellte er den Kronprinzen Ludwig (dem späteren König Ludwig III.) bei einem Besuch in Mitwitz im Jahr 1892 dar. Ebenfalls in der Kutsche war sein Vorgänger Heinz Köhler und der Besitzer der Mitwitzer Schlösser, Baron Rasso von Cramer-Klett. Viele weitere Bilder aus der Vergangenheit der Marktgemeinde wurden gezeigt, ob über wichtige historische Ereignisse, das Kriegsgeschehen, die Eisenbahneinweihung oder das frühere Bad. In der neueren Geschichte spielte die Wiedervereinigung und die 2008 geschlossene Partnerschaft mit der Stadt Ebeleben eine Rolle und wurde durch entsprechende Bilder ausgedrückt.

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Foto: Esther Richter

 

Auf der Ehrentribüne hatten zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft Platz genommen, für die Zuschauer wurde der historische Festumzug an zwei Stellen kommentiert.

Im Festzelt wurde im Anschluss an den Umzug nicht nur zünftig gefeiert, zur Erinnerung konnte man sich auf einer historischen Münzprägemaschine eine Jubiläumsmedaille aus Anlass der 750- Jahr- Feier prägen lassen.

Im Mitwitzer Jubiläumsjahr folgen noch weitere Höhepunkte, so z.B. „Mitwitz im Licht“ am 1./2. Oktober, wo besondere Orte geöffnet werden.

Im Namen der Stadtverwaltung dankt Bürgermeister Uwe Vogt allen, die die Stadt Ebeleben in Mitwitz repräsentiert haben, recht herzlich.

[19.09.2016]

 


 

Boblegende Wolfgang Hoppe im Rahmen der Werkstattlesungen zu Gast

EBELEBEN. Im Rahmen der seit 2009 stattfindende Werkstattlesungen war Doppelolympiasieger Wolfgang Hoppe zu Gast. Die Veranstaltung fand zum 17.Mal statt, war aber keine Buchlesung, vielmehr berichtete der erfolgreichste Bobpilot über seine Karriere. Wolfgang Hoppe ist gebürtiger Apoldaer, ist durch seinen Sport in der ganzen Welt herumgekommen, seiner thüringer Heimat aber immer treu geblieben. Aus einer sportbegeisterten Familie stammend, Bruder Heinz war der erfolgreichste Motocrossfahrer der DDR, kam er über die Leichtathletik zum Bobsport. Immerhin war er Vize- DDR- Meister der Junioren im Zehnkampf.

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Foto: Uwe Vogt

Der Ausnahmesportler berichtete über seinen sportlichen Werdegang, von der ersten Teilnahme an Weltcuprennen bis hin zu der vierfachen Olympiateilnahme. Authentisch erzählte er über seine Goldfahrten in Sarajevo. Eigentlich nur als Nr.3 nominiert, rutschte er durch seine bestechenden Bestfahrten kurzfristig in das DDR- Team und bekam einen der beiden Startplätze für die Zweierbobwettbewerbe. Durch einen Bandscheibenvorfall gehandicapt, brachte er die Vorläufe im Eiskanal der bosnischen Hauptstadt herunter. Wie durch ein Wunder waren dann zu den Hauptläufen die Schmerzen verflogen und er gewann mit seinem Bremser Dietmar Schauerhammer Gold. Wenige Tage später gelang das dann auch noch mit dem Viererbob. Auf die Frage, was man denn in der DDR für den Doppelolympiasieg bekam, sagte der frühere Bobpilot, das neben einer kleineren Geldsumme, die baldige Zuteilung eines PKW für ihn am brauchbarsten war. Mit kleinen Filmeinspielungen lockerte Wolfgang Hoppe den kurzweiligen Abend auf. Interessant waren auch die Details zu den weiteren Olympiaden: So erfuhren die Zuhörer z.B., dass 1988 Jamaica erstmalig an den Start ging, der Sachverhalt ist ja später auch verfilmt worden („Cool Runnings“). Aber gerade der Sturz der jamaikanischen Viererbobmannschaft unmittelbar vor der entscheidenden Fahrt des Hoppe- Bobs, die damit verbundene lange Präparation der Bahn mit der ebenso langen Wartepause, brachte das DDR- Team um die erfolgreiche Titelverteidigung. Bei den Zweierbobwettbewerben führten die starken Windböen des Chinooks (warmer Fallwind) zu irregulären Bedingungen, da er Sand während des ersten Laufs in die Fahrbahn wehte. Auch der Hoppe- Bob war davon betroffen, so dass trotz Bestzeiten im 2. bis 4. Lauf der Titel nicht zu holen war und das Team dank der großen Aufholjagd damit Zweiter wurde. Zwei Jahre später in Albertville fehlten ganze zwei Hunderstelsekunden am Sieg im Viererbob, vier Jahre später aber stieg das Team mit der Bronzemedaille erneut auf das Treppchen.

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Foto: Uwe Vogt

Der Olympiasieger zeigte auch Einspielungen zur Geschichte des Bobsports und zu aktuellen Entwicklungen, ist er ja nach Beendigung der aktiven Laufbahn seinem Sport als Trainer treu geblieben. Als Trainer im Frauenbereich, jetzt im Nachwuchsbereich hat er auch verschiedene Erfolge gefeiert. So wurde die von ihm trainierte Sandra Kiriasis 2006 Olympiasiegerin in Turin. Im Rahmen seines Vortrags berichtete Wolfgang Hoppe auch über den Monobobsport, wo von ihm betreute Sportler bei den diesjährigen olympischen Jugendspielen in Lillehammer sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen gewannen. Aber auch die Schwierigkeiten der Akquise von sehr guten Sportlern für die Bobdisziplinen sprach er an. Die zahlreichen Besucher der Veranstaltung konnten alle sechs Olympiamedaillen betrachten, daneben hatte der Sportler auch solche Utensilien wie Kufen, Rennanzüge oder einen Helm mitgebracht und gab dazu Erklärungen. Wie immer bei den Werkstattlesungen hatte das Publikum die Möglichkeit Fragen zu stellen. 

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Foto: Uwe Vogt

Bürgermeister Uwe Vogt würdigte das ehrenamtliche Engagement von Wolfgang Hoppe, der nicht nur ein Idol und Vorbild für die Sportjugend ist, sondern er ist u.a. Botschafter der Stiftung Kinderhospiz Mitteldeutschland in Tambach- Dietharz oder Mitorganisator der Regenbogentour zugunsten der Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder in Thüringen. Herr Hoppe verzichtete auf seine Gage zugunsten des Kinderhospizes. Hierfür bekam er einen Scheck von der Nordthüringer Volksbank durch den Ebelebener Bereichsleiter Michael Hartmann und seinem Nordhäuser Kollegen Sven Bäger überreicht. Viele Gäste nutzten die Lesung, um dieses Anliegen in Form einer Spende zu unterstützen. Natürlich signierte Herr Hoppe auch noch Autogrammkarten.

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Foto: Uwe Vogt

Mit Spannung warteten die Stammgäste auf die Bekanntgabe der nächsten Werkstattlesung: Bürgermeister Vogt konnte den beliebtesten Sportler aller Zeiten der DDR ankündigen: Täve Schur liest am 09.11.2016, 19 Uhr aus seiner Autobiografie. Auf dieses Highlight können sich nicht nur die Radsportfreunde freuen…  

Uwe Vogt

 [15.09.2016]

 


 

Kirschallee hat nach über 20 Jahren ein neues Spielgerät erhalten

 

Der Spielplatz in der Kirschalle hat am 05.09.2016 ein neues Spielgerät erhalten. Die Spielkombination „Basel“ wir nun den Spielplatz bereichern.

Die Spatzengruppe der Kindertagesstätte Helbespatzen und die Hortgruppe der 2. Klasse der Grundschule „Adolph Diesterweg“ Ebeleben haben nach der Einweihung das Gerät ausgiebig getestet.

Bürgermeister Uwe Vogt dankte insbesondere der Landtagsabgeordneten Frau Dr. Iris Martin-Gehl (Die Linke) und dem Feuerwehrverein Ebeleben unter der Leitung seines Vorsitzenden Andreas Sorber für die Unterstützung des Projektes.

Frau Dr. Martin-Gehl hat Lottomittel des Arbeitsministeriums akquiriert, der Feuerwehrverein hat sämtliche Formalitäten der Beantragung übernommen.

Landtagsabgeordnete, Bürgermeister und Feuerwehrvereinschef durchschnitten das Band unter großer Freude der Kinder. Diese hatten zuvor mit zwei Liedern eine kulturelle Einstimmung gegeben. Bereits besprochen wurde zwischen den Beteiligten, dass der Wunsch besteht, im kommenden Jahr ein ähnliches Spielgerät für die Kita Helbespatzen bereitzustellen. 

 

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Foto: Carina Sorber

 

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Foto: Carina Sorber

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Foto: Carina Sorber

 

[05.09.2016]

 


 

 

Beleuchtung brennt wieder nachts durch

Die Stadt Ebeleben hat in einem gemeinsamen Projekt mit der Thüringer Energienetze GmbH & Co.KG (TEN) die gesamte Stadtbeleuchtung auf moderne LED- Leuchtmittel umgestellt.

Nachdem Bürgermeister Uwe Vogt vor über einen Jahr an die Leitung der TEN mit diesem Wunsch herangetreten war, konnten nun die Straßenbeleuchtungen in Ebeleben und seinen vier Ortsteilen komplett umgestellt werden. Dazu hat die Ordnungsverwaltung mit Thomas Gehlhaar und Andreas Sorber viel Vor- und Zuarbeit geleistet. Das Team der TEN um Florian Finkbeiner hatte danach die Planung, Errichtung und Betriebsführung der bereits vorhandenen Straßenbeleuchtungsanlagen übernommen.

Durch die Umstellung auf moderne Leuchtmittel werden nicht nur Stromkosten eingespart, sondern nun bleibt die Straßenbeleuchtung wieder kontinuierlich über Nacht an. Das führt nach Aussage vieler Einwohner wieder zu einem gehobenen Lebensstandard und auch das Sicherheitsgefühl wird nachts für die Menschen erhöht.

Am kommenden Mittwoch, dem 7.9.2016, 9.30 Uhr, kommen die Vertreter von Stadt und TEN im Rathaus zusammen, um die Umrüstungsarbeiten offiziell zu beenden.

[30.08.2016]

 


 

Einweihung / Übergabe Spielgerät

Ebeleben. Nun ist es bald so weit. Am Montag, den 5. September 2016 um 14:00 Uhr, wird das neue Spielgerät auf dem Spielplatz im Wohngebiet „Kirschallee“ seiner Bestimmung übergeben.

Allen, die dazu beigetragen haben, dass es nun so weit ist, sei herzlich gedankt. Wir danken unserer Landtagsabgeordneten Dr. Iris Martin-Gehl (Die Linke), dem Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, dem Feuerwehrverein Ebeleben, den Mitarbeitern des Bauhofes und allen Unterstützern, die mit dazu beigetragen haben, dass die Qualität unseres Spielplatzes in der Kirschallee wieder an Qualität gewinnt.

Uwe Vogt
Bürgermeister der Stadt Ebeleben

[22.08.2016]


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[04.08.2016]



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[02.08.2016]


Langjähriger Diakonievorstand geht in den Ruhestand

EBELEBEN (uvo). Der langjährige Vorstand bzw. Geschäftsführer der Novalis Diakonie, Andreas Kunz, wurde mit einem Gottesdienst in der Ebelebener Stadtkirche St. Bartholomäus in den Ruhestand verabschiedet. Dieser wurde vom Vorstandsvorsitzenden der Diakonie Mitteldeutschland,  Oberkirchenrat Eberhard Grüneberg, gemeinsam mit dem Superintendenten des Kirchenkreises Bad Frankenhausen- Sondershausen, Kristof Balint, gestaltet. Herr Kunz wurde dabei vom Oberkirchenrat mit dem goldenen Kronenkreuz für seine diakonischen Verdienste ausgezeichnet.

 

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Foto: Alfons Burhenne

 

Im Anschluss fand eine Feierstunde im Karl- Marien- Haus statt. Zahlreiche Vertreter aus Kirche, Politik und gesellschaftlichen Leben waren anwesend, darunter die Landtagsabgeordneten Dorothea Marx, Babett Pfefferlein und Manfred Scherer. Der Verwaltungsratsvorsitzende der Novalis Diakonie Uwe Vogt würdigte in seiner Rede die langjährige engagierte diakonische Tätigkeit von Herrn Kunz, darunter das zehnjährige Wirken in Ebeleben. Auch ehemalige Wegbegleiter wie sein Vorgänger Thomas Niethammer sprachen Grußworte.

 

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Verwaltungsratsvorsitzender Uwe Vogt bei seiner Abschiedsrede für den scheidenden Vorstand Andreas Kunz

Foto: Alfons Burhenne

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Der frühere Vorstand Thomas Niethammer aus Reutlingen bei seinem Grußwort

Foto: Alfons Burhenne

 

Bei dieser Veranstaltung wurde vom scheidenden Herrn Kunz mit Clemens Schlegelmilch der Nachfolger als Vorstand und Geschäftsführer bei Novalis Diakonie vorgestellt. Herr Schlegelmilch ist Jurist und war bislang bei der Diakonie Mitteldeutschland in Halle in leitender Funktion beschäftigt.

 

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V.l.n.r.: OKR Grüneberg, Clemens Schlegelmilch (neuer Vorstand), Andreas Kunz (bisheriger Vorstand), Superintendent Balint

Foto: Alfons Burhenne

[14.06.2016]

 


 

Weg zur Kompostierungsanlage übergeben


ALLMENHAUSEN(uvo). In Anwesenheit von Landrätin Antje Hochwind, dem Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Mathias Geßner und Bürgermeister Uwe Vogt und Ortsteilbürgermeister Lothar Lippmann wurde der Weg zur Kompostierungsanlage des Landkreises der Nutzung übergeben.

 

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Foto: Detlef Michel


Da der Plattenweg in den zurückliegenden Jahren zunehmend größere Defekte und Ausfahrungen aufwies, verständigten sich die Stadt Ebeleben und der Landkreis darauf, dass die Stadt einen Antrag auf Fördermittel für den ländlichen Wegebau beim ALF Gotha stellt. Sowohl Ebeleben mit seinem Ortsteil Allmenhausen als auch der Kreis als Betreiber der Kompostierungsanlage hatten großes Interesse, dass der Weg in einen vernünftigen Zustand kommt.
Die Planung übernahm die Reinhardt GmbH aus Sondershausen. Die Kostenschätzung belief sich auf eine gute halbe Million Euro, wobei 65 % Fördermittel beantragt wurden. Nach einer entsprechenden Genehmigungsplanung kamen im Oktober vergangenen Jahres die Zuwendungsbescheide zur Förderung der Maßnahme. Nach Ausschreibung, öffentlicher Bekanntmachung, Submission und Vergabegesprächen begannen die Arbeiten im November vergangenen Jahres. Den Zuschlag bekam die Firma MST (Meliorations-, Straßen- und Tiefbau) aus Laucha an der Unstrut. Nach erfolgter Anlaufberatung wurde in kurzer Zeit eine Umleitungsstrecke von Allmenhausen zur Kompostierungsanlage ausgebaut, so dass die Befahrbarkeit der Schottertragschicht gegeben war.
Ab März dieses Jahres wurde mit Hochdruck an der Zuwegung gebaut, Anfang Mai erfolgte der Einbau der Bitumendecke, nach erfolgter Abnahme nun die Freigabe.
Alle Redner würdigten die gute Zusammenarbeit zwischen den Ämtern, Planern und Baufirma. Letztendlich konnten sogar Kosten im Vergleich zur Kostenschätzung gespart werden. Besonders die Allmenhäuser freuen sich über die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in der Gemarkung.
Quelle: Bauverwaltung der Stadt Ebeleben

[14.06.2016]

 


 


Denkmalschutzpreis geht in der kategorie Gruppenpreis nach Ebeleben

 

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Foto: Landrätin Antje Hochwind

 

ERFURT. Der diesjährige Thüringer Denkmalschutzpreis wurde am 9. Juni in der Thüringer Staatskanzlei an zehn verschiedene Preisträger übergeben. Die Preisverleihung findet seit 1994 statt und ist eine vom Freistaat Thüringen vergebene Auszeichnung für besondere Verdienste im Bereich der Denkmalpflege. Professor Benjamin-Immanuel Hoff , Chef der Thüringer Staatskanzlei und Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten sagte, dass mit dem Thüringischen Denkmalschutzpreis Personen, Projekte und Einrichtungen ausgezeichnet werden, die sich in besonderem Maße für die Denkmalpflege im Freistaat eingesetzt haben. Mit dem Preis soll auf außergewöhnliche, über das denkmalschutzrechtlich Gebotene hinausgehende Leistungen im Bereich der Denkmalpflege aufmerksam gemacht werden, die damit Vorbildwirkung für neue Projekte entfalten können. Er warb in seiner Rede für weitere zukünftige Projekte.

Zu den in diesem Jahr ausgezeichneten gehören der Novalis Diakonieverein und der Schlossparkverein Ebeleben. In der Laudatio des Landeskonservators Dr. Holger Reinhardt wurde das gemeinsame Engagement beider Vereine gemeinsam mit der Stadtverwaltung für die Wiederherstellung des Ebelebener Schlossparkes gewürdigt. Dr.Reinhardt sagte, dass der Schlosspark einmalig in Thüringen sei, da die barocke Grundstruktur über die Jahrhunderte immer erhalten geblieben war. Er ging auf die Besonderheiten des Parks ein, nannte dabei die beiden in dieser Form einmaligen Kaskaden und den um 90 Grad vom ehemaligen Schloss gedrehten Schlossgarten. In Anwesenheit von Landrätin Antje Hochwind, Bürgermeister Uwe Vogt, der Vorstände des Novalis Diakonievereins und zahlreicher Mitglieder des Schlossparkvereins wurde die Auszeichnung verliehen. Besonders wurde dabei auch das Engagement des zuständigen Planers Dr. Folke Dietzsch gewürdigt. Die Auszeichnung in der Kategorie „Gruppenpreis" ist mit einer Prämierung in Höhe von 10 000 Euro versehen.

Die Preisträger waren von den Thüringer Denkmalschutzbehörden, dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie sowie sonstigen Körperschaften und Verbänden, die der Denkmalpflege verbunden sind, vorgeschlagen worden. Kriterien für die Auswahl sind dabei u.a. das persönliche Engagement, die zeitgemäße Nutzung historischer Objekte, und die denkmalpflegerische Gesamtqualität. Die Preisträger werden von einer Fachjury ausgewählt. Die Auszeichnung wird sowohl vom Freistaat Thüringen als auch der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen jeweils zur Hälfte finanziert.

[10.06.2016]

 

 


 

 

Deutscher Gewerkschaftsbund
Kreisverband Kyffhäuserkreis


EINLADUNG zum 4. Nordthüringer Gewerkschaftstreffen

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,


„Vom Mittelpunkt ins Abseits – (Nicht-)Vernetzung von Bus und Bahn in Nordthüringen“ 

Thüringen - das grüne Herz Deutschlands. Und unser schöner Freistaat, er liegt nicht nur zentral, sondern darf auch einen der wichtigsten und attraktivsten Bahnknoten in seinem Territorium wissen. Zumindest ab Ende 2017, wenn unsere schöne Landeshauptstadt zum Kreuzungs- und Umsteigepunkt für Münchener, Hamburger, Berliner, Frankfurter und auch Dresdener Zugreisenden wird. Auch die Zulaufstrecken wurden und werden fit gemacht, Gleise saniert, neue Signale gesetzt. Nur wenige Kilometer von den Schienensträngen entfernt sieht es jedoch meist ganz anders aus. Öffentliche Mobilität: nicht selten Fehlanzeige. Obwohl es schon aus Klimaschutzgründen ganz anders sein müsste. Von den möglichen sinnvollen Arbeitsplätzen gar nicht zu reden. Aber es fehlen offensichtlich der politische Wille wie, auch das Geld. Wirtschaft, Bevölkerung, Nachhaltigkeit haben das Nachsehen.
Genau darüber wollen wir reden! Mit den Verantwortlichen und den Bürger*innen!

Wir laden deshalb ein zum 4. Nordthüringer Gewerkschaftstreffen am 25. Mai 2016, 17.00 Uhr im Bürgermeisteramt Ebeleben.

Allerdings machen wir darauf aufmerksam, dass für die Nichtautofahrer, wenn sie nicht vor Ort übernachten möchten, bitte beizeiten die Postkutsche anzufordern oder das Reitpferd zu reservieren ist. Denn der letzte Bus ist zum Ende der Veranstaltung schon lange abgefahren!

Mit freundlichen Grüßen
Reiner Sörgel

[19.04.2016]

 


BUGA Erfurt 2021 mit erster Vorstellungsrunde im Thüringenpark

Eine erste Präsentation der Außenstandorte der Buga 2021 ist ab sofort im Thüringenpark zu sehen. Auf großen Aufstellern werden die elf Außenstandorte in Wort und Bild vorgestellt. Die Ausstellung wurde vom Center Manager Stefan Knorr am 15.März eröffnet. Der Kyffhäuserkreis ist mit dem Barockdorf Bendeleben und dem Schlosspark Ebeleben gleich zweimal vertreten. Zur Eröffnung der Ausstellung waren die Bürgermeister der beiden Orte, Martin Brückner und Uwe Vogt, anwesend.

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Einige Außenstandorte haben riesige Ostereier gestaltet – fantasievoll und ungewöhnlich – sie sind die Hingucker der Ausstellung, die bis Ostern im Thüringenpark zu sehen ist. 

Unterstützt  wurde die Ausstellung durch eine entsprechende florale Umrahmung mit frühlingstypischem Grün, gestaltet von Mitarbeitern des EGA- Parks.

Uwe Vogt

[16.03.2016]


 

Peter Sodann in Ebeleben - ein Resümee´

Peter Sodann hat viele Fans, aber auch viele Kritiker, so begann Claudia Vogt ihre Vorstellung des Autors und Schauspieler. 180 seiner Fans waren im großen Saal aus Ebeleben, Schlotheim, Sondershausen, Mühlhausen oder anderen Orten zu dieser Vorlesung gekommen. Im Saal mussten zusätzliche Sitzgelegenheiten für den Zustrom an Besuchern bereit gestellt werden. Der fast 80-jährige Peter Sodann ist den meisten natürlich durch seine Paraderolle des Bruno Ehrlicher im Tatort bekannt. Aber Peter Sodann ist auch ein erfolgreicher Theaterschaffender sowohl auf der Bühne als auch als Regisseur gewesen. Und dann war er zumindest auch mal ganz nah dran an der ganz großen Politik als Kandidat für das Bundespräsidentenamt 2009.  Heute sieht er diese Kandidatur eher mit einem Schmunzeln gelassen: „Ich bin lieber ein politisch denkender Schauspieler als ein schauspielender Politiker.“

 

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Peter Sodann ist gelernter Werkzeugmacher und Spitzendreher. Auf dem zweiten Bildungsweg, der Arbeiter- und Bauernfakultät, hat er die Reifeprüfung abgelegt. Sein Hauptspruch des Abends war: „Darüber kann man mal nachdenken.“ Aber auch andere interessante Einwürfe seien hier genannt: „Ich wünsche mir den Leser, der in meinem Buch lebt.“, „Was du nicht tust, tut für dich kein anderer.“, „Freiheit ist, sich überall einzumischen, was einen nichts angeht.“

Peter Sodann hat in seiner Biografie auch einige Knicke, so flog er wegen staatsfeindlicher Hetze nicht nur aus der SED sondern kam deshalb auch ins Gefängnis. Nach Abschluss des Studiums an der Theaterhochschule Leipzig erfolgte das erste Engagement am Berliner Ensemble bei der großen Helene Weigel. In spannender Art und Weise erzählte der Künstler über die verschiedenen Lebensetappen von der Kindheit an. Als bekennender Linker las er auch Passagen aus dem kommunistischen Manifest genauso wie aus Ostrowskis „Wie der Stahl gehärtet wurde“.

 

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Im sächsischen Staucha betreibt Sodann seine Bibliothek. „Hier lagert das Wissen des Ostens in Bananenkisten des Westens.“. Er setzt sich dafür ein, dass das Wissen eines ganzen Landes nicht einfach weggeschmissen wird und wurde somit zum Archivar des Ostens.

Mit Sprüchen wie „Wenn du klein bist, musst du eine große Klappe haben“ oder mit Strophen von Brechts „ALFABET für Kinder“ rundete der Autor den Abend gekonnt ab. Der Auftritt Peter Sodanns wird den Gästen lange im Gedächtnis bleiben.                      

Uwe Vogt

[04.03.2016]

 


 

Peter Sodann - bekannt als Tatort - Kommissar "Bruno Ehrlicher" - zur Werkstattlesung in Ebeleben

 

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[26.01.2016]

 


 

 

Danke Renate:

Renate Werner verlässt nach 50 Jahren gesundheitsbedingt Ebeleben

EBELEBEN (uvo). 50 Jahre hat Renate Werner in Ebeleben gelebt, nun verlässt sie mit ihrem Mann Karlheinz die Helbestadt aus gesundheitlichen Gründen und zieht in die Nähe einer Tochter nach Kassel.

Renate Werner ist Jahrgang 1942 und in der Nähe von Leipzig geboren. Durch die Studienlenkung kam sie 1965 nach dem Abschluss des Studiums als Junglehrerin nach Ebeleben und lehrte 35 Jahre lang die Fächer Sport und Geschichte. Zunächst war sie an der Polytechnischen Oberschule „Adolph Diesterweg“ später an der Staatlichen Regelschule in ihrer Wahlheimat beschäftigt. Als Sportlehrerin war sie natürlich nicht nur im Unterricht sportlich aktiv, sondern leitete auch Arbeitsgemeinschaften für Volleyball, Leichtathletik und Popgymnastik. Außerdem war sie viele Jahre beim Karnevalsverein aktiv und bis zuletzt aktives Mitglied des Ebelebener Sport- und Schwimmbadvereins e.V.

Nach ihrem aktiven Schuldienst suchte sie sich weitere ehrenamtliche Beschäftigung: Damit die Ebelebener Bibliothek weiterhin geöffnet blieb, hat sie sich über 10 Jahre mit weiteren Mitstreiterinnen für den Erhalt der Bücherei eingesetzt und die Öffnungszeiten ehrenamtlich abgesichert.

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Foto: Stadt Ebeleben

In ihrer Ebelebener Zeit ist Frau Werner mit ihrer Familie drei Mal umgezogen. Nach einer kurzen Zeit in der Apotheken- Dachwohnung lebte sie in der Lindenstraße, dann in der Schulstraße und bis zuletzt in der Straße „Teichdamm“. In Ebeleben sind auch ihre drei Kinder groß geworden, die es in alle Winde verstreut hat. Sohn Andre´ ist als Sozialpädagoge seit einigen Jahren in Marokko beschäftigt, Tochter Kathrin arbeitet als Krankenschwester in Kassel und Tochter Antje ist seit vielen Jahren als Entwicklungshelferin in Nicaragua tätig. 

Natürlich wird sie Ebeleben vermissen. Sei es der Freundeskreis, der tägliche Ablauf und vor allen Dingen (ihr) Schwimmbad. Hier gehörte sie zum „Inventar“, kümmerte sich auch um das Blumengießen der Rabatten oder auch mal um den die Unterstützung des Kassendienstes im Notfall.  Jahrelang war es für sie wichtig die Jahreskarte mit der Nummer 1 zu ergattern. Bei Temperaturen, wo viele nicht in die Nähe des Bades gingen, schwamm sie auch bei gewöhnungsbedürftiger „Wärme“ ihre Runden.

Nun wurde sie von Bürgermeister Uwe Vogt für ihre für die Stadt geleistete Arbeit noch einmal gebührend gewürdigt und mit einem Präsent bedacht. Der Bürgermeister lobte Frau Werners Engagement für die Ebelebener Gesellschaft und nannte sie als beispielgebend. Ebeleben wird sie vermissen.

Für Ebeleben wünschte sich Frau Werner, dass Schwimmbad und Bibliothek auch weiter existieren mögen.  

Uwe Vogt -Bürgermeister

[08.01.2016]


 

Ehrenamtliche Unterstützung für die Bibliothek Ebeleben gesucht

Die Bibliothek in Ebeleben hat eine lange Tradition. Seit 1895 in Ebeleben eingerichtet,  befand sie sich an verschiedenen Standorten, so in der Schule (heutige Seniorenbegegnungsstätte), in der Rathausstraße, im nicht mehr existierenden Nebengebäude der Schule in der Schulstraße und nun seit einigen Jahren im Nebengebäude des Rathauses. Hier befinden sich eine Vielzahl von Fach- und Sachbüchern, Kinderbüchern und Romane. Die Bibliothek hat dienstags von 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet.

In den letzten Jahren hinweg wurde die Bibliothek durch Frau Kühn und Frau Werner ehrenamtlich begleitet. Zuvor war auch Frau Brückner hier mit tätig. Ihnen gilt unser anerkennender Dank!

Krankheitsbedingt kann Frau Werner die ehrenamtliche Begleitung der Bibliothek nicht mehr wahrnehmen. Aus diesem Grund wird schnellstmöglich Unterstützung für Frau Kühn auf ehrenamtlicher Basis gesucht.

Interessierte Bürger melden sich bitte bei Frau Kadur, Sekretariat, Tel.: 036020 7000. 

[05.01.2015]


Diakonie in Ebeleben regelt ihre Partnerschaft neu

In Ebeleben gibt es seit DDR- Zeiten die Werkstatt für behinderte Menschen. Einst in Trägerschaft des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Thüringen ging sie nach der Wende auf den Diakonieverein Sondershausen- Ebeleben über. Das ist heute der Novalis Diakonieverein e.V. mit Sitz in Ebeleben.

1994 erfolgte die Übertragung der Werkstatt an die Mühlhäuser Werkstätten für Behinderte e.V. Die Übertragung war damals wegen der zu geringen Kapazität der Ebelebener Werkstatt  erforderlich. In der Zwischenzeit hat sich die Werkstatt in Ebeleben durch Neubauten und Auslagerung  eines Teils des Geschäftsfeldes in den ehemaligen Tegut- Markt in der Sondershäuser Straße erheblich verändert und erweitert. Damit haben die zeitlichen und sachlichen Verläufe eine andere Entwicklung genommen, als das  1994 geplant und absehbar war. Aufgrund dieses Verlaufes wurde  es faktisch unmöglich, die Werkstatt im damals geplanten Umfang an den Novalis Diakonieverein zurück zu geben

Deshalb haben sich beide Vereine, der Novalis Diakonieverein und die Mühlhäuser Werkstätten darauf geeinigt, die Werkstatt für behinderte Menschen bei den Mühlhäuser Werkstätten zu belassen. Dazu haben die beiden Vorstände Andreas Kunz und Astrid Faber in den zurückliegenden Monaten verhandelt und es sind entsprechende Beschlüsse durch die Mitgliederversammlungen herbeigeführt worden. Der bestehende Erbbaurechtsvertrag wird deshalb den bestehenden Verhältnissen angepasst

Im Beisein der Vorsitzenden des Verwaltungsrates der Novalis Diakonie Uwe Vogt und des Aufsichtsratsvorsitzenden der Mühlhäuser Werkstätten Michael Heinemann wurde die einvernehmliche Lösung bekräftigt und eine weitere gute nachbarschaftliche Zusammenarbeit verabredet.    

[22.12.2015] 

 



Weihnachtsmarkt 2015

Die Stadtverwaltung Ebeleben dankt allen Beteiligten, die zum Gelingen des diesjährigen Weihnachtsmarktes beigetragen haben, ganz herzlich.

Genannt seien die Personen, die im Kulturausschuss der Stadt unter Leitung meiner Stellvertreterin Esther Richter das Fest langfristig vorbereitet haben. Ebenso gilt der Dank den Mitarbeitern der Stadt und des Bauhofes, die vor Ort waren und den Markt aufgebaut haben, sowie für das reibungslose Gelingen der Veranstaltung Sorge trugen.

Gedankt sei den kleinen Künstlern aus der Kindertagesstätte „Helbespatzen“ und der Staatlichen Grundschule „Adolph Diesterweg“, genauso wie den Jagdhornbläsern aus Schlotheim.

Danke an die Puppenbühne „Doncalli“ und Herrn Mario Rahause für die musikalische Umrahmung.

Ebenfalls möchten wir uns bei allen Vereinen, Institutionen, Schaustellern und Gewerbetreibenden für den anspruchsvollen Markt bedanken. Schön, dass unsere Partnergemeinde Mitwitz nach einem Jahr Pause mit Köstlichkeiten aus ihrer Region wieder präsent war.

Ein ganz besonderer Dank gilt auch in diesem Jahr dem REWE- Weihnachtsmann und Herrn  Frank Hellrung für die Unterstützung.

Das Fest wurde von folgenden Unternehmen finanziell unterstützt:

-         Thüringer Energie AG

-         Nordthüringer Volksbank  eG

-         Kyffhäusersparkasse Artern- Sondershausen

-         Lagerland Baustoffhandel GmbH

-         Agrarunternehmen Schernberg- Himmelsberg eG

Dafür auch nochmals vielen Dank. Von den Spenden konnte ein Teil der weihnachtlichen Beleuchtung erneuert werden.

Das letzte Dankeschön geht an Sie, liebe Besucher des Ebelebener Weihnachtsmarktes. Durch Ihren zahlreichen Besuch wurde die Arbeit aller oben Genannten zum richtigen Erfolg!

Uwe Vogt

Bürgermeister 

[15.12.2015]

 


 

Nachruf

 

Am 22.11.2015 verstarb

Frau Hella Liebig

im Alter von 76 Jahren

 

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Mit großer Betroffenheit und Trauer nehmen wir Abschied von unserer hoch geschätzten ehemaligen Mitarbeiterin und Kollegin, die nach Ihrer zweiunddreißigjährigen Tätigkeit in der Gemeindeverwaltung Rockstedt von 1993 bis 1998 als Sachbearbeiterin für die Stadt Ebeleben tätig war. Durch ihre freundliche Art und ihre Hilfsbereitschaft wurde sie von Kollegen wie auch von den Bürgern gleichermaßen geschätzt.

Wir werden Frau Liebig als eine engagierte und allseits geschätzte Kollegin in Erinnerung behalten und ihr ein ehrendes Gedenken bewahren .

Den Angehörigen gilt unser tiefes Mitgefühl.

 

Stadtverwaltung Ebeleben


Der Bürgermeister
Der Personalrat

[04.12.2015]


Ehrenamtsgala 2015 in Ebeleben

Folgende Personen sind 2015 für ihr ehrenamtliches Engagement unter Anwesenheit von Landrätin Antje Hochwind und den vier Ortsteilbürgermeistern Lothar Lippmann (Allmenhausen), Esther Richter (Rockensußra), Renate Tänzler (Gundersleben) und Thomas Gehlhaar (Wiedermuth) von Bürgermeister Uwe Vogt im Sitzungszimmer des Ebelebener Rathauses mit einer Zuwendung aus Mitteln der Thüringer Ehrenamtsstiftung ausgezeichnet worden:

Lutz Greuel (Ebeleben)
Rainer König (Ebeleben)
Gunter Fricke (Allmenhausen)
Jürgen Mittelbach (Rockensußra)
Angelika Rudloff (Gundersleben)
Detlef Mantai (Wiedermuth)

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Foto: Stadtverwaltung Ebeleben

[18.11.2015]

 


 

 

 

 

Olympiasiegerin bei der Ebelebener Werkstattlesung

Die 15.Werkstattlesung innerhalb von sechs Jahren ist schon ein beachtenswerter Erfolg für die Helbestadt. Dieses Mal betraten die Organisatoren um Bürgermeister Uwe Vogt und Werkstattleiter Dieter Lamczyk Neuland, denn es wurde kein Buch vorgestellt. Vielmehr ging es um „Die zwei Seiten einer Goldmedaille“ um Erlebnisberichte der Olympiasiegerin Manuela Henkel.

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Neben dem, was man in Statistiken nachlesen kann, bekamen die etwa 70 Gäste Einblicke in die Gefühlswelt einer Leistungssportlerin, die man aus den Medien nicht erfährt. In einer Kurzvita stellte Claudia Vogt die Sportlerin vor: In Neuhaus am Rennweg geboren, in Großbreitenbach aufgewachsen und in Oberhof dem Leistungssport verschrieben. Oft sehen die Zuschauer nur die Erfolge, aber dazu gehört hartes Training und das immer wieder „Überwindenmüssen“, um zum Team zu gehören. Frau Henkel nahm an drei Olympiaden, acht Weltmeisterschaften und über 200 Weltcuprennen teil. Der größte Erfolg ihrer Laufbahn war der Gewinn der Goldmedaille bei den Winterspielen in Salt Lake City als Startläuferin der 4 x 5 Langlaufstaffel der Damen. Ein Jahr später konnte sie diesen Erfolg bei der Nordischen Ski WM in Val de Fiemme in Italien. Mit der interessanten Frage nach dem Leben danach (nach dem Titel, nach Beendigung des Leistungssports) warf Frau Vogt wichtige Fragen zu Beginn der Lesung auf.

 

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Manuela Henkel berichtete in sehr emotionaler Weise über den 21. Februar 2002, den Tag, der ihr Leben veränderte. Es gab tiefe Einblicke in die Gedanken und Fragen, die sie menschlich rund um das Ereignis beschäftigten, über einen langen Weg dorthin mit Höhen und Tiefen. Sie gab den Zuhörern eine Beschreibung des Leistungssports als tagtäglichen knochenharten Job. Und wie viele der Sportler kämen nie in den Genuss einmal ganz oben zu stehen. Sie schilderte ihre Gedanken vor, während und nach dem Goldlauf. So erfuhr man über den nicht einfachen Umgang mit dem Trainer genauso wie über dieses stundenlange Warten, bevor der Wettbewerb am Nachmittag startete. Die wichtige Entscheidung, welchen Ski man nimmt bzw. wie gewachst werden soll. Oder die Information über die Sperrung der russischen Mannschaft, den großen Favoritinnen, damit wurden die Karten völlig neu gemischt. Dann die Order, immer hinter einer führenden Mannschaft hinterherzulaufen. Und dann war sie mit dem Ski einfach schneller als die vor ihr laufende Slowakin Petra Majdic und überholte diese.

Damit war die Order außer Kraft gesetzt, aber ehrlicherweise hatte der Trainer gar nicht damit gerechnet, dass Manuela Henkel schnellste sein könnte. Dann die Zeit des Wartens. Als mit Evi Sachenbacher die letzte Läuferin kurz vor dem Ziel war und man keine freie Sicht hatte, begannen unbeschreibliche Sekunden. Als die Schlussläuferin dann vor der Norwegerin Anita Moen auftauchte, war die Goldsensation perfekt. Dann die Siegerehrung und so vieles was für Frau Henkel wie im Traum vorüberging, worüber sie viel später begann zu recherchieren. Man erfuhr auch, warum sie (wie viele andere Sportler) sich nie ins Ziel fielen ließ oder welche Gedanken sie bei den Olympiasiegen ihrer Schwester Andrea hatte, als sie nur mit Mühe in das Läuferlager kam. Für ihren Vortrag hatte sie sich ausführlich mit den Geschehnissen um den Olympiasieg beschäftigt und versucht, ihre Gefühls- und Gedankenwelt aufzuschreiben.


Einer der Höhepunkte war für die Besucher die unmittelbare Gelegenheit, die Goldmedaille aus nächster Nähe zu betrachten. Im zweiten Teil der Veranstaltung nutzten viele Gäste die Möglichkeit, ihre Fragen an die Sportlerin zu stellen. Aber auch vom Leben danach konnte man einen Einblick erhalten: Mit dem Modelabel Ella Henk hat sich die ehemalige Sportlerin eine eigene Marke geschaffen. Und sie ließ es sich nicht nehmen, diese besondere Art der Winterröcke vorzuführen.
Eine gelungene Veranstaltung, nicht nur für Sportinteressierte.

Uwe Vogt

 

[25.09.2015]

 


 

Zu Besuch in Ebeleben


Die Linke. Am Montag besuchte Frau Martin-Gehl (MdL Die Linke) die Stadt Ebeleben im Kyffhäuserkreis. Zu Beginn fand im Rathaus ein Gespräch mit Bürgermeister Herr Uwe Vogt statt.

Herr Vogt stellte kurz die Geschichte der Stadt vor. Wie die meisten Gemeinden in Thüringen hat auch Ebeleben bei der Konsolidierung des Haushaltes immer wieder Schwierigkeiten. Dies wirke sich auch auf die Bewältigung der Tagesaufgaben aus. Im Anschluss an das Gespräch besichtigten beide den Schlosspark in Ebeleben, der als Außenstelle der BUGA 2021 vorgesehen ist.

 

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Höhepunkt der Informationstour war der Besuch der Mühlhäuser Werkstätten e.V. in Ebeleben. Herzlich begrüßt wurde Frau Martin-Gehl vom Leiter der Einrichtung Herr Dieter Lamczyk, der bei einem Rundgang den Betrieb vorstellte. Über 300 Beschäftigte arbeiten in den Werkstätten. Es werden unter anderem Teile für die Automobilindustrie wie Porsche und VW angefertigt. Der Jahresumsatz liege bei etwa über einer Million Euro. Frau Martin-Gehl nutzte während des Rundgangs die Möglichkeit, um mit vielen Beschäftigen ins Gespräch zu kommen. Insgesamt konnte man sich davon überzeugen, dass die Arbeitsbedingungen für Menschen mit Behinderung in den Mühlhäuser Werkstätten sehr gut sind und die Beschäftigten gern hier arbeiten.

 

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Gegenwärtig wird eine weitere Produktionshalle angebaut, zu deren Eröffnung im November Frau Martin-Gehl mit eingeladen wurde.

[23.09.2015]

 


 

 

Offener Brief des Ministerpräsidenten an die Einwohner Rockensußras

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Vogt, sehr geehrte Frau Ortsteilbürgermeisterin Richter, liebe Bürgerinnen und Bürger,

der Brandanschlag auf die Häuser in Rockensußra vor zweieinhalb Wochen war ein feiger Akt, der uns alle fassungslos gemacht hat. Auch wenn der oder die Täter noch nicht ermittelt werden konnten, müssen wir – nach allem was wir wissen – von einem fremdenfeindlichen Hintergrund ausgehen. Und ich will ganz deutlich sagen: Wenn Gebäude brennen, in denen Menschen wohnen sollen, die vor dem Terror in ihrer Heimat geflohen sind, dann ist das auch eine Form von Terror und auf das Schärfste zu verurteilen.

Es war mir wichtig, noch am Tag des Brandes selbst nach Rockensußra zu kommen, um mir ein Bild von der Lage zu machen. Heute ist mir wichtig, Ihnen Danke zu sagen: Danke, dass Sie sich nicht von diesen Taten einschüchtern lassen. Danke, dass Sie als Einwohner gerade jetzt weiter für Weltoffenheit stehen und nach wie vor bereit sind, Fremde aufzunehmen, die sich hilfesuchend auf die Flucht begeben haben.

Wenn ich Ihnen heute schreibe, dann nicht, um einfach nur ein paar warme Worte zu verlieren. Es liegt mir wirklich am Herzen Ihnen, zu sagen, wie wichtig ich finde, was Sie in Rockensußra vorleben. Nur so kann es funktionieren: Die Herausforderung im Kleinen annehmen anstatt sich von den großen Zahlen einschüchtern zu lassen. Ich kann alle Leute verstehen, die Fragen haben angesichts der Nachrichtenmeldungen über täglich neue Flüchtlingsströme. In Verbindung mit der Propaganda von Rechtspopulisten und Neonazis lösen die Meldungen Ängste aus, so dass man denken könnte, auf einen Deutschen kämen hundert Zuwanderer. Es ist aber genau anders herum, und deswegen sollten wir die Ängste annehmen und mit konkreten Maßnahmen auflösen. Daher kann ich gar nicht oft genug bei meinen Terminen in Thüringen vom positiven Beispiel Rockensußra berichten. Dass Sie trotz der Anschläge sagen, Fremde sind hier willkommen und wir arbeiten daran, dass sie möglichst bald nicht mehr fremd hier sind, erfordert – leider – auch Mut. Aber es braucht nicht nur Mut, es macht vor allem auch Mut, nämlich vielen anderen Menschen im Land, die derzeit noch zögern und unsicher sind, wie wir der Herausforderung entgegen treten sollen. Deswegen möchte ich Ihnen noch mal für Ihr Engagement danken. Ihr Tun wirkt weit über Rockensußra hinaus.

Ihr

Bodo Ramelow

[23.09.2015]

 


 

Ministerpräsident besuchte Ebeleben

Innerhalb von sechs Jahren, nach Dieter Althaus und Christine Lieberknecht (beide CDU), besuchte nun der aktuelle Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) die Helbestadt. Er folgte damit einer Einladung von Bürgermeister Uwe Vogt (SPD), der den Ministerpräsidenten im Mai persönlich nach Ebeleben eingeladen hatte.

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Empfangen wurde Ramelow am Karl-Marien-Haus in Ebeleben. Neben Vertretern der Politik waren auch die Geschäftsleitung des Novalis Diakonievereins und der Heimbeirat anwesend. Der Geschäftsführer des Novalis Diakonievereins Andreas Kunz machte den Ministerpräsidenten auf die älter werdenden Menschen mit Behinderung in den Wohnheimen aufmerksam. Hier erwarten die Träger eine bessere Finanzierung im Rahmen des Beschäftigungsangebotes mit den Bewohnern. Mittlerweile sei die älteste Bewohnerin 80 Jahre alt geworden. Vor Jahrzehnten sprach man von den Mädchen im Karl-Marien- Haus, mittlerweile ist daraus nach 60 Jahren so manch ältere Dame geworden, die oft keinen Anhang hat und sich beschäftigen möchte.

 

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Mit den zahlreichen Erweiterungen der Angebote leben nun auch seit einigen Jahren männliche Bewohner in den Häusern. Der Ministerpräsident nutzte die Gelegenheit, um sich mit einigen Räumlichkeiten im frisch sanierten Haus Martin vertraut zu machen.

 

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Anschließend schaute sich Bodo Ramelow den Schlosspark an. Dieser gehört jeweils zur Hälfte dem Novalis Diakonieverein und der Stadt Ebeleben. Die Teile sind durch den frisch sanierten Mühlgraben voneinander getrennt. Bürgermeister Vogt erläuterte dem Ministerpräsidenten einen Abriss der Geschichte Ebelebens. An der großen Kaskade im Schlosspark, die im Rahmen des 11. Bauabschnittes im Juli diesen Jahres fertig gestellt worden war, erklärte Planer Dr. Folke Dietzsch die Struktur des Parks. Nach einer Besichtigung der Anlage (kleine Kaskade, Grundmauern der ehemaligen Schlossanlage) verabschiedete sich der Ministerpräsident. Zur Erinnerung bekam er vom Schlossparkverein einen Kalender und Broschüren gereicht, der Bürgermeister schenkte ihm den aktuellen Band von „Geschichte & Geschichten aus Ebeleben“.     

[21.09.2015]

     


 

Brand in Rockensußra erschüttert den Kyffhäuserkreis

Mit Bestürzen erhielt die Landrätin des Kyffhäuserkreises Frau Landrätin Antje Hochwind (SPD) in den frühen Morgenstunden des 07. September 2015 den Anruf, dass 3 unbewohnte Wohnblocks in Rockensußra in Flammen standen. Die Dachstühle von drei Wohnblocks, welche eventuell als Flüchtlingsunterkünfte angedacht waren, brannten lichterloh.

Um 03:30 Uhr ging der Notruf ein und bereits 03:45 Uhr waren folgende 80 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus der Umgebung im Einsatz:

-          FF Rockensußra (Kyffhäuserkreis)

-          FF Sondershausen Mitte (Kyffhäuserkreis)

-          FF Thalebra (Kyffhäuserkreis)

-          FF Allmenhausen (Kyffhäuserkreis)

-          FF Holzsußra (Kyffhäuserkreis)

-          FF Ebeleben (Kyffhäuserkreis)

-          Kreisbrandinspektor (KBI) Landkreis Kyffhäuserkreis

-          DRK San-Komponente Sondershausen (Kyffhäuserkreis)

-          DRK Betreuungszug Artern (Kyffhäuserkreis)

-          FF Schlotheim (Unstrut-Hainich-Kreis)

-          Kreisbrandinspektor (KBI) Unstrut-Hainich-Kreis

-          Gerätewagen Atemschutz (Unstrut-Hainich-Kreis)

-          Rettungswagen Schlotheim (Unstrut-Hainich-Kreis)

Die Polizei bildete unverzüglich noch in Rockensußra eine Sonderkommission und nahm die Ermittlungen auf.

Dazu Frau Hochwind als Landrätin des Kyffhäuserkreises:

„Ich bin entsetzt und zutiefst betroffen von den Bildern der brennenden Wohnblocks. Ein großes Dankeschön möchte ich an alle Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus der Umgebung und auch aus dem Unstrut-Hainich-Kreis für die schnelle Einsatzbereitschaft und das umsichtige Handeln richten. So konnte Schlimmeres verhindert werden. Dank gebührt auch den Helfern des DRK aus Artern und Sondershausen. Die Polizei und Staatsanwaltschaft waren ebenfalls früh in Rockensußra; unsere gute Zusammenarbeit „bewährt sich auch in dieser Situation“. Ich bin mir der außergewöhnlichen Situation für den Kyffhäuserkreis bewusst“ so Antje Hochwind weiter „ich weiß aber, dass in dieser Stunde viele Bürgerinnen und Bürger zusammenstehen und die ankommenden Flüchtlinge menschenwürdig unterbringen.“

Dies ist das Zeichen, was auch zukünftig vom Kyffhäuserkreis ausgeht.

Wir treten geschlossen den Brandstiftern und Chaoten entgegen.

Landratsamt Kyffhäuserkreis

Dr. Heinz-Ulrich Thiele

[08.09.2015]

 


 

 

Mitteilung des SPD- Ortsvereins Ebeleben

Mit Bestürzen haben wir die feige Aktion der Brandstiftung von drei eventuell für die Unterbringung von Flüchtlingen nutzbaren Blöcken im Ortsteil Rockensußra zur Kenntnis nehmen müssen.

Es ist schlimm, dass diese Gebäude in Brand gesetzt worden, unmittelbar in der Nachbarschaft von bei uns Zuflucht suchenden Menschen, um weitere Angst zu schüren und um Hass zum Ausdruck zu bringen. Diese Menschen haben in den Bürgerkriegsgebieten und auf der teilweisen abenteuerlichen Flucht viel Negatives erleben müssen und sind oft traumatisiert. Der übergroße Teil der Menschen in unserem Land und natürlich in unserer Region hat Verständnis für die Not der Flüchtlinge, hat Sympathie für diese Menschen und ist hilfsbereit. Die Integration dieser Flüchtlinge wird eine der größten Herausforderungen in den kommenden Jahren in unserem Land sein. Es ist eine große Chance bei der schwindenden Bevölkerung in unserer Region, diese Menschen in die Gesellschaft zu integrieren.

Wir danken allen fleißigen Helfern, die die Brandherde bekämpft haben. Neben den Wehren aus unserer Einheitsgemeinde (Rockensußra, Ebeleben und Allmenhausen) waren wettere Wehren aus dem Kyffhäuserkreis und dem Unstrut- Hainich- Kreis im Einsatz. Genauso gilt unser Dank natürlich allen weiteren zum Ort des Geschehens geeilten Helfern wie z.B. vom DRK.

Wir hoffen, dass die Täter von den zuständigen Behörden schnell gefasst werden und zur Verantwortung gezogen werden.

Für unsere Stadt ist nicht nur materieller Schaden entstanden. Es ist die Angst, die bei den Bewohnern in den Unterkünften wächst und der Imageschaden unserer bis dahin so ruhigen Einheitsgemeinde.

Der SPD- Ortsverein verurteilt diese Brandstiftung auf das Schärfste!

[08.09.2015]


 

Besucherrekord zum Schwimmbadfest

Ebeleben (CK). Bei sonnigen Temperaturen um die 30°C bescherten über 400 Badegäste aus Ebeleben und der Umgebung zum Schwimmbadfest dem Freibad Ebeleben einen Besucherrekord.

Die Schwimmbadsaison wird traditionell mit einem großen Fest beendet, bei dem viele Attraktionen einen aufregenden Tag für die Badegäste versprechen.

 

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Foto: Elke Raasch

Auch dieses Jahr waren die Wasserlaufbälle wieder ein Highlight der Veranstaltung. Aber auch eine Fahrt mit dem Schlauchboot, die Wasserfontäne der Feuerwehr, Badelatschenweitwurf, Bierglasrutschen und Fußballturniere begeisterten Alt und Jung. Die Kinder freuten sich zudem über die, von der RWZ bereit gestellten, Hüpfburg. Ein besonderer Dank gilt auch allen fleißigen Helfern, wie dem Schwimmbadverein, den Sportvereinen und dem DRK, welche die Versorgung der Gäste, neben dem von Familie Christou betriebenen Kiosk, garantierten.

 

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Foto: Elke Raasch

 

Insgesamt war die Saison dank der heißen Sommermonate ein großer Erfolg. Gegenüber dem Vorjahr wurde das Bad circa 6.300 Mal öfter besucht, 15.500 Badegäste wurden über die Saison hinweg gezählt.

Ein besonderer Dank gilt auch allen Sponsoren und Unterstützern des Schwimmbadfests, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben. Die Nordthüringer Volksbank spendete 1.000,00€ für die Erneuerung der Dachrinne am Eingang und 500,00€ für den Fußballverein. Frau MdL Dorothea Marx (SPD) überreichte einen Scheck über 2.600,00€ für die Anschaffung einer leistungsstärkeren Pumpe für das Freibad.

 

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Foto: Elke Raasch

 

Vielen Dank auch an Frau Raasch für die schönen Bildimpressionen des Schwimmbadfestes.

Einmal mehr hat die Saison gezeigt, dass das Schwimmbad eine wachsende regionale Bedeutung über die Kreisgrenze hinaus hat und vielen Menschen der Erhalt dieser Idylle sehr wichtig ist.

 

[02.09.2015]


 

Und wieder ein goldenes Jubiläum im Rahmen der katholischen Kirche zu Ebeleben

2013 feierte Pfarrer Otto Thonhofer im tschechischen Prämonstratenserkloster Tepla sein goldenes Priesterjubiläum. Zwei Jahre später folgte nun das Ebelebener katholische Gotteshaus St. Marien mit dem 50- jährigen Jubiläum, eine ziemlich junge Kirche also.

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Foto: Karl-Heinz Herrmann

 

Ein Blick zurück in die Geschichte zeigt, dass nach der Reformation in Ebeleben im Jahre 1544 die katholische Kirche sieben Jahre später (1551) nach 266 Jahren seines Bestehens aufgelöst wurde. In Marksußra waren es Nonnen, die in der Tradition der Gründer des Klosters Cîteaux ein Leben des Gebets, der Lesung und der Arbeit bis zur Auflösung des Klosters führten. Die Zisterzienserinnen widmeten sich um Ebeleben der Landwirtschaft, dem Obst- und Weinbau sowie der Imkerei. Das heutige Ebelebener Wappen geht auf die Tradition der Bienenzucht zurück. Reste des Klosters kamen beim Bau des benachbarten Rewe- Marktes zum Vorschein, der Grundriss ist auf dem Parkplatz sichtbar.

Es dauerte bis Anfang des 20.Jahrhunderts, dass sich wieder Katholiken in Ebeleben ansiedelten. Die ersten waren die aus Kassel gekommene Familie Vogt, die 1904 die Ebelebener Dampfziegelei übernahm. In der so genannten Kampagne kamen dann immer zahlreiche Arbeiter aus dem Eichsfeld, die Familie des Ziegeleibesitzers hatte seine Wurzeln in Küllstedt, dazu. Knapp 20 Jahre später siedelte sich der aus dem Rheinland stammende Besitzer der Landmaschinenreparaturwerkstatt Bohlien dazu. Nach und nach gesellten sich weitere Einzelpersonen und Familien hinzu. Zu den Gottesdiensten musste man per Bahn nach Sondershausen oder Mühlhausen fahren. Mit dem 2.Weltkrieg kamen zunächst sogenannte Westevakuierte katholischen Glaubens nach Ebeleben. Nach der Vertreibung waren ca. 3000 Katholiken aus Schlesien, Sudeten und anderen ehemaligen deutschen Gebieten bzw. Sprachinseln in die Region des Helbestädtchens gekommen und bildeten damit nun eine große Gruppe. Ihren Glauben auszuleben, war für sie zunächst nicht einfach. Anfangs fanden die Gottesdienste unter Leitung des aus Ostpreußen gekommenen Franziskanerpaters Ludwig Bogdanski in der evangelischen Kirche, verschiedenen Gaststättensälen und schließlich im alten Rathaus (heute Gebäude Markt 27) statt. Der Saal wurde im Zuge des Umbaus vor wenigen Jahren abgerissen. Den Wunsch nach einer eigenen Kirche konnten die katholischen Christen dann 1965 verwirklichen. Mit viel Geduld, einigen Tricks, Enthusiasmus und vielen freiwilligen Helfern gelang es die „Barackkirche“ im Ortsteil Marksußra in unmittelbarer Nähe des alten Klosters zu bauen.

katholische kirche ebeleben

Foto: Karl-Heinz Herrmann

 

50 Jahre später: vieles hat sich verändert, im Laufe der Jahrzehnte hat sich die Gemeinde durch Wegzug und Tod auf knapp 500 Mitglieder verkleinert. Das goldene Jubiläum brachte viele mit der Gemeinde verbunden Menschen zusammen. Ein feierlicher Gottesdienst, der den Anwesenden freudig in Erinnerung bleiben wird. Neben den Gemeindegliedern kamen Besucher, die einst die Kommunion bzw. Firmung in Ebeleben erhielten und zahlreiche andere Gäste. Die 200 Plätze in der Kirche reichten nicht aus, um allen Besuchern einen Platz zu geben. Mit Weihbischof  Dr. Reinhard Hauke zelebrierte die Nr.2 des Bistums Erfurt die Heilige Messe. Unterstützt wurde er durch weitere neun Geistliche. Selbst aus Tschechien waren zwei Äbte angereist. Mit Filip  Zdenek Lobkowitz war der Abt aus Tepla, der Ort, mit dem sich Pfarrer Otto Thonhofer geistlich eng verbunden fühlt, genauso anwesend wie Jachym Zimek aus Zeliv (Seelau), der als Abt im Zelesky Klaster in der Geburtsregion Otto Thonhofers im böhmisch- mährischen Gebiet bei Jihlava (Iglau) wirkt. Mit Pfarrer Wilhelm Palesch, der zur Zeit des Ebelebener Kirchenbaus in Schlotheim als Pfarrer tätig war, konnte ein Zeitzeuge noch über die Schwierigkeiten der Planung und des Baus der Kirche in der benachbarten Stadt Ebeleben berichten.

Den Bezug zu Pfarrer Thonhofers Heimat sah man in der Anwesenheit von Mitgliedern der Iglauer Sprachinselgemeinschaft. Sowohl durch die typische Musik als auch durch ihre Trachten (die Bäuerinnen trugen dunkle Schürzen und große rote Tücher) sorgten sie zur Bereicherung des Gottesdiestes.  Grußworte gab es u.a. durch einen Vertreter der Sprachinsel, dem Bürgermeister der Stadt Ebeleben Uwe Vogt und dem Bürgermeister der Partnergemeinde Mitwitz Hans- Peter Laschka. Untermalt wurde die Heilige Messe mit mehreren Musikern. Mit dem altbekannten Kirchenlied „Großer Gott, wir loben dich“ mit seiner einprägsamen Melodie fand der Gottesdienst einen würdigen Abschluss.

Danach wurde kräftig das Jubiläum gefeiert. Sowohl im Wiener Cafe als auch im Außenbereich bestand die Möglichkeit der individuellen Gespräche. Viele Gäste sahen sich zum Teil nach vielen Jahren erstmals wieder, desto größer war die Freude. Aus Anlass des Jubiläums wurde eine Broschüre mit den Bildern des Kreuzweges von Horst Bark herausgegeben. Der Künstler aus Bad Sulza hatte diesen Kreuzweg mit einem besonderen Bezug zu Ebeleben gemalt, tauchen doch in den Gemälden auch St. Marien oder die Getreidesilos von Ebeleben auf. Das Projekt hatte der 2014 verstorbene Freund von Otto Thonhofer, Pfarrer Dieter Lang, angestoßen. Außerdem gab es auch noch eine kleine Broschüre zu „50 Jahre St. Marien“ und kleine Engel, gebastelt aus alten Gotteslobbüchern für die Gäste.

Man kann ohne Umschweife von sehr gelungenen Feierlichkeiten mit vielen Höhepunkten und beeindruckten Gästen sprechen, auf das die Gemeindeglieder stolz sein können.

 

Uwe Vogt

[26.08.2015]

 

 


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Erste elf BUGA-Außenstandorte bestätigt - Jury wählt Partner in erster Runde aus

 

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Foto: Christine Karpe, BUGA-Pressestelle

 

 

53 Bewerbungen von 33 Kommunen, Einrichtungen oder Vereinen sind vom 1. November 2014 bis zum 31. März 2015  in der ersten Bewerbungsphase für die Außenstandorte der Bundesgartenschau Erfurt 2021 eingegangen. Eine elfköpfige Jury unter Vorsitz des renommierten Tourismusexperten Dr. Christian Antz, Professor  für Slow Tourism an der Fachhochschule Westküste, bewertete die Bewerbungen am 17. und 18. Juni 2015 und wählte 15 Vorhaben der künftigen Außenstandorte aus.

Die BUGA Erfurt 2021 hat sich mit dem Thema „Gartenkulturstadt“ den langjährigen Traditionen der Stadt als Gartenbaustandort verpflichtet. Die Gartenschau soll eine blühende Symbiose aus gestalteten Parkanlagen, aus Historie, Tradition, Wissenschaft,  Bildung, Gartenbau und Schönheit der Stadt Erfurt bieten. Mit ihren Ideen und Angeboten bringen die BUGA-Außenstandorte noch mehr Vielfalt in das touristische Angebot des BUGA-Jahres. Mit Garten- und Parkanlagen von gartenhistorischer Bedeutung und Einmaligkeit soll es gelingen, noch mehr Touristen für Thüringen zu begeistern. Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein zeigte sich beeindruckt: „Die BUGA-Außenstandorte zeigen die vielen schönen Seiten der Thüringer Garten- und Parklandschaft, ich bin mir sicher, damit werten wir die BUGA 2021 auf und bieten Mehrtagesgästen ein attraktives Programm. Und die BUGA strahlt von hier auf Thüringen aus. Von dem Netzwerk der BUGA-Außenstandorte haben alle Partner einen touristischen Vorteil, der von Dauer sein kann.“

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Ernennungsurkunde als Außenstandort der Bundesgartenschau 2021

Programmatische Vorgaben

Das Bewerbungsverfahren setzte klare Vorgaben für die programmatische Ausrichtung und die Präsentation der künftigen Außenstandorte. Die Außenstandorte sollten beispielhaft für die historische Entwicklung der Gartenkulturlandschaft in Thüringen stehen oder einen innovativen Beitrag zum künftigen Garten- und Kulturtourismus in Thüringen leisten.  Diese Schwerpunkte waren in den Bewerbungen zu berücksichtigen:

1. Mittelalterliche Gartenkultur

2. Höfische Gartenkultur

3. Gartenkultur des 18. bis 20. Jahrhundert und der jüngsten Vergangenheit  mit den Bereichen

4. Innovative, zukunftsfähige Gestaltung der einheimischen Gartenkultur

Qualität  im Fokus

Mit dem Bewerbungsverfahren für die Außenstandorte wurden transparente Qualitätskriterien angesetzt. Ziel ist es parallel zur BUGA Erfurt 2021 ein gartentouristisches Programm anzubieten, das Einrichtungen aus ganz Thüringen einschließt. Der Besucher kann dann ein einheitliches Qualitätsniveau erwarten, wie Infrastruktur wie Parkplätze oder Nahverkehrsanbindung, Service- und Informationsangebote, gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation.

Kathrin Weiß: „Wir freuen uns über die Qualität der Beiträge. Thüringen ist bekannt für seine Parks und Gärten, es gibt viele wertvolle Anlagen mit interessanter Geschichte. Vom 17. Jahrhundert bis heute reichen die Anlagen, die die Jury als BUGA-Außenstandorte ausgewählt hat. Auch nach der BUGA 2021 stellt dies ein großes touristisches Potential dar. Bei den Bewerbungen war uns das Konzept wichtig, mit dem sich die künftigen Außenstandorte in das BUGA-Vorhaben einbringen wollen. Dies sollte zu unserem inhaltlichen Thema passen, das wir im Rahmen der Ausschreibung gesetzt haben. Dabei ist nicht allein ausschlaggebend wie bekannt eine Park- und Gartenanlage bisher war, sondern die ausgewählten BUGA Außenstandorte stehen für die Entwicklung der Thüringer Gartenkultur über die Jahrhunderte hinweg. Im Weiteren haben wir die Idee, die Außenstandorte im Rahmen des Schaufensters Thüringen auf dem Petersberg zu präsentieren. Wir haben zu einem frühen Zeitpunkt eine kritische Auswahl getroffen. Dabei haben wir hinterfragt, welche Projekte am besten zur unserer Auslobung passen.“

„Ideen bündeln und Stärken vervielfachen“, so sieht Prof. Dr. Christian Antz das Prinzip der künftigen Partnerschaft. Der Juryvorsitzende zu den Beweggründen für die ausgewählten Außenstandorte: „Wir hatten bei unserer einstimmigen Entscheidung  besonders ein rundum gelungenes Besuchererlebnis im Fokus. Dem Qualitätsanspruch der BUGA müssen auch die Außenstandorte genügen, das Gesamtangebot  und der Eindruck sollen für die Besucher stimmig Thüringer Gastlichkeit überall auf hohem Niveau zeigen. Mit diesem Anspruch und der hohen Qualität der gartentouristischen Angebote besteht in Thüringen die Chance, über die BUGA hinaus eine Marke zu schaffen.“

Die ausgewählten BUGA-Außenstandorte werden am 1. Juli 2015 auf dem künftigen BUGA-Gelände Petersberg vorgestellt. 

Jochen Sandner, Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau Gesellschaft (DBG) verweist auf die Rolle der Außenstandorte bei Bundesgartenschauen: „Bei den bisherigen Gartenschauen hat es sich bewährt, dass mit dem Großereignis gartentouristisch  Sehenswertes der Region in das Besucherinteresse gerückt wird. Die BUGA und die regionalen Angeboten partizipieren so voneinander. Unser Auswahlverfahren für die BUGA Erfurt 2021 bietet gute Ansätze, vielseitige und hochwertige Gartenkultur in Thüringen mit zu präsentieren. Aus den Erfahrungen der anderen Schauen empfehlen wir ca. 30 Außenstandorte, das ist in der Kommunikation und Betreuung gut zu organisieren. Ich freue mich, dass hier in Thüringen auch weniger bekannte Kleinode aus dem Dornröschenschlaf geweckt werden können.“

„Eine zweite Bewerbungschance für Außenstandorte soll es 2017 geben, die BUGA 2021 ist offen für weitere hochkarätige Ideen. Bewerber, die über qualitätsvolle Angebote verfügen, aber nicht den Wettbewerbskriterien im Hinblick auf das Thema Gartentourismus entsprachen, können darüber hinaus durch andere Formen der Kooperation in die Vorbereitung und Durchführung der BUGA 2021 in Erfurt einbezogen werden“, kündigte BUGA-Geschäftsführerin Kathrin Weiß an.

 

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Ausgewählte Außenstandorte:

  • Europa-Rosarium Sangerhausen
  • Grüne Flusslandschaft JenaSaaleParadies
  • Park und Villa Hohenrode Nordhausen
  • Gärten der Stadt Bad Langensalza
  • Stadt Gotha mit Herzoglicher Orangerie, Herzoglichem englischen Garten und Wasserkunst am Hauptmarkt
  • Diakonie Landgut Weimar-Holzdorf
  • Barocker Schlossgarten Ebeleben
  • Schlosspark Molsdorf
  • Ebersdorfer Landschaftspark Saalburg-Ebersdorf
  • Barockdorf Bendeleben mit Schlossorangerie, Schlosspark, Uckermannschem Schloss und St. Pankratius-Kirche
  • Bergfriedpark Saalfeld als großer Villengarten des 20. Jahrhunderts

 

Am heutigen Tag wurde auch in der pdfThüringer Allgemeine über die Aufnahme als Außenstandort berichtet. 

[02.07.2015]

 


 

 


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[29.06.2015]

 


 

Ein kurzweiliger musikalischer Abend in Ebeleben

Neben den Ebelebener Werkstattlesungen, von denen mittlerweile 14 dieser Art seit 2009 stattfanden, hat sich seit 2010 mit den Konzerten in der Stadtkirche St. Bartholomäus eine zweite hochkarätige Veranstaltungsreihe etabliert. Im 6. Konzert der Serie trat nun das Lohorchester aus Sondershausen zum 4.Mal auf.

Unter der Leitung von Michael Ellis Ingram lautete das Motto des Abends „Von Philosophen und Kontrabässen“.

Pfarrer Thomas Reim bedankte sich in seiner Begrüßungsansprache bei allen, die zum Gelingen des Konzertes beigetragen haben, so bei der Sparkassen- Kunststiftung und der Stadtverwaltung mit Bürgermeister Uwe Vogt.

Michael Ellis Ingram führte in spritzig lockerer Art in die Werke ein, die das Orchester aufführte und erleichterte so dem Publikum das Verständnis für die Werke.

Am Beginn des Konzertes stand mit der Orchestersuite Nr. 1 C- Dur  Bach- Werke- Verzeichnis (BWV) 1066 ein Werk des größten Kirchenmusikers des 18. Jahrhunderts, Johann Sebastian Bach. Dieser hat nicht nur seine Wurzeln in Thüringen, nachgewiesen sind auch verwandschaftliche Beziehungen nach Ebeleben. Der Komponist, so die Erklärungen Ingrams, hat Deutschland nie verlassen und bis auf zwei Jahre in Lüneburg ausschließlich in Mitteldeutschland gewirkt und dabei fast die Hälfte seines Lebens in Thüringen verbracht. Die aufgeführte Orchestersuite ist eine von insgesamt vier Suiten, die Bach komponiert hat. Nach der konzertant gearbeiteten Ouvertüre folgten in der Suite sechs verschiedene Tänze, die das Leben am Hof bzw. das allgemeine Volk repräsentieren sollen.

Danach spielte das Loh- Orchester mit dem „Kleinen Konzert für Kontrabass und Streichorchester“ des Engländers Gordon Jacob eine Komposition des 20.Jahrhunderts. Als Solokünstler trat dabei der Kontrabassist Stefan Blum auf, der seit einigen Jahren beim Loh- Orchester spielt und dem die Aufführung des Stückes sichtlich Freude bereitet.

Nach einer Pause, in der die evangelische Kirchengemeinde am Epitaph Speisen und Getränke anbot, ging es in den zweiten Teil des Konzerts.

Hier wurde die Sinfonie Es- Dur Hoboken- Verzeichnis I:22 aufgeführt. Das Werk entstand im Jahre 1764, in der Zeit, wo Haydn beim Fürsten Esterhazy als Vize-Kapellmeister angestellt war. Die vier Sätze mit der Folge langsam- schnell- langsam- schnell ist die typische Abfolge der spätbarocken Kirchensonaten. Als Besonderheit ist die Verwendung von Englischhörnern zu nennen. Der Dirigent interpretierte die vier Sätze mit dem Leben und Wirken eines Philosophen.

Nach viel Applaus, Blumen und einer Zugabe ergriff Bürgermeister Uwe Vogt das Wort. Er bedankte sich für den kurzweiligen Abend und lobte das Engagement aller Beteiligten. Das Loh- Orchester ist ein traditionsreiches Orchester mit internationaler Besetzung. Nur durch das Zusammenspiel zwischen Kirchgemeinde, Stadtverwaltung und Sparkassen-Kunststiftung sei es möglich, das Loh- Orchester nach Ebeleben zu holen, so der Bürgermeister in seinen Ausführungen. Michael Ellis Ingram versprach, dass das Orchester auch im kommenden Jahr gern wieder nach Ebeleben kommen wird.

[22.06.2015]

 


Von der 14. Ebelebener Werkstattlesung

In der Reihe der Ebelebener Werkstattlesungen kam es nun zur 14. Auflage seit 2009. Dieses Mal war der Journalist Peter Wensierski zu Gast und stellte sein Buch „Die verbotene Reise- Die Geschichte einer abenteuerlichen Flucht“ vor. Knapp 60 Zuhörer lauschten gespannt den Ausführungen des Autors. Bürgermeister Uwe Vogt lobte zu Beginn der Veranstaltung die gewachsene gute Kooperation mit den Partnern, den Mühlhäuser Werkstätten für Behinderte e.V. und der Landeszentrale für politische Bildung.

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Der Leiter der Landeszentrale, Franz- Josef Schlichting sagte in seiner Einführung, dass die Lesungen in Ebeleben fester Bestandteil der Reihe „Das politische Buch im Gespräch“ ist. Er verwies darauf, dass es in diesem Buch um Alltagsgrenzüberschreitungen im Berlin der 80-er Jahre geht, die in der Zeit der Erlaubnisbürokratie viel mit Mut , Zivilcourage und Kreativität zu tun hatten.

Peter Wensierski, der aus Nordrhein- Westfalen kommt, war seit 1979 als Journalist in der DDR tätig. Er schrieb für den SPIEGEL und andere Zeitungen, war als Reporter für die ARD tätig und berichtete insbesondere über das Alltagsleben in der DDR sowie über die Oppositionsbewegung. Die Region im Kyffhäuserkreis besuchte der Autor nicht zum ersten Mal, als Reporter des SPIEGELS recherchierte er 1993 den „Satansmord von Sondershausen“.

Auf die Geschichte der „Verbotenen Reise“ stieß er nach der Wende durch Zufall und hat dafür viele Gespräche mit den beiden Hauptfiguren geführt. In dem Buch geht es um Abenteuer, Freiheit und Liebe, ohne dass dieses politische Beweggründe hatte. Die beiden damaligen Studenten Jens und Marie treffen sich beim Entwickeln von Bildern in einer Dunkelkammer und merken, dass sie beide Sehnsucht nach fernen Ländern haben. Der Autor schilderte in seiner Lesung diese Kennenlernphase, die damit endete, dass der Biologiestudent mit der Kunststudentin in einer heruntergekommenen Berliner Wohnung im Stadtteil Prenzlauer Berg zusammen ziehen. Diese Art der Hausbesetzung sieht der Autor als Ablehnung der Altherrenregierung der DDR. Im Buch beschreibt Peter Wensierski das Milieu am Prenzlauer Berg, so die Gaststätte „Am Wasserturm“. Mit umfangreichem Bildmaterial zeigt er den damaligen Zustand der Häuser und der Inneneinrichtung der Wohnungen, was aber dem Klientel ziemlich egal ist. In Auszügen schildert er, wie ideenreich, mutig und ein bißchen frech es den beiden Studenten gelingt, letztendlich eine Einladung eines mongolischen Bergsteigervereins zu fälschen, um über den Olympiastützpunkt in Berlin- Weißensee ein Visa für die Mongolei zu bekommen. Mit selbstgenähten Rucksäcken brechen die beiden Abenteurer auf und es gelingt ihnen trotz aller Schwierigkeiten durch die Sowjetunion zu reisen und schließlich in Ulan- Bator anzukommen. Dabei dienen ihnen eine Vielzahl von Ausweisen (u.a. ein mit Passfoto und selbstgemachtem Stempel aufgepeppter Sozialversicherungsausweis) als wertvolle Hilfe auf dieser verbotenen Reise. In der Mongolei sehen sie viel, mit Einfallsreichtum gelingt es ihnen verschiedene Mitfahrgelegenheiten zu finden. Sie sehen dieses Land auf ihrer individuellen Rundreise und genießen die Gastfreundschaft der Menschen. Eindrucksvoll beschreibt Peter Wensierski z.B. das Ziegenschlachten auf traditionelle Art.

In der mongolischen Hauptstadt kommt es zu dem spontanen Beschluss noch weiter zu reisen, nämlich nach China, was damals offiziell absolut verboten war. Und so kommen sie schließlich bis nach Peking. Natürlich las der Autor nur kleine Abschnitte aus den Kapiteln, um die Spannung beim Lesen zu lassen…         

Ein hochinteressanter Abend, dem  die Zuhörer gespannt verfolgten, so das Resümee der Lesung. Im Anschluss an den Vortrag beantwortete der Autor noch die Fragen aus dem Publikum und signierte seine Bücher.

Die nächste Veranstaltung der Reihe ist schon ausgemacht, am 23. September wird dann eine Olympiasiegerin über ihre Karriere berichten… 

Uwe Vogt

[16.04.2015]


 

Ebeleben vor 70 Jahren

Es ist genau 70 Jahre her, dass der Zweite Weltkrieg, der von deutschem Boden ausging, Schrecken über Europa und die ganze Welt brachte. Im Frühjahr 1945 erreichten die Kriegshandlungen Thüringer Boden. Kurz nach Ostern, Ostersonntag war am 1. April, waren erste Beschießungen des erst 17 Jahre das Stadtrecht führenden Ebelebens zu registrieren.

Von der Familie des damaligen Ebelebener Arztes Dr. Herbert Koch, der selbst als Arzt in dieser Zeit im Krieg war, sind die persönlichen Aufzeichnungen des Vaters Arno Koch zur Verfügung gestellt worden, die heute als äußerst interessantes Zeitdokument die Kriegsereignisse aus Sicht der Bevölkerung widerspiegeln. Im Buch „Geschichte & Geschichten aus Ebeleben“ (Teil 2) von Uwe Vogt und Helmut Röttig ist das komplette Kriegstagebuch veröffentlicht worden. Aus diesem Buch wird der Autor im Rahmen des Lesefestivals in Sondershausen am 24.April lesen.

 

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Der Zeitzeugenbericht von Arno Koch wird durch die persönlichen Erinnerungen von Hanna Angermann zu Kriegsschäden ergänzt.

Aus dem Kriegstagebuch von Arno Koch:

10. April (Dienstag):

Nach schlechter Nacht wird bekannt, dass unsere Truppen die Orte Rockensußra und Holzsußra genommen haben. Es soll aber eine Falle gewesen sein, denn die deutschen Soldaten wurden wieder aus den Orten zurückgeworfen. Die drei schweren Panzer und 8 bis 10 leichte Panzer zogen sich ebenfalls zurück. Auf unserem Verbandsplatz waren auch zwei Amerikaner eingeliefert worden. Der Schwerverwundete war ein sehr großer Mann um die 19 Jahre aus Indianapolis. Er hatte drei große schwere Fleischwunden und den Oberarm gebrochen. Wir haben ihn sehr gut verpflegt und verbunden.

Am Nachmittag kam dann der Vergeltungsangriff auf unseren schweren Vorstoß. Der Ort wurde stundenlang von Jagdbombern und Artillerie sowie Panzern angegriffen, dass wir Gott danken können, dass wir am Leben geblieben sind. In den Garten gingen fünf Volltreffer, einer durch die Klinik... Das Haus ist zerlöchert, hunderte von Einschüssen, alle Fenster sind entzwei, die Möbel sind durchlöchert. Aber das Leben haben wir bis heute behalten. Den schwer verwundeten Amerikaner hatten wir auch mit in den Keller genommen, der andere war selbst wieder fort gegangen. Für die gute Behandlung hat mir der Verwundete noch ein paar Worte auf einen Zettel geschrieben. Nach dem Angriff ist der Ort fast nicht wieder zu erkennen. Das schöne Schloss ist niedergebrannt, bis zum ersten Stock, da kein Wasser zum Löschen vorhanden war. Die Stallungen von Rimpau (heutiger Teil der Freiwilligen Feuerwehr für die historischen Abteilung - Anmerkung des Autors), teilweise auch das Wohnhaus (heutiges Rathaus) hatten Treffer bekommen. Viele andere Gebäude gingen in Schutt und Asche. Gegen Abend kam Dr. Engel zu uns herauf und wollte den Amerikaner verbinden. Ich habe ihm gesagt, dass wir den Blutkreislauf eben wieder für kurze Zeit geöffnet hatten... Wir haben den Mann herunter in Dr. Engels Wohnung (heutige Lindenstraße) getragen. Dr. Engel konnte gar nichts mehr machen. Ich habe dann ein amerikanisches Rotes Kreuz- Auto kommen lassen. In zehn Minuten waren acht Mann da. Habe auch mit dem Arzt gesprochen, ihm auch den Zettel von dem Verstorbenen lesen lassen. Der Arzt hat mir auf die Schulter geklopft und sich mit einem Händedruck bedankt.

In der Nacht blieb es ruhig. Einige deutsche Soldaten ließen sich noch gefangen nehmen. Sie haben ihre Waffen abgelegt.

 

Aus den Erinnerungen von Hanna Angermann:

Durch Bauunterlagen meines Vaters sind mir folgende Kriegsschäden in Ebeleben bekannt:

Teil - und Totalschäden.

1. Paul Kowalski, Mühlstraße, Stall und Scheune

2. Karl-Marienhaus Ebeleben, Hofscheune

3. Kurt Ackermann, Markt Werkstatt und Nebengebäude

4. Rathaus Grundstück am Markt Scheune, Nebengebäude

5. ehem. Domänengelände, Marksußra Geräteschuppen und andere Gebäude

6. Geschwister Heuke, Hauptstraße, Stall total - Wohnhaus teilw.

7. Wohn- und Geschäftshaus Leopold Helbing, Markt - total

8. Ausstellungshalle Leopold Helbing, Markt, ausgebrannt, wurde Wohnhaus

9. Ida Schädlich, Vorwerksgarten, Stall

10. Robert Laux, Mühlhäuser Str. 22 - Stall, Scheune

11. Frieda Hendrich, Ziegeleiplatz - Stall und Scheune

12. Kurt Diezmann, Mühlhäuser Str. 6 - Scheune, Nebengebäude

13. Georg Eckleben, Mühlhäuser Str. 1 - Scheune , Stall - später wurde noch ein

Blindgänger in der Mistgrube gefunden.

14. Frau Kindler, Mühlhäuser Str. 9, Stall und Scheune

15. Erich Stadermann, Mühlhäuser Str. 3 - Stall und Scheune

16. Hermann Schleuchert, Vorwerksgarten -- Wohnhaus

17. Schlossmühle Günther, Mühlstrasse, Wohn- und Mühlengebäude, Totalschaden

18. Gebrüder Adolf und Paul Vogt, Mühlhäuser Str .16 - Wohnhaus,

Nebengebäude und alle Produktionsgebäude der Ziegelei durch Brandbomben.

Außerdem sind mir in Erinnerung:

19. Hermann Stier, Mühlhäuser Str. 17 - Scheune

20. Luise Horn, Mühlhäuser Str. 19 - Scheune

21. Karl Wiegand, Mühlhäuser Str. - Stall und Lagergebäude

 

Uwe Vogt

 

Onlineverkauf

Die Bücher "Geschichte und Geschichten aus Ebeleben Teil 2" und "Geschichte und Geschichten aus Ebeleben Teil 3" sind online bestellbar:

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Preise:

Band 1 - ausverkauft
Band 2 - 26,90€ (nur noch wenige Exemplare verfügbar)
Band 3 - 29,00€

Verpackung und Versand ergehen kostenfrei.

 Verkaufsstellen

  • Stadtverwaltung, Rathausstraße, Ebeleben
  • Modegeschäft Heyne, Markt, Ebeleben
  • Bäckerei Eckleben- Cafe
  • REWE Supermarkt, Sondershäuser Straße, Ebeleben
  • Hotel „Thüringer Hof“ Ebeleben
  • Buchhandlung Erdenberger Schlotheim

 


 

Dank des Bürgermeisters an die Sponsoren bei der Aktion

„Spaß auf der Straß`: Mit Sicherheit“

Ich möchte allen Sponsoren danken, die sich bei der Aktion „Spaß auf der Straß`: Mit Sicherheit“ beteiligt haben. Sie waren dem Anliegen der Stadt gefolgt, der Kindertagesstätte „Helbespatzen“ einen größeren Satz des Buches „Straßengeschichten mit Moritz und Luise“ zur Verfügung stellen zu können.

Das Verkehrsbuch ist für Kinder ab 5 Jahre geeignet und kann bei der Verkehrserziehung in der Vorschule verwendet werden. 

Dazu schreibt der Verein für Verkehrserziehung Deutschland e.V.: „Nichts erschreckt uns mehr, als ein verunglücktes Kind. Gerade im Straßenverkehr sind unsere Kinder nicht nur durch das falsche Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet. Vielmehr bewegen sich die Kinder unachtsam im Straßenverkehr, da sie erst im Alter von acht bis 10 Jahren ein realistisches Bewusstsein für Gefahren entwickeln. Die Kleinen haben noch viel zu beweisen. Das plötzliche Überqueren einer Straße, in der Hoffnung, den fliegenden Ball noch in der Luft zu fangen, ist nur ein Beispiel, das eine sehr gefährliche Situation in sich birgt. Diese Schrecksekunden wünscht sich kein Verkehrsteilnehmer. Doch wie können wir gemeinsam unseren Kindern die Gefahren und das richtige Verhalten im Straßenverkehr deutlich machen, bevor etwas Schlimmes passiert?
„Spaß auf der Straß: Mit Sicherheit!” - Ziel dieser Aktion ist es, möglichst viele Kinder an die Thematik der Verkehrserziehung heranzuführen. Aus unserer Kindheit haben wir die Ermahnungen unserer Eltern und Erzieher noch gut in den Ohren: „Sei vorsichtig!”, „Gib acht!”, „Pass auf dich auf!”, „Spring nicht auf die Straße!” usw.- alles gut gemeinte und oft wiederholte Ratschläge, die jedoch immer leicht in Vergessenheit geraten sind. Zurück geblieben sind besorgte Eltern und fröhlich losspringende Kinder.

Um Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr so nahe zu bringen, dass es in „Fleisch und Blut” übergeht, bedarf es ein sich intensives Hineinversetzen in die kindliche Vorstellungswelt. Es bedarf eines harmonischen Miteinanders aus Spiel und Lehrinhalt um Kinder für die Sicherheit im Straßenverkehr aktiv zu begeistern.

Ein nach neuesten Erkenntnissen entwickeltes Verkehrserziehungsbuch für Kinder bietet hierfür die idealen Voraussetzungen. Eltern und Erziehern wird mit diesem Buch ein systematischer Leitfaden zur Hand gegeben, die Kinder lernen spielerisch und sind begeistert bei der Sache, da sie mit diesem Buch nicht nur in Wort und Bild angesprochen werden, sondern aktiv durch vielfältige Fragen und Spiele einbezogen werden.“

Der Dank gilt:

  • Allgemein-/Psychotherapeutische Praxis Dr.med Günter Keyser Ebeleben
  • Elektro- Service Tennemann Billeben
  • Fleischerei Hellmund, Inh. Sabine Wolf- Abusaman Großbrüchter
  • Spedition Jörg Haserodt Keula
  • TR Plast Ebeleben GmbH

 

Uwe Vogt

Bürgermeister der Stadt Ebeleben

[16.02.2015]


 

Ankündigung 14. Werkstattlesung

am 15. April um 19 Uhr in den Mühlhäuser Werkstätten, Teichmühlenweg 1a, 99713 Ebeleben - Der Eintritt ist wie immer frei!

 

Die verbotene Reise: Die Geschichte einer abenteuerlichen Flucht - Ein SPIEGEL-Buch

von Peter Wensierski

Im Sommer 1987 wagen zwei junge Ostberliner aus dem Prenzlauer Berg das große Abenteuer: Bedrängt von den politischen Verhältnissen, fälschen sie eine Einladung und erhalten daraufhin ein Visum für Russland und die Mongolei, Sehnsuchtsorte der beiden Wildnisliebhaber. Aber ihr geheimes Ziel ist das für DDR-Bürger eigentlich unerreichbare China. Von Ulan Bator aus versuchen sie nach Peking zu gelangen, wo sie in der westdeutschen Botschaft Pässe für den Westen bekommen könnten. Mehrmals drohen sie, bei ihrer verbotenen Reise aufzufliegen, aber nach 10.000 Kilometern stehen sie tatsächlich vor dem Botschaftsgebäude. Und können sich doch nicht entscheiden, gemeinsam hineinzugehen ...

Pressestimmen

»Erzählt wird hier eine der hinreißendsten Geschichten der späten DDR, von denen ich je gehört habe.« (Tagesspiegel Online, 31.03.2014)

»Es gibt viele Fluchtgeschichten. Gerade jetzt werden sie wieder erzählt. Jens und Marie aber haben die mutmaßlich ungewöhnlichste von allen erlebt.« (Der Tagesspiegel)

»Ein atemberaubendes Buch.« (prenzlauerberg-nachrichten.de, 04.03.2014)

»Eine unglaubliche Geschichte von Sehnsucht und Selbstbestimmung.« (Super Illu, 27.03.2014)

»Dieses Buch liefert Aspekte für mindestens drei Werke: für einen Abenteuerroman, eine Liebesgeschichte und eine politische Schrift.« (Stuttgarter Zeitung, 25.04.2014)

»Eine solch abenteuerliche Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des damals noch real existierenden Sozialismus – dieses Thema musste einfach aufgeschrieben werden.« (SZ Extra, 28.05.2014)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Peter Wensierski, geboren 1954, begann seine Arbeit als Journalist 1979 mit Berichten und Reportagen aus der DDR. Er war damals der jüngste westliche Reisekorrespondent und schrieb für den SPIEGEL und andere Zeitungen. Als Dokumentarfilmer, Reporter und Buchautor berichtete er über die aufkommende Oppositionsbewegung. Seit 1993 arbeitet er beim SPIEGEL im Deutschlandressort. In seinem neuen Buch erzählt er 25 Jahre nach dem Mauerfall die bislang unbekannte Geschichte einer verbotenen Reise, die auch ein Generationenporträt ist.

Abenteuerliche Flucht aus der DDR - Die Verbotene Reise: Über China in den Westen

Ein junges Paar vom (Ost-)Berliner Prenzlauer Berg reist 1987 auf eigene Faust quer durch die Mongolei und von dort weiter nach China. Eine für DDR-Bürger eigentlich unmögliche Reise, an deren Ende sich ihre Wege trennen: Sie tritt die Heimreise an zurück in die DDR, er geht in die bundesdeutsche Botschaft in Peking und reist in den Westen aus. Der Journalist Peter Wensierski hat die Geschichte dieser Reise jetzt in einem Buch nacherzählt.

Die Reise war nicht als Flucht geplant. Es war nur eine vage Idee. Jens Kießling fälscht eine Einladung in die Mongolei, so bekommen sie Visa und Reisepässe. Anders als seine Freundin, für die klar ist, in die DDR zurückzukehren, kann er sich durchaus vorstellen, die Reise zur Ausreise in den Westen zu nutzen. Er war exmatrikuliert worden, sah kaum noch Perspektiven in der DDR.

Geschichten von Menschen, die schon bei der Vorbereitung einer Flucht gescheitert sind, kennt er viele: "Man räumt die Wohnung aus, man verkauft alles was man hat, weil man abhauen möchte, man steckt die Geburtsurkunde und das Abiturzeugnis sich irgendwo unters Hemd - und bei einer Kontrolle findet man das und man kommt gleich ins Gefängnis", erinnert sich Kießling. "All diese Sachen haben wir uns natürlich auch vorher überlegt, aber für uns entschieden, nein, wir leben ganz normal weiter."

Die Idee, tatsächlich in den Westen auszureisen, kam für ihn erst in dem Moment, als die beiden schon in China waren. Für seine Freundin Marion Mentel, die damals Marie genannt wurde, war das zu diesem Zeitpunkt nicht der richtige Weg, sagt er. "Aber wir hatten so ein großes Verständnis füreinander, dass wir den anderen nie gedrängt hätten, etwas zu tun, was der nicht möchte."

Jens Kießling in der Mongolei.

"Wir sind so nah dran"

Um von der Mongolei weiter nach China zu kommen, brauchen die beiden ein Visum. Es ist ein gewagter Versuch: sie gehen in die chinesische Botschaft in Ulan Bator und - es klappt: "Das Spannendste war dieses Herzklopfen, als man uns fragte: 'Warum haben Sie das Visum denn nicht zu Hause bestellt?' - und wir sagten, dass wir ja überhaupt nicht vorhatten, nach China zu reisen", erzählt Jens Kießling. Die beiden sagten dem Beamten, sie hätten hier Menschen getroffen, die von China geschwärmt hatten, nachdem die ersten fünf Städte für Ausländer geöffnet worden waren. "Wir sagten ihm, jetzt sind wir so nah dran, das passiert in unserem Leben vielleicht nie wieder - und deswegen wollen wir das Visum."

Jens Kießling hatte zuvor schon den Kaukasus bereist und kannte viele Tricks. Als Alleinreisende geraten er und Marie immer wieder in Kontrollen und erzählen, Vorhut einer Expedition von Vogelkundlern zu sein. "Unser Glück war, dass es so wenig Leute vor uns gab und man uns immer die Geschichten geglaubt hat, die wir ihnen erzählt haben", so Mentel. "Man musste auch immer weniger sagen, wir waren so überzeugend. Zu Anfang haben wir noch in vielen Sätze um unsere Sache herumgeredet, zum Schluss brauchte man nur noch drei Sätze und sie haben es uns geglaubt."

Auf getrennten Wegen zurück

In Peking schließlich trennen sich dann nach vielen Wochen ihre Wege. "Das war traurig, aber nicht schwierig", erinnert sich Mentel. "Uns war beiden klar, dass ich wieder nach Hause will, weil ich da studiere und weil alles da ist, was ich brauche. Jens dagegen hatte bei uns nicht so viel und wollte weiter."

Die beiden treffen sich noch wenige Male, über 20 Jahre haben sie dann keinen Kontakt, leben jeweils mit ihren Familien in Brandenburg, sie als Kostümbildnerin, er als Biologe. Bis Spiegel-Autor Peter Wensierski von ihrer Geschichte hört – und sie erzählen wollte. "Ich fand das verrückt - aus dem Prenzlauer Berg, aus der Rykestraße, sind es eigentlich nur zehn Minuten nach West-Berlin. Dass jemand einmal fast um die ganze Welt herumreist, um den Weg nach West-Berlin zu nehmen - das ist eine ganz irre Geschichte", sagt der Buchautor. Für ihn war der Reiz daran, von Menschen zu erzählen, die trotz aller Schwierigkeiten in der DDR nach Möglichkeiten gesucht habe, ihre Ziele durchzusetzen. "Obwohl Jens Kießling viele Knüppel in den Weg geworfen wurden, haben die beiden eben nicht den Kopf in den Sand gesteckt, sondern immer überlegt, wo ist die nächste Lücke im System?"

Quelle: rbb online (Sabine Jauer)

 [14.01.2015]

 


 

1. Weihnachtsmarkt in Wiedermuth war ein voller Erfolg

Am vergangenen Wochenende, genauer am 29.11.2014, fand im Ortsteil Wiedermuth der erste Weihnachtsmarkt auf dem Schützenplatzgelände statt. Ortsteilbürgermeister Thomas Gehlhaar begrüßte alle Anwesenden und wünschte allen Gästen frohe und besinnliche Weihnachtstage. Die Premiere, begleitet von Familie Mantai als Weihnachtsmann und Rauschgoldengel in einer stattlichen Kutsche, läutete die kommende Adventszeit ein. Zahlreiche Verkäufer aus der näheren Umgebung boten selbsthergestellte Waren und Glühwein den circa 80 Gästen zum Verkauf an.

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Fotos: privat

 [02.12.2014]

 


 

Volkstrauertag in Ebeleben unter dem Eindruck der einhundertjährigen Wiederkehr des Beginns des 1.Weltkrieges

 

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Foto: Stadt Ebeleben

 

EBELEBEN (uvo). Über 30 Bürgerinnen und Bürger kamen in den Gemeindesaal der Evangelisch- Lutherischen Kirche St. Bartholomäus, um dem Gottesdienst zum Volkstrauertag beizuwohnen. In seiner Predigt verwies Pfarrer Thomas Reim auf die verschiedensten Kriegsherde in dieser Welt. Leider gibt es Kriegshandlungen auch in der gegenwärtigen Zeit.

Nach dem Gottesdienst gingen die Besucher gemeinsam mit dem Pfarrer zum Gefallenendenkmal, wo weitere Ebelebener Bürgerinnen und Bürger trotz Regens warteten, um dem öffentlichen Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft beizuwohnen.  

Zunächst las Hauptamtsleiter aus einem Soldatenbrief an die Fürstin- Witwe Marie von Schwarzburg- Sondershausen aus dem Jahr 1916. In diesem Brief schildert der Soldat die Grausamkeiten des Krieges anhand der Schlacht an der Somme in Frankreich.

Anschließend sprach Claudia Kadur, Mitarbeiterin der Stadtverwaltung, das aktuelle Totengedenken.

Zu „Sag mir, wo die Blumen sind“ verlas Stadtrat Ronny Zirkler die Namen der 52 gefallenen Soldaten aus Ebeleben.

Bürgermeister Uwe Vogt erinnerte in seiner Ansprache an die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“. Im 1.Weltkrieg starben etwa 10 Millionen Menschen. Ganze Landstriche wurden durch Granaten verwüstet oder durch Giftgas verseucht. Er nannte solche Orte wie Verdun, Ypern, die Somme oder Tannenberg, die für das sinnlose Massensterben stehen. Mahnend erinnerte er an den gegenwärtigen Zustand der Welt, Länder wie die Ukraine, Syrien oder der Irak stehen aktuell für die grausame Brutalität von Kriegen.

Nach der Rede des Bürgermeisters legten die anwesenden Stadträte einen Kranz am Denkmal der Gefallenen beider Weltkriege nieder.

Genauso taten dies Gemeindeglieder der beiden Kirchgemeinden. Danach sprach Pfarrer Thomas Reim im Namen beider Kirchen einfühlsame Worte zum Gedenken sowie das Vaterunser.

Mit der Nationalhymne klang die emotional bewegende Veranstaltung aus.

Ebenfalls in den vier Ortsteilen der Einheitsgemeinde wurden durch die Ortsteilbürgermeister gemeinsam mit Ortsteilräten und im Beisein weiterer Einwohner Kranzniederlegungen durchgeführt.

[17.11.2014]

 


 

Nachruf

Am 3. November 2014 verstarb

Herr Bäckermeister Herbert Eckleben

geb. am 29. April 1936 in Ebeleben

im Alter von 78 Jahren 

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Mit großer Betroffenheit und Trauer haben wir Kenntnis vom Tod Herbert Ecklebens bekommen. Über Jahrzehnte führte er die Bäckerei in Ebeleben in der Familientradition der vorangegangenen Generationen fort.

In seiner Heimatstadt Ebeleben war er nach der politischen Wende von 1990 bis 2004 ehrenamtlich als Stadtrat tätig und dabei von 1999 bis 2004 Vorsitzender des Kulturausschusses.

In vielen anderen Funktionen setzte er sich in seiner begrenzten Freizeit für die Allgemeinheit ein, sei es als langjähriger Gemeindekirchenrat oder Mitglied des Diakonievereins.

Wir verlieren mit Herbert Eckleben einen engagierten Bürger unserer Stadt und werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

Den Angehörigen gilt unser tiefes Mitgefühl.

Uwe Vogt                                                                                 Stadtrat der Stadt Ebeleben
Bürgermeister der Stadt Ebeleben

[06.11.2014]


 

Übergabe eines mobilen Rauchschutzes an die FFW Allmenhausen

 

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Ein mobiler Rauchschutz im Wert von fast 500 Euro konnte seitens der Sparkassenversicherung an den Wehrleiter der Ortsteilfeuerwehr Allmenhausen Thomas Rosenstiel übergeben werden.

Nachdem vor zwei Jahren bereits die Ebelebener Wehr einen solchen mobilen Rauchschutz erhielt, bemühte sich Bürgermeister Uwe Vogt darum, einen solchen auch für die Ortsteilwehr Allmenhausen zu bekommen. Nachdem der Bürgermeister die Regularien mit dem zuständigen Kommunalbetreuer Christoph Bauer geklärt hatte, konnte ein entsprechender Antrag seitens des Stadtbrandinspektors Andreas Sorber gestellt werden.

Nun war Herr Bauer aus Erfurt persönlich gekommen, um den Rauchschutz zu überreichen. Sowohl Herr Bauer als auch Bürgermeister Vogt unterstrichen die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit in den Wehren und dankten den Kameraden Sorber und Rosenstiel stellvertretend dafür. Der Rauchschutz soll eine Anerkennung der bisher geleisteten Arbeit sein, aber auch Motivation für die Zukunft. Möge der Rauchschutz so wenig wie möglich in Einsatz kommen…

[03.11.2014]

 

 


 

 

Ein gelungener Nachmittag

Am Donnerstag, dem 16.10.2014, war wieder einmal unser Bürgermeister Herr Uwe Vogt zu einem Lichtbildervortrag über Madagaskar in unsere Begegnungsstätte „Alte Schule“ gekommen.

Wir waren schon alle sehr gespannt, über diese Insel in Wort und Bild etwas zu hören und zu sehen. Sein Vortrag war wie immer toll. Mit wunderschönen Naturaufnahmen brachte er uns die Tier- und Pflanzenwelt in beeindruckender Weise näher.

Da wir Frauen in diesem Sommer wieder als Kassiererinnen im Schwimmbad im Einsatz waren, hatte unser Bürgermeister mit seiner Frau Claudia die Idee, uns mit selbstgebackenem Kuchen und Kaffee als Dankeschön zu überraschen. Gelungen, kann ich dazu nur sagen. Danke dafür!

Rückblickend hat unsere Begegnungsstätte den Zusammenhalt untereinander nachhaltig gestärkt. Uns Frauen und Männern ist es wichtig, soziale Kontakte zu halten, Mitarbeit zu stärken, uns auf Neues einzulassen, ja sich aktiv hier in unserem schönen Ebeleben einzubringen.

Regelmäßig donnerstags von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr laden wir zu thematischen Nachmittagen ins Seniorenzentrum „Alte Schule“ in Ebeleben alle interessierten Frauen und Männer ein.

Adelheid Güra

 

[20.10.2014]


 

Uwe Vogt

Ebeleben

 

Zwei Vorträge über die größte Insel Afrikas in Bildern

 

Traumhafte Strände und tolle Landschaften, exotische Gewürze, Halbaffen, Chamäleons und vieles mehr hat Uwe Vogt aus Ebeleben aufs Bild gebracht.

Nun wird er Einblicke über die Insel Madagaskar im Rahmen von zwei Vorträgen geben.

Zunächst wird der Vortrag am 15.10., 14.30 Uhr, in Gundersleben im „Back`s“ gehalten, dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Einen Tag später, also am 16.10., 14.00 Uhr, zeigt Herr Vogt die Bilder noch einmal, dann in der Ebelebener Seniorenbegegnungsstätte „Alte Schule“. Auch zu diesem Vortrag sind alle am Thema interessierten Gäste herzlich willkommen.

[15.10.2014]

 


 

Tolle 13.Ebelebener Werkstattlesung

EBELEBEN(uvo). Mit Sergej Lochthofen konnte Bürgermeister Uwe Vogt einen prominenten Autor zur 13. Werkstattlesung begrüßen. Mehr als 100 Zuhörer füllten den Saal der Mühlhäuser Werkstätten in der Helbestadt.

 

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Foto: Sergej Lochthofen, privat, gefunden auf ugde.com

 

Claudia Vogt stellte den Autor Sergej Lochthofen vor. Dieser ist den Zuhörern natürlich insbesondere als ehemaliger Chefredakteur der „Thüringer Allgemeinen“ bekannt. Geboren wurde er im arktischen Workuta als Sohn eines Verbannten. Im Alter von fünf Jahren kam er 1958 nach Thüringen. Er studierte Kunst auf der Krim und Journalistik in Leipzig. Frau Vogt führte anschließend in bewährter Weise in das Werk des Autors ein - gab einen Überblick über wichtige Darstellungen im Buch „Schwarzes Eis“.

Der Autor sagte, dass er selbst eine interessante Lebensgeschichte habe. So ist er der Sohn eines Deutschen und einer Russin. Als Bürger mit sowjetischem Pass in der DDR konnte er sowohl den Dienst in der Roten Armee als auch den der NVA umgehen. Er beherrscht beide Sprachen perfekt.

Der Autor sagte selbst über sein Werk, dass dieses eine moderne Form des Sachbuches sei. Seine Lesung untermalte er mit stimmungsvoller Musik von alten Schellackplatten, die er auf dem Grammofon spielte.

In „Schwarzes Eis“ schildert Sergej Lochthofen das Leben seines Vaters Lorenz Lochthofen – eines deutschen Kommunisten, der in den 30er Jahren aus dem Ruhrgebiet nach Auseinandersetzungen mit der SA in die Sowjetunion flieht. Die Sowjetunion gilt seinerzeit als „Heimat aller Werktätigen“. Dort studiert Lorenz Lochthofen an der „Kommunistischen Universität der nationalen Minderheiten des Westens“ in Moskau Journalismus. Nach dem Studium bekommt er eine Anstellung bei der deutschen Zeitung „Nachrichten“ in Engels, der Hauptstadt der Wolgadeutschen Republik. In Engels wird eine enge Beziehung zu anderen Deutschen u.a. zur Familie des berühmten Autors Friedrich Wolf gepflegt.

In der Diktatur Stalins ist die damalige Sowjetunion mit Lagern übersät, wohin Regimegegner oder einfach nur wage Verdächtige verbannt werden. Schnell kam es zu Spionageverhaftungen bzw. Säuberungsaktionen. Auch Lorenz Lochthofen ereilte dieses Schicksal.

Über die Todeszelle und später die Ganovenzelle in Saratow kommt er schließlich nach Workuta. Workuta in der arktischen Tundra zählt neben Magadan im Fernen Osten zu den schlimmsten Lagern. Hunderttausende haben das Leben in den Lagern nicht überlebt. Die letzten 1000 Kilometer müssen die Verbannten bzw. Zwangsarbeiter nach Workuta laufen, da es zu dieser Zeit noch keinen Bahnanschluss gab. Der Begriff „Schwarzes Eis“ ergibt sich aus der Paarung des Eises, im Winter herrschen bis zu minus 40 Grad, und dem Steinkohlestaub, der in die Poren des Eises eindrang.

Die Baracken von Workuta sind einfache Zelte, da es Holz nicht gab. Ein Großprojekt der damaligen Zeit war der Bau des Weißmeerkanals. Unter unmenschlichen Bedingungen brauchte man billige Arbeitskräfte, dafür dienten die politischen Gefangenen.

Workuta war zur damaligen Zeit eine lose Anhäufung von Gruben und Lagern, die durch eine Lagerbahn verbunden waren. Durch den Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion wuchs der Hass auf die Deutschen, was auch die Strafgefangenen in Workuta zu spüren bekamen. Lorenz Lochthofen wurde 1946 aus dem Lager entlassen, jedoch mit der Auflage, sich ewig in Workuta ansiedeln zu müssen. Erst nach dem Tode Stalins kam es zu einer gewissen “Tauwetterperiode“. Unter Chrutschtschow konnte er eine Rehabilitierung erreichen an dessen Ende die Ausreise in die DDR stand.

In Gotha stieg er schnell vom Schlosser zum Technischen Direktor im Waggonwerk Gotha auf, bevor er auf Parteiwunsch das Büromaschinenwerk in Sömmerda übernahm. Lorenz Lochthofen war zu dieser Zeit bis in das Zentralkomitee der SED aufgestiegen.

Sergej Lochthofen beantwortete im zweiten Teil der Veranstaltung Fragen des Publikums. Für die ehemaligen Gefangenen, die die sowjetischen Lager überlebt hatten, wurde in der DDR bewusst Angst geschürt, nicht über diese Zeit zu sprechen.

Er begründete den Untergang der DDR damit, dass diese eine “Missgeburt mit dem Geburtshelfer“ Stalin gewesen sei, viele wichtigen Entscheidungen in Moskau und nicht in Berlin fielen.

Er beantwortete auch Fragen zu seiner Zeit bei der „Thüringer Allgemeinen“ und erläuterte seinen Abgang aus der eigenen Sicht.

Präzise gab er des weiteren Auskunft über die aktuelle Ukraine- Krise und schilderte dabei interessante Zusammenhänge aber auch Begehrlichkeiten anderer Staaten. Interessant waren auch seine Thesen über die langfristigen Auswirkungen des Konflikts.

Mit einem großen Applaus und einem Buch „Geschichte & Geschichten aus Ebeleben“ als Geschenk wurde Sergej Lochthofen vom Bürgermeister nach fast dreistündiger Veranstaltung verabschiedet.    

20140817 Lochthofen

Fotos: Uwe Vogt

 [18.09.2014]

 


 

Hoher Besuch in Ebeleben

EBELEBEN (uvo). Mit Katrin Göring- Eckardt (Bündnis 90/ Die Grünen) hat sich eine ranghohe Politikerin am 11.September zu einem Besuch nach Ebeleben angemeldet. Frau Göring- Eckardt ist langjähriges Mitglied des Deutschen Bundestages, Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen und war acht Jahre lang Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages. Außerdem war sie sechs Jahre lang Präses der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Gemeinsam mit der Direktkandidatin von Bündnis 90/ Die Grünen für den Wahlbezirk des westlichen Teiles des Kyffhäuserkreises, Babett Pfefferlein, die gleichzeitig Sprecherin von Bündnis 90/ Die Grünen im Kreis ist, wird sie die Helbestadt besuchen.

Um 14 Uhr wird die Delegation von Bürgermeister Uwe Vogt im Rathaus empfangen. Auf der Gesprächsagenda stehen u.a. die Energiewende, die ökologische Naturnutzung in der Region, die Umwidmung einer alten Bahntrasse zu einem Teil des Unstrut- Werra- Radweges sowie die touristische Vermarktung des Gebietes.

Anschließend wird die Delegation um Frau Göring- Eckardt den Hofladen der Mühlhäuser Werkstätten e.V. (ehemaliger Tegut- Markt) besuchen und dort zum Thema „Ökologische Landwirtschaft“ in einen Erfahrungsaustausch treten. Als Gesprächspartner stehen hierfür die Geschäftsführerin der Mühlhäuser Werkstätten e.V. Astrid Faber und der Ebelebener Werkstattleiter Dieter Lamczyk zur Verfügung.  

[03.09.2014]


Große Freude im Schwimmbad

EBELEBEN (uvo). Zum zweiten Mal wurde der Ebelebener Sport- und Schwimmbadverein e.V. (ESSV) durch Vermittlung der Landtagsabgeordneten Dorothea Marx (SPD) mit Lottomitteln bedacht. Im vergangenen Jahr wurde das Geld für die Gestaltung des Terrains am Sprungturm genutzt. In diesem Jahr besteht der Wunsch des Vereins (in Übereinstimmung mit der Stadtverwaltung und dem Schwimmbadteam) eine Enteisungsanlage anzuschaffen, damit die Wasserqualität noch weiter erhöht wird. Damit dieses Vorhaben gelingen kann, hatte sich Frau Marx beim Sozialministerium eingesetzt, wovon alle Besucher des Bades zukünftig einen Nutzen haben werden.    

Im Namen des ESSV konnte Vorstandsmitglied Marco Bartsch neben Frau Marx auch Landrätin Antje Hochwind und Bürgermeister Uwe Vogt (beide SPD) als Ehrengäste in Anwesenheit der Vereinsvorsitzenden Ursula Ludwig begrüßen.

Frau Hochwind dankte dem Verein für das Engagement im Interesse des Ebelebener Schwimmbades und lobte die Stadt, dass sie diese Einrichtung auch in schwierigen finanziellen Zeiten weiter betreibt. In vielen anderen Kommunen der Region gehören Schwimmbäder leider der Vergangenheit an. Gern hat sie auch das Anliegen der Qualitätssteigerung des Bades beim Sozialministerium unterstützt.

2014schwimmbadfest

Bilder: Uwe Vogt

Anschließend dankte Herr Vogt allen, die sich aktiv in die Badsaison eingebracht haben. Er nannte dabei an erster Stelle die Schwimmmeister Kai Burkhardt und Gabriele Gräfe, Bundesfreiwilligendienstlerin Jutta Greuel und alle weiteren fleißigen Helfer. Ein besonderes Lob ging an den ESSV für die kooperative Zusammenarbeit, in diesem Jahr wurde z.B. aus Vereinsmitteln ein Sonnensegel angeschafft. Und nicht zuletzt unterstützten wieder zahlreiche Senioren aus der Seniorenbegegnungsstätte „Alte Schule“ mit unentgeltlichem Kassendienst die Betreibung des Schwimmbades. Als Dank dafür wird der Bürgermeister am 16. Oktober, 14 Uhr, in der SBS einen Vortrag über Madagaskar halten und Kaffee und Kuchen für diese Veranstaltung mitbringen.

Der Jugendclub der Stadt unter Leitung der Bereichsjugendpflegerin Nancy Schuder- Ludwig hatte das Schwimmbadfest auch dazu genutzt, um sich einzubringen: Aus privaten Bücherspenden wurden entsprechende Bücher verkauft und fast 200 Euro eingenommen. Das komplette Geld fließt der Bibliothek zu, um neue Werke anzuschaffen. Auch das ist anerkennenswert.

Für Kurzweil sorgte der ESSV mit breiten Angeboten für die Besucher. So konnte man z.B. einen Bootsführerschein für Modellboote erwerben, die Kinder konnten auf die Hüpfburg, zum Kinderschminken oder in den Wasserball. Für das leibliche Wohl wurde umfangreich gesorgt, ob durch Kuchen oder Gebratenes. Die Feuerwehr unterstützte die Aktion des „schwimmenden Wasserballs“. Die Kindertagesstätte führte ein Programm auf, genauso wie Schüler der Musikschule.


Aus dem angebotenen Möglichkeiten nutzte Landrätin Antje Hochwind das Paddelboot. Gemeinsam mit Bürgermeister Uwe Vogt, Steffen Lupprian (Ortsbürgermeister Holzsußra), Herrn Zirkler von der FFW und zwei anwesenden Kindern paddelte sie zielsicher im Becken.

Resümierend ist festzustellen, dass viele Ideen zahlreicher Personen dazu führten, dass ein gelungener Abschluss der diesjährigen Badesaison stattfand.

[02.09.2014]

 


 

 

Sonnensegel für das Kinderplanschbecken


Zu einem weiteren Arbeitseinsatz im Schwimmbad der Stadt Ebeleben trafen sich einige Mitglieder des Ebelebener Sport- und Schwimmbadvereins (ESSV). Für den Anbau eines Sonnensegels im Bereich des Kinderplanschbeckens wurden die vorbereitenden Arbeiten durchgeführt.

Unterstützung erhielt der ESSV dabei durch die Firma Mathias Kästner, Garten- und Landschaftsbau aus Abtsbessingen. Durch den Einsatz von Technik waren die Löcher für die Pfosten schnell gebohrt und die Pfosten konnten einbetoniert werden.

201407 Schwimmbad Ebeleben

Der Aufbau des Sonnensegels am Kinderplanschbecken ist ein weiterer kleiner Schritt, um die Attraktivität des Ebelebener Schwimmbades zu erhöhen.

 

201407 Schwimmbad Ebeleben2

Unser Dank gilt auch allen Sponsoren, die zum Umsetzen dieser Maßnahme beigetragen haben. (MB)

[22.07.2014]

 

 


 

 

Vermietung, Verpachtung und Verkauf in Ebeleben und Ortsteilen

 

Vermietung von Gewerbeflächen

Vermietung von Räumen im Gebäude der Kindertagesstätte

Goethestraße 12 – mit einer Größe von 158,00 m² - abgeschlossen.

In dem Gebäude befinden sich die Kindertagesstätte sowie 2 Arztpraxen.

 

Vermietung der Gaststätte Rockensußra

Verpachtung eines Gartens „An der alten Zuckerfabrik“

mit einer Größe von 554,00 m²

Verkauf der Gaststätte im Ortsteil Wiedermuth

 

Interessenten für alle Objekte melden sich bitte bei der Stadtverwaltung Ebeleben
Tel. 036020-70039 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

[08.07.2014]



Wahlen im Verwaltungsrat des Novalis Diakonievereins

GREUSSEN (uvo). Auf der jüngsten Tagung der Mitgliederversammlung des Novalis- Diakonievereins e.V. wurde in Greußen ein neuer Verwaltungsrat gewählt. In der geheimen Abstimmung setzten sich Uwe Vogt aus Ebeleben, Klaus- Peter Weidt aus Rockensußra, Dr. Björn Starke aus Eisenach, Alfons Burhenne aus Großmehlra und Volker Schmidt aus Weißensee durch. Neu in dem Gremium ist Alfons Burhenne, der Dorothea Reich aus Sondershausen folgt. Alfons Burhenne vertritt insbesondere den Kirchenkreis Bad Frankenhausen-Sondershausen, der bisher nicht im Verwaltungsrat vertreten war. Als Vorsitzender des ehrenamtlichen Gremiums fungiert Uwe Vogt, der auch gleichzeitig Vorsitzender der Mitgliederversammlung ist, sein Stellvertreter ist Dr. Björn Starke.

Zuvor hatte Herr Vogt den Mitgliedern die wichtigsten Themen der Sitzungen der vergangenen Wahlperiode vorgestellt. Dabei ging es u.a. um Satzungsfragen, die laufende Haushaltsführung, Bauarbeiten oder Grundstückskäufe. Ein wichtiger Punkt ist die mögliche engere Kooperation mit den Mühlhäuser Werkstätten in der Zukunft. Breiten Raum nahmen in den 22 Sitzungen der zurückliegenden vier Jahre Fragen der Wirtschaftlichkeit im Zuge des demografischen Wandels ein.

Der Geschäftsführer der Novalis Diakonie, Andreas Kunz, überreichte im Namen der Geschäftsführung allen wiedergewählten bzw. ausgeschiedenen Mitgliedern des Verwaltungsrates einen Blumenstrauß.

Die Novalis Diakonie ist in der Behindertenhilfe, der Altenhilfe und Pflege, der Kinder- und Jugendhilfe und in der Beratung tätig und betreibt Einrichtungen und Dienste in Ebeleben, Sondershausen, Greußen, Grüningen und Weißensee.

Unter dem Dach der Novalis Diakonie befindet sich der Novalis Diakonieverein e.V. und die Novalis Diakoniegesellschaft gemeinnützige GmbH mit Sitz in Ebeleben. In Ebeleben befindet sich das Karl-Marien Haus, eine Wohnstätte für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Hierzu stehen Wohnangebote in vielfältiger Weise zur Verfügung (sowohl in Ebeleben als auch in Sondershausen). Diesen Menschen werden tagesstrukturierende Angebote (z.B. heilpädagogische Förderung, Mitarbeit in der Werkstatt für behinderte Menschen, Seniorenbetreuung) angeboten. Weiterhin befindet sich in Ebeleben eine Sozialstation, auch die Seniorenbegegnungsstätte "Alte Schule“ gehört zur Novalis Diakonie.

In Sondershausen befinden sich das Sozialpsychiatrische Zentrum "Stift" mit seiner Wohnstätte, der Tagesstätte und der Begegnungsstätte. Das Sozialpsychiatrische Zentrum Stift in Sondershausen bietet Menschen mit einer psychischen Erkrankung verschiedene Wohnangebote in Sondershausen. Dazu kommen ebenfalls tagesstrukturierende Angebote in der Tagesstätte oder in der Reha-Werkstatt in Sondershausen. Der Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst bietet seine Dienste in den Regionen Sondershausen, Sömmerda und Artern an.

In Greußen befindet sich das Seniorenzentrum "Am Waidhof" mit Pflegeheim, Tagespflege und Betreutem Wohnen. In Grüningen wird das Schloss "Sophie von Kühn" mit Pflegeheim und das Kinderhaus (Regelkindertagesstätte) von der Novalis Diakonie betrieben.

In Weißensee befindet sich das Haus "St. Anna" mit den Angeboten der Kurzzeitpflege, der Tagespflege und der Sozialstation (häusliche Alten- und Krankenpflege.

In diesem Jahr feiert der Verein im Dezember sein 20-jähriges Jubiläum, welches am 11. Dezember offiziell begangen werden wird.

[08.07.2014]


 

Ein Jahr freier Wettbewerb für die Schornsteinfegerarbeiten
– Freie Wahl des Schornsteinfegers!?

Seit dem 01.01.2013 befindet sich das Schornsteinfegerhandwerk nach dem vollständigen Inkrafttreten des Schornsteinfegerhandwerksgesetzes (SchfHwG) im freien Wettbewerb. Damit verbunden war eine der größten Umstellungen im Schornsteinfegerwesen.

Worum geht es konkret?

Seit Januar 2013 können Haus- und Wohnungseigentümer frei entscheiden, welcher Fachmann die Heizung prüft, am Ofen die Abgase misst oder vom Dach aus den Schornstein kehrt. Während sich bis Ende 2012 der jeweilige Bezirksschornstein-fegermeister um das ordnungsgemäße Funktionieren der Feuerungsanlage selbstständig kümmerte, ist nun in diesem Bereich Konkurrenz und freier Wettbewerb zwischen allen Schornsteinfegern, die in die Handwerksrolle bei der Handwerkskammer eingetragen sind, möglich.

Wichtige Aufgaben sind bei den behördlich bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegern verblieben!

Die hoheitlichen (also staatlichen) Aufgaben für die Gewährleistung des Brand- und Immissionsschutzes, also Aufgaben die der öffentlichen Sicherheit dienen, obliegen weiterhin den von der zuständigen Behörde bestellten Bezirksschornsteinfegern. Früher waren es die Bezirksschornsteinfegermeister, heute heißen sie bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger.

Die Bezirke (früher Kehrbezirke)werden auf der Grundlage der neuen Gesetzeslage öffentlich ausgeschrieben und nach Beendigung der Auswahlverfahren werden die bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger jeweils für längstens sieben Jahre berufen.

Der zuständige Bezirk umfasst alle Gemeinden und ggf. Straßen, für die der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger, vergleichbar mit einem Beamten einer Bau- oder Umweltbehörde, tätig ist.

Ein bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger kann sich selbstverständlich ausweisen.

Die Rechtsgrundlagen für die hoheitlichen Aufgaben ergeben sich aus dem SchfHwG und der dazu erlassenen Kehr- und Überprüfungsordnung (KÜO) des Bundes, sowie der 1. Verordnung zum Bundesimmisionsschutzgesetz (1. BImSchV).

Der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger ist ein Dienstleister – er berät, gibt fachkundige Hinweise und sichert durch seine regelmäßige Feuerstättenschau den Brandschutz der Häuser und Wohnungen.

Die Feuerstättenschau ist die nach wie vor wesentlichste hoheitliche Aufgabe der bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger.Sie ist bundesweit einheitlich im § 14 SchfHwG geregelt und findet innerhalb von sieben Jahren zweimal statt. Sie darf frühestens im dritten Jahr nach der jeweils vorhergegangenen Feuerstättenschau durchgeführt werden.

Der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger hat die Feuerstättenschau spätestens fünf Tage vorher anzumelden. Einvernehmlich kann bei terminlicher Verhinderung der Haus- oder Wohnungseigentümer mit dem bevollmächtigten Bezirksschornstein-feger ein anderer Termin vereinbart werden.

Im Ergebnis der Feuerstättenschau wird einFeuerstättenbescheid ausgestellt.

In diesemFeuerstättenbescheid wird ausgewiesen, welche Schornsteinfegerarbeiten in welchen Zeitabständen durchgeführt werden müssen. Dieser Bescheid ist die Grundlage für den Haus- und Wohnungseigentümer, die vorgeschriebenen Schornsteinfegerarbeiten im freien Wettbewerb in Auftrag zu geben.

In den seltenen Fällen, wo dies nicht zum erforderlichen Handeln der Haus- und Wohnungseigentümer führt, hat der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger aber auch die gesetzliche Pflicht, Zwangsmaßnahmen zu veranlassen.

Eine weitere wichtige Aufgabe der bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger ist die Bauabnahme von neuen Feuerstätten und Schornsteinen. Hierbei stellt er Bescheinigungen über die Tauglichkeit und sichere Benutzbarkeit von Abgasanlagen und von Leitungen aus.

Unter Feuerstätten werden im oder am Gebäude ortsfest benutzte Anlagen verstanden, die dazu bestimmt sind, durch Verbrennung Wärme zu erzeugen.

Selbstverständlich ist es nicht von Nachteil, sich vom bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger beraten zu lassen, bevor die Heizungsanlage eingebaut wird, die anschließend abgenommen werden soll. Dies ergibt sich aber auch aus § 1 SchfHwG, der die Eigentümerpflichten auflistet. Hier heißt es im Absatz 2:

„Die Eigentümer haben Änderungen an kehr- und überprüfungspflichtigen Anlagen, den Einbau neuer Anlagen und die Inbetriebnahme stillgelegter Anlagen den jeweiligen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegern oder Bezirksschornsteinfegermeistern unverzüglich mitzuteilen. Mitzuteilen ist auch die dauerhafte Stilllegung einer kehr- und überprüfungspflichtigen Anlage.“

Grundsätzlich erhebt der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger für seine hoheitlichen Tätigkeiten Gebühren nach der bundeseinheitlichen KÜO.

Und das ist seit Januar 2013 neu:

Bis Ende 2012 hatte sich der Bezirksschornsteinfegermeister für die Kehr- und Überprüfungsarbeiten angemeldet. Nunmehr bedarf es eines Auftrages der jeweiligen Haus- oder Wohnungseigentümer für die Arbeiten, welche wettbewerblich ausgeführt werden.

Leider kommt es in der Bundesrepublik immer wieder vereinzelt vor, dass sich sogenannte schwarze Schafe als vertrauenswürdiger Schornsteinfeger Zugang zu einer Wohnung verschaffen wollen.

Zur Unterstützung der Haus- und Wohnungseigentümer bei der Auswahl entsprechend fachlich geeigneter Schornsteinfeger hat der Gesetzgeber die Einführung eines Schornsteinfegerregisters beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veranlasst.

Auf der Internetseite www.bafa.de findet man unter dem Link: „Registerauskunft“ auf der linken Seite die gewünschten Auskünfte zu den Handwerkern, die die Voraus-setzungen zur selbstständigen Ausübung von Schornsteinfegerarbeiten erfüllen.

Die Handwerkskammern und die zuständigen Behördenmeldendorthin alle Handwerker, die zur Ausführung dieserSchornsteinfegerarbeiten im freien Wettbewerb berechtigt sind. Dies ermöglicht auch, alles “in einer Hand“ machen zu lassen, indem ein doppelt qualifizierter Handwerker (z.B. der mit dem Schornsteinfegerhandwerk und dem Installateur- und Heizungsbauerhandwerk in die Handwerksrolle eingetragen ist) mit der Vornahme der Wartung der Heizungsanlage und der im Feuerstättenbescheid benannten Kehr- und Überprüfungsarbeiten beauftragt wird.

Selbstverständlich ist es auch möglich, dass der für den Bezirk bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger weiterhin diese nicht hoheitlichen Kehr- und Überprüfungsarbeiten ausführen kann, wenn er von den Eigentümern dazu beauftragt wird.

Die Neuregelung bedeutet aber auch für die Haus- und Wohnungseigentümer, dass sie sich nunmehr selbst darum kümmern müssen, dass ihre Heizungsanlage regelmäßig zu den Terminen gekehrt bzw. überprüft wird. Die termingerechte Ausführung dieser Arbeiten ist dem für diesen Bezirk zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger durch die Haus- und Wohnungseigentümer nachzuweisen. Dies geschieht durch ein bundeseinheitlich vorgegebenes eigenhändig zu unterschreibendes Formular. Diese gesetzliche Verantwortung obliegt allein den Haus- und Wohnungseigentümern und darf nicht auf den ausführenden Betrieb übertragen werden.

Diese Nachweispflicht entfällt nur, wenn der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger für diese Schornsteinfegerarbeiten beauftragt wird.Dann trägt dieser selbst die Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung der Schornsteinfegerarbeiten.

Für diese nicht hoheitlichen Arbeiten (Kehren, Überprüfen, Messen) gelten nunmehr die allgemeinen Regeln des freien Wettbewerbs und damit auch eine freie Preisvereinbarung.

Erfolgt der Nachweis über die termingerechte Ausführung der vorgeschriebenen Arbeiten durch den Haus- und Wohnungseigentümer nicht, ist der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger gesetzlich verpflichtet, bei der zuständigen Gewerbebehörde Zwangsmaßnahmen einleiten zu lassen.

Die zuständige Gewerbebehörde kann dann den für den Bezirk bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger verpflichten, die bundesgesetzlich vorgeschriebenen Schornsteinfegerarbeiten ersatzweise durchzuführen, wenn die Haus- und Wohnungseigentümer auch nach Tätigwerden der zuständigen Gewerbebehörde ihren Pflichten nicht nachkommen. Leider kommt es dann immer wieder vereinzelt vor, dass sich die Behörde unter Begleitung von Polizei und/oder Feuerwehr zwangsweisen Zutritt verschaffen muss, um z.B. den Schornstein kehren zu lassen. Eine solche Ersatzvornahme kann für die betroffenen Haus- oder Wohnungseigentümer sehr teuer werden.

Aufgrund des Auslaufens von gesetzlichen Übergangsfristen und der damit verbundenen Ausschreibung für eine Vielzahl von Bezirken sei an dieser Stelle abschließend darauf hingewiesen, dass sich ab dem 01.01.2015 für diese Bezirke die bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger ändern können. Für die Haus- und Wohnungseigentümer ergeben sich daher ggf. neue Ansprechpartner für die anstehenden hoheitlichen Aufgaben.

Rechtsstand: Mai 2014

[03.06.2014]

 


 

Der Bürgermeister informiert:

Am 16.April 2014 fand im Carl- Corbach- Club in Sondershausen ein Expertengespräch zum Thema „Der Kyffhäuserkreis im Jahr 2030: Anpacken oder einpacken?“ statt. Zu dieser Veranstaltung hatten das Projekt „Lernen vor Ort“ gemeinsam mit der Lokalredaktion der „Thüringer Allgemeinen“ geladen. Ich war als Experte in das Podium geladen und habe im Vorfeld als Bürgermeister zur Zukunftsplanung der Stadt Ebeleben und seiner Ortsteile folgendes zu Papier gebracht:

Thesen zur Thematik „Der Kyffhäuserkreis im Jahr 2030 am Beispiel der Stadt Ebeleben“

1.Die Stadt Ebeleben sollte attraktive Angebote für alle Bevölkerungsgruppen bereithalten, vom Kleinkind bis zu den Senioren. Dabei muss sich jeweils am reellen Bedarf orientiert werden. Die Spannbreite reicht über die Anpassung (Erhöhung) von Kita-Plätzen für unter 2jährige bis zur Unterstützung der Seniorenbegegnungsstätten in der Kernstadt und den Ortsteilen.
2.Ebeleben muss für hier wohnende Bürger liebenswert und lebenswert sein, genauso für Zuziehungswillige, insbesondere junge Familien. Dazu gehören Bauplätze zu vernünftigen Preisen, eine gut funktionierende und qualitativ anspruchsvolle Kita, eine Grundschule sowie eine weiterführende Schule im Ort.
3.Im Ort soll eine Vielzahl von Wohnmöglichkeiten den Interessenten wählen lassen, ob das Eigenheim, der Wohnblock oder die Mietwohnung in der Innenstadt persönlich das Richtige ist.
4.In der Stadt müssen genügend Angebote für den Freizeitbereich vorhanden sein. Deshalb gilt es, das Schwimmbad mit vereinter Kraft zu erhalten. Der Schlosspark hebt die Stadt im Vergleich zu ähnlich großen Orten ab. Hier wurde durch ein Netzwerk vieler Beteiligter ein schöner Ort des Verweilens geschaffen und für die Zukunft bewahrt.
5.Mit dem Gewerbegebiet „Am alten Bahnhof“ werden in unmittelbarer Nähe einer Bundesstraße und unweit entfernt von einer weiteren Bundesstraße Flächen für die Ansiedlung von Gewerbe erschlossen angeboten.
6.Mit den zur Tradition gewordenen Werkstattlesungen und Kirchkonzerten sind qualitativ sehr gute Veranstaltungen entstanden, die eine regionale Bedeutung über die Grenzen der Stadt hinaus haben. Durch ein vielfältiges und intaktes Vereinsleben werden verschiedene Möglichkeiten angeboten, seine Freizeit in der Gemeinschaft von Gleichgesinnten zu verbringen.
7.Der Ort muss sich auch in Zukunft als traditionelles Zentrum für Ebeleben, seine Ortsteile und das Umland viele Grundbedürfnisse erfüllen. Hier sollten die Verzahnung und Vernetzung bleiben, die die Stadt auszeichnen(Arzt- und Zahnarztpraxen, Apotheke, Einkaufsmöglichkeiten nicht nur für den täglichen Bedarf).
8.Mit der älter werdenden Bevölkerung werden nicht erst langfristig neue Wohnformen installiert werden müssen. Jeder älter werdende Bürger sollte ein Angebot für seinen persönlichen Lebensabend im Ort vor Augen haben. Altersgerechte und barrierefreie Offerten sollen vor der Vereinsamung im Alter schützen.
9.Ebeleben stellt mit seiner ländlichen Idylle als Alternative zum pulsierenden Großstadtleben mit einer guten verkehrstechnischen Anbindung dar. Zwei Bundesstraßen mit guter Erreichbarkeit zu den Autobahntrassen im Norden und Süden, ein gut ausgebauter überregionaler Radweg, ruhige Landschaften (Teiche und NSG „Hotzenberg) sind wichtige Pfunde, die die Einheitsgemeinde.
10.Synergien für die liebenswert lebenswerte Stadt müssen generationsübergreifend akquiriert und ständig ausgebaut werden. Auf den bisherigen Erfahrungen muss dabei aufgebaut werden. Das Miteinander für eine gemeinsame Zukunft in unserem Ort sollte für alle oberste Priorität haben.

 

Uwe Vogt

 

[17.04.2014]

 


 

 

Heimspielkidsaktion für Kinder aus Ebeleben

Dass Bürgermeister Uwe Vogt sich mehrfach für die Kinder des VfL 1888 bei der Heimspielkidsaktion der „Thüringer Energie“ und von „Landeswelle“ beworben hatte, wurde bereits berichtet. Und dass er dann am 29. Januar 2014 am Ziel seines Wunsches war, ebenfalls.

Die Kids reisten nun mit Begleitpersonen (insgesamt 46 Personen) am 28. Februar gemeinsam mit ihrem Bürgermeister zum Heimspiel des FC Rot- Weiß gegen Holstein Kiel nach Erfurt und drückten den Blumenstädtern beide Daumen.

 

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Dass am Ende nur ein mageres 0:0 als Ergebnis feststand und man kein allzu niveauvolles Spiel gesehen hatte, war dabei zweitrangig.

Begleitet von Jörg Basse (Regionalzentrum Bleicherode) hatte die „Thüringer Energie“ einen Komfortbus in den Farben des FC Rot- Weiß gechartert, um die Kinder und Begleiter nach Erfurt zu bringen.

Ein umfangreiches Vorprogramm führte die Kinder auch hinter die Kulissen des Steigerwaldstadions. Man sah u.a. die Umkleidekabinen oder den VIP- Bereich. Auch den Rasen des Stadions durfte man kurz betreten.

 

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Unmittelbar vor dem Spiel gab Herr Vogt dem Stadionsprecher ein Interview. Anschließend hatten elf Kinder die Möglichkeit mit den Mannschaften einzulaufen. Das Los entschied dabei, dass die Ebelebener Kids mit der Gastmannschaft einliefen.

 

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Damit hat der VfL 1888 nach dem Heimspiel 2010 gegen den FC Rot- Weiß Erfurt bereits die zweite unvergessene Aktion erleben dürfen.

Trainer Holger Pabst dankte im Bus Bürgermeister Uwe Vogt noch einmal für das Engagement im Vereinsinteresse. Dieser erwiderte, dass die leuchtenden Kinderaugen bestätigen, dass sich dieser Tag in die Herzen unvergessen einprägte.

[19.03.2014]


 

SPD - FRAUENPREIS an Ursula Panse aus Ebeleben VERLIEHEN

Anlässlich des Internationalen Frauentages hatte die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), unter Vorsitz von Cornelia Kraffzick, zum Frauentag zu einer feierlichen Veranstaltung nach Sondershausen eingeladen. Nach der Premiere im vorigen Jahr wurde dieses Jahr wieder der Frauenpreis der SPD-Kyffhäuserkreis verliehen...

Statt im Juventas (oder Wipperperle), wie sonst die letzten Jahre, fand die Frauentagsfeier im Klubhaus in Stock'sen statt.

Traditionell ist auch, dass Cornelia Kraffzick die Feierstunde eröffnete. Kraffzick ging auf die Historie des Internationalen Frauentags ein. Sie mahnte die Frauen an, gehen Sie wählen und lassen sie sich wählen. Für diese Frauenwahlrechte wurde gekämpft. Die Geschlechterfrage ist in vielen Bereichen ein Problem.
Danach kam es zur Übergabe der SPD-Frauenpreise im Kyffhäuserkreis, welche dieses Jahr das zweite Mal verliehen wurden. Der Kreisverband der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) im Kyffhäuserkreis und die Kyffhäuser- SPD loben den SPD-Frauenpreis im Kyffhäuserkreis aus.
Viele der Menschen, die sich persönlich dafür einsetzen, dass das Miteinander in unserer Gesellschaft gut funktioniert, sind Frauen. Sie engagieren sich im örtlichen Verein oder in einer Selbsthilfeorganisation, im Jugendverband oder an der Schule, in einer Bürgerrechtsorganisation, im Umwelt-, Tier- oder Naturschutz, im sozialen und kirchlichen, sowie im kulturellen Bereich. Häufig findet diese Arbeit "in aller Stille" statt, und die Initiative und Tatkraft von Frauen spiegelt sich in Ehrungen auch noch längst nicht so wieder, wie sie es verdient haben.
Eine Jury aus Frauen des Kreisvorstandes, unter dem Vorsitz der Kreisvorsitzenden Cornelia Kraffzick hatte die Auswahl vorgenommen. Durch Sponsoren, wie Simone Panse, Dorothea Marx, Sabine Bräunicke, Landrätin Antje Hochwind und Steffen-Claudio Lemme konnte auch der Preis mit einer materiellen Anerkennung verbunden werden.
Zu den Ausgezeichneten gehörte mit Ursula Panse auf Vorschlag des Bürgermeisters Uwe Vogt und des SPD- Ortsvereinsvorsitzenden Thomas Gehlhaar auch eine Ebelebenerin.
Die Laudatio hielt Bundestagsmitglied Steffen-Claudio Lemme. Er würdigte die ehrenamtliche Tätigkeit von Ursula Panse aus Ebeleben. Sie ist in Ebeleben bekannt für die Betreuung älterer Bürger. So arbeitet sie aktiv im Seniorenbeirat der Seniorenbegegnungsstätte „Alte Schule“ Ebeleben als Hauptverantwortliche. Nach dem die Begegnungsstätte geschlossen werden sollte, gab es intensive Beratungen mit dem Bürgermeister, der Novalis Diakonie und der Wohnungsgesellschaft „Wippertal“. Gemeinsam fand man eine Lösung zum Verbleib der Seniorenbegegnungsstätte, alle Beteiligten leisten einen Anteil zum Erhalt der Einrichtung, wobei die Senioren unter Leitung von Frau Panse 2006 die Begegnungsstätte in eigene Regie übernahmen. Seit dem ist sie dort in Ebeleben mit einem Team, das mit 6 Mitgliedern startete, aktiv. Die Veranstaltungen finden immer donnerstags statt und sind gut besucht.

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Die Auszeichnung ist eine Würdigung der Initiative der gesamten Seniorenschaft der Begegnungsstätte.  

Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung in Sondershausen sorgte E-Geiger Fabian Fromm. Anschließend fand eine Modenschau statt.

(Aus Kyffhäuser- Nachrichten, Karl- Heinz Herrmann)

[14.03.2014]

 


 

Der Trinkwasser- und Abwasserzweckverband Helbe-Wipper informiert die Grundstückseigentümer zur Dichtheitsprüfung privater Abwasserleitungen

In der jüngeren Vergangenheit haben sich mehrfach verunsicherte Hausbesitzer ratsuchend an den TAZ gewandt. Auslöser dafür waren Werbeanzeigen von Firmen, die TV- Untersuchungen von Abwasserleitungen auf Privatgrundstücken anboten und auf „böse Unterlassungsfolgen“ hinwiesen, wenn nicht bis 31.12.2015 eine Dichtheitsprüfung erfolgt.
Aus diesem Anlaß weisen wir darauf hin, daß für Thüringen (im Gegensatz zu anderen Bundesländern) keine generelle Pflicht zur Dichtheitsprüfung privater Hausanschlußleitungen bis 2015 besteht.

Nichtsdestotrotz müssen Abwasserleitungen im öffentlichen wie im privaten Bereich dicht sein, um Umweltschäden und letztendlich auch Gefahren für die Gesundheit zu vermeiden.
Deshalb regelt die Entwässerungssatzung des TAZ, daß Störungen und Schäden an der Grundstücksentwässerungsanlage dem Verband unverzüglich anzuzeigen sind.
Nehmen Sie also bitte Kontakt mit uns auf, sollten Sie Zweifel an der Dichtheit Ihrer Grundstücksentwässerungsanlage oder Kenntnis von Schäden daran haben.
Als ihr zuständiger Aufgabenträger der Abwasserentsorgung beraten und unterstützen wir sie natürlich gern bei allen auftretenden technischen Fragen und Problemen.

Ihr TAZ Helbe-Wipper

[11.03.2014]

 


 

 

12. Ebelebener Werkstattlesung:

Geschichte und Geschichten aus Ebeleben (Band 3)

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Nach 1998 und 2009 hat Bürgermeister Uwe Vogt nun seinen dritten Band der „Geschichte & Geschichten aus Ebeleben“ veröffentlicht. Zum zweiten Mal tat er das in gemeinsamer Arbeit mit dem Sondershäuser Fotografen Helmut Röttig. Mit weit über 100 Besuchern war der große Saal der Mühlhäuser Werkstätten prall gefüllt. Nicht nur aus Ebeleben waren Interessierte gekommen, auf die neuen Inhalte warteten auch Bürger aus anderen Orten.

 

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Die Begrüßung übernahm die Gattin des Bürgermeisters und baute mit einigen Fragen die Spannung auf. Was hat sich getan, seit man in Ebeleben bemerkte, dass man mit Bayern verwandt war? (Hier geht es um die seit sechs Jahren bestehende Partnerschaft mit der fränkischen Gemeinde Mitwitz.) Eine andere Frage beschäftigte sich damit, was Ebeleben mit der Ananaszucht zu tun habe. In diesem Band wird dann auch die Frage beantwortet, wer in Ebeleben als erster ein Auto hatte. Ein weiteres Kapitel hat zum Inhalt, seit wann der Amtssitz des Bürgermeisters in der Rathausstraße ist. Außerdem wurde in der Vorstellung „Über Katastrophen und andere Kuriositäten zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Ebeleben“ gelesen. Claudia Vogt sagte in ihren Einführungen, dass es ohne die Mühlhäuser Werkstätten für behinderte Menschen e.V. keine Werkstattlesungen geben würde. Deshalb war eine Hommage auf die Einrichtung Bestandteil der Lesung. Sie betonte, dass alle Guten Dinge 3 sind. Die Drei gilt von alters her als göttliche bzw. heilige Zahl. Aber auch in Märchen ist die Dreiheit ebenso häufig wie in der Mythologie. Beispiele dafür sind: Drei Söhne oder Töchter des Königs oder des Müllers; Drei Wünsche der (guten) Fee; Drei zu bestehende Prüfungen. Mit dem vorliegenden Band ist die Trilogie nun abgeschlossen. Ob es nun bei den drei Büchern zu „Geschichte & Geschichten aus Ebeleben“ bleibt, wird die Zukunft zeigen…

 

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Nachdem die Neugier beim Publikum geweckt war, ergriff Landrätin Antje Hochwind das Wort. Sie sei gern zur Buchpräsentation gekommen und sie selbst empfindet es als Ehre, dass sie den Klappentext des Buches schreiben durfte. Dort führt sie aus: „Geschichte schreibt sich mit jedem Tag fort, doch Geschichte aufzuschreiben, Erinnerungen zu bewahren und somit nachvollziehbar zu machen, das tun nur wenige.

Solch ein Mensch ist der Bürgermeister der Stadt Ebeleben, Uwe Vogt.

Ihm verdanken Sie, liebe Leser, den hier vorliegenden Geschichts- und Bildband mit vielen präzise recherchierten Ausführungen rund um die Historie der Stadt Ebeleben und der umliegenden Region.

Nicht nur Mühe und Fleiß stecken in den vorliegenden Seiten, sondern auch viel Liebe zum eigenen Heimatort und den Menschen, die in ihm leben. Diese Verbundenheit spürt der Leser und diese zieht ihn in seinen Bann.“

 

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Die Landrätin zeichnete sodann Uwe Vogt „in Würdigung des besonderen Engagements für die literarische Aufarbeitung der Geschichte der Stadt Ebeleben“ mit einer Anerkennungsurkunde des Landkreises aus, über die sich Herr Vogt sichtlich freute.

Danach las der Autor die oben erwähnten Kapitel und gab noch einen Abriss zu den anderen Beiträgen auf insgesamt 232 Seiten. Neben alten Anekdoten sind auch wichtige aktuelle Ereignisse wie z.B. die Radwegeröffnung oder das größte Fußballfest aller Zeiten festgehalten. Auch Persönlichkeiten des Ortes wie die Ehrenbürger Otto Thonhofer und Dr. Günther Abel sind Kapitel gewidmet genauso wie dem im vergangenen Jahr verstorbenen Prof. Kurt Ackermann aus Leipzig. Außerdem gibt es ein Einwohnerverzeichnis aus dem Jahr 1928 oder eine Liste aller Stadträte seit 1990.

Mit der Bildgestaltung von Helmut Röttig gewinnt das Werk an Ausstrahlung, machte Uwe Vogt deutlich und dankte dem Fotografen für die gute Zusammenarbeit.

Nach der Lesung nutzten viele Anwesenheit die Möglichkeit des Signierens von Büchern durch den Autor.

Das Buch ist im Rathaus, bei Mode- Heyne, im Hotel „Thüringer Hof“, im Cafe „Eckback“ und im REWE- Markt in Ebeleben Ebeleben sowie in der Buchhandlung Erdenberger in Schlotheim zu erwerben. Bestellungen nimmt auch das Bildarchiv Röttig in Sondershausen entgegen.

[07.03.2014]


 

Vereinskompass Kyffhäuserkreis

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass der Vereinskompass für den Kyffhäuserkreis online ist. Zu finden ist er unter der Adresse www.vereinskompass-kyf.de.

Der Vereinskompass ist eine kostenfreie Plattform für Vereine des Kyffhäuserkreises. Hier können Vereine ihre Arbeit vorstellen, über ihr Vereinsgeschehen berichten, Veranstaltungen ankündigen oder Bilder online stellen. Dabei steht es den Vereinen frei, ob und welche Informationen sie auf der Plattform teilen möchten. Klar ist aber – je mehr Vereine sich daran beteiligen und den Vereinskompass mit Informationen füllen, desto lebendiger und umfangreicher wird er!

Wir möchten Sie deshalb bitten mitzuhelfen, die Vereinsplattform für den Kyffhäuserkreis so attraktiv und informativ wie möglich zu machen!

Sind Sie selbst in einem Verein und möchten Informationen zu Ihrem Verein einpflegen? Dann schicken Sie eine Nachricht an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Sie erhalten einen Benutzernamen und ein Kennwort für den Zugang zu einem eigenen Vereinskonto.

Oder kennen Sie Vereine, die im Vereinskompass noch nicht auftauchen? Dann helfen Sie mit, die Plattform auszubauen und schreiben ebenfalls an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Es wird dann umgehend ein neues Vereinskonto angelegt.

 

Mit freundlichen Grüßen

Christiane Zyber Sabine Lucks
Geschäftsführerin Projektverantwortliche
Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V. Vereinskompass-Kyffhäuserkreis

 

Die kostenfreie Plattform entstand im Rahmen des Projekts des Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V. „Teil haben – Teil werden – aktiv gestalten". Das Projekt wurde von Juli 2011 bis Juni 2013 vom Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe" gefördert.

Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V.
Geschäftsstelle Sondershausen
Ferdinand-Schlufter-Straße 48
99706 Sondershausen
Telefon 03632 759390

www.kjr-kyffhaeuserkreis.de

www.vereinskompass-kyf.de

[27.01.2014]

 


 


Finanzielle Unterstützung gemeinnütziger ehrenamtlicher Tätigkeit im Kyffhäuserkreis

Der Freistaat Thüringen gewährt entsprechend der Vergabegrundsätze des Thüringer Ministeriums für Soziales, Familie und Gesundheit Zuwendungen zur Förderung gemeinnütziger ehrenamtlicher Tätigkeit. Für den Kyffhäuserkreis werden die Fördermittel von der Thüringer Ehrenamtsstiftung über das Landratsamt Kyffhäuserkreis an die Vereine und Initiativen ausgereicht.

Ab 1. Januar 2014 erfolgt die Bewilligung der Mittel auf Grundlage der Richtlinie zur Förderung des Ehrenamts im Kyffhäuserkreis. Mit Inkrafttreten der Richtlinie wird ebenso die Beantragung der Mittel nicht mehr, wie bisher, in Form eines formlosen Antrags erfolgen, sondern mit Hilfe eines Antragsformulars.

Die Richtlinie sowie alle notwendigen Unterlagen zur Beantragung und Abrechnung der Mittel zur Förderung gemeinnütziger ehrenamtlicher Tätigkeit im Kyffhäuserkreis sind auf der Internetseite des Landkreises im Bereich „Ehrenamt im Kyffhäuserkreis“ zum download erhältlich oder können bei Frau Panse im Landratsamt (Tel: 03632 / 741 - 624, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) erfragt werden.

Sie steht Ihnen auch bei Fragen oder für ergänzende Informationen zur Verfügung.


Dr. H.-U. Thiele
Pressereferent LRA Kyffhäuserkreis

[09.01.2014]

 


 

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Weihnachten werden Wünsche wahr!

In diesem Jahr möchten wir, das Team des Jugendclubs Ebeleben, in Zusammenarbeit mit der Kyffhäusersparkasse, Geschäftsstelle Ebeleben, der Jugendhilfestation und Tagesgruppe Ebeleben sowie dem Jugend- und Sozialamt die Aktion

„Wunschweihnachtsbaum“

 

ins Leben rufen.

 

Unser Wunschweihnachtsbaum steht ab dem 25.11.2013 in der Sparkasse Ebeleben. An ihm hängen die Wünsche von Kindern in besonderen Lebenssituationen. Wenn Sie ein großes Herz haben, dann „pflücken“ Sie einen Wunschzettel und erfüllen den Wunsch eines Kindes. Sollte es Ihnen nicht möglich sein, ein Geschenk zu kaufen, können Sie gern auch eine kleine Geldspende in unsere Spendenbüchse werfen und wir kümmern uns darum.

Die fertigen Geschenkpakete mit dem jeweiligen Namen des Kindes können bis zum 13.12.12, 12:00 Uhr in der Kyffhäusersparkasse, Geschäftsstelle Ebeleben abgegeben werden. 

Als Höhepunkt findet für die Kinder eine gemeinsame Weihnachtsfeier im Jugendclub Ebeleben statt. Neben leckerem Stollen wird es eine „Märchenstunde“ geben und natürlich übergibt dann der Weihnachtsmann den Kindern ihre Geschenke.

 

Hausleiterin Jugendclub Ebeleben

Nancy Schuder-Ludwig

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[21.11.2013]

 


 

Informationen zur Bibliothek in Ebeleben

Die Stadtverwaltung Ebeleben sucht für die stadteigene Bibliothek noch eine(n) Frau oder Mann, die ehrenamtlich mitarbeiten wollen, um das Weiterbestehen der Bibliothek zu sichern.
Die Bibliothek ist jeden Dienstag von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
Bei Bedarf für Schulklassen kann die Bibliothek auch außerplanmäßig nach Absprache öffnen.

Bisher waren in der Bibliothek drei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen tätig, und zwar Frau Renate Werner, Frau Gisela Brückner und Frau Irmtraud Kühn.
Frau Brückner scheidet Ende des Jahres aus diesem Team aus. Aus diesem Grund bedankt sich Herr Vogt, Bürgermeister der Stadt Ebeleben, bei Frau Brückner ganz herzlich für die jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit und wünscht ihr weiterhin alles Gute.

Genauso gilt an dieser Stelle der Dank an Frau Werner und Frau Kühn, die sich weiterhin für diese wichtige Aufgabe ehrenamtlich engagieren.

Wann waren Sie das letzte Mal in unserer Stadtbibliothek? Ein umfangreiches Angebot an Büchern warten auf Ihre Entleihung.

Wer Interesse hat ehrenamtlich in der Bibliothek mitzuarbeiten, meldet sich bitte bei der Stadtverwaltung Ebeleben Tel. 036020-70013.


[20.11.2013]


 

Volkstrauertag in Ebeleben

EBELEBEN (uvo). Gut 30 Bürgerinnen und Bürger kamen in den Gemeindesaal der Evangelisch- Lutherischen Kirche St. Bartholomäus, um dem Gottesdienst zum Volkstrauertag beizuwohnen. In seinen einführenden Worten verwies Pfarrer Arne Tittelbach- Helmrich auf die verschiedensten Kriegsherde in dieser Welt. Gleichzeitig erinnerte er, dass vor 75 Jahren in der sogenannten Reichskristallnacht Pogrome gegen jüdische Mitbürger in ganz Deutschland durch die Nazis die systematische Verfolgung dieser Menschen einleitete. Am Schicksal der Schülerin Elfriede Löbenstein aus Mühlhausen erläuterte er, wie nah diese schrecklichen Dinge auch in unserer Region waren. Diese war Schülerin in der Nikolaischule und wurde im Krieg in das Konzentrationslager Majdanek deportiert und dort ermordet. In Mühlhausen gab es 1938 ca. 200 jüdische Mitbürger, nach dem Krieg war die jüdische Gemeinde komplett verschwunden. Pfarrer Tittelbach- Helmrich wohnte selbst der Gedenkveranstaltung vor ein paar Tagen in Mühlhausen bei und betonte, dass es wichtig sei, dass die Pogrome von 1938 in Erinnerung bleiben und in vielen Orten Stolpersteine an die ehemaligen jüdischen Mitbürger erinnern.

Nach dem Gottesdienst gingen die Besucher gemeinsam mit dem Pfarrer zum Gefallenendenkmal, wo weitere Ebelebener Bürgerinnen und Bürger warteten, um dem öffentlichen Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft beizuwohnen.  

 

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Foto: Frank Schwipp

 

Bürgermeister Uwe Vogt erinnerte in seinen Worten an die Kämpfe um Stalingrad vor 75 Jahren. Im kommenden Jahr wird bei den Gedenkveranstaltungen der I. Weltkrieg, dessen Beginn sich dann zum 100.Mal jährt, im Vordergrund stehen. In diesem Zusammenhang erwähnte er, dass nach Kenntnis der Stadtverwaltung heute noch acht Männer in Ebeleben leben, die selbst als Soldat im II. Weltkrieg dienen mussten. Der Bürgermeister sagte, dass jedes Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft eine zutiefst emotionale Angelegenheit für die Hinterbliebenen ist und Mitgefühl hervorruft. Er forderte in Rückblick auf die beiden Weltkriege, dass sich solches Unrecht und Leid nicht wiederholen dürfe. Ein friedliches Miteinander müsse weltweit das Hauptziel der Menschen sein.

Anschließend legten die Stadträte Hans- Rudolf Claus und Ronny Zirkler gemeinsam mit dem Bürgermeister einen Kranz der Ebelebener Bürger am Gefallenendenkmal nieder. Genauso taten dies Regina Dölle und Inge Bier für die katholische Pfarrgemeinde.

Danach sprach Pfarrer Arne Tittelbach- Helmrich einfühlsame Worte zum Gedenken sowie ein Gebet zum Volkstrauertag.

Mit der Nationalhymne klang die Veranstaltung aus.

Ebenfalls in den vier Ortsteilen der Einheitsgemeinde wurden durch die Ortsteilbürgermeister gemeinsam mit Ortsteilräten und weiterer Einwohner Kranzniederlegungen durchgeführt.

[18.11.2013]


 

Von der 11. Ebelebener Werkstattlesung

Lutz Rathenow war dankbar, dass ihn ein interessiertes Publikum in Ebeleben zum ersten Mal in diese Region kommen ließ. Der aus Jena stammende und lange zeit in Berlin lebende Autor ist seit gut zwei Jahren Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen im benachbarten Sachsen. Er hatte sich den Arbeitstitel „Schreiben in der DDR und die Echos im Heute“ gewählt, um aus „einem Haufen von eigenen Büchern“ zu lesen, wie Bürgermeister Uwe Vogt voller Hochachtung in der Begrüßung sagte. Zum neunten Male war die Landeszentrale für politische Bildung, vertreten durch die Referentin Ursula Nirsberger, Partner der Lesung im großen Saal der Mühlhäuser Werkstätten in Ebeleben.

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Lutz Rathenow begann bei seinen Frühwerk „Mit dem Schlimmsten wurde schon gerechnet“, dieses Werk hat autobiografische Züge. Er trug Auszüge aus dem Werk in zwei Tonlagen (seiner eigenen und die eines „Hampelmannes“) vor. Die Geschichten vom Hampelmann dienten ihm in seiner Kindheit dazu, um seiner Schwester Gruselgeschichten näher zu bringen. Der Hampelmann stand als Repräsentant von Macht im persönlichen Bereich, konnte er in dieser Rolle doch die Schwester manipulieren, sei es durch Nachsprechen von dummen Sätzen oder die Herausgabe von Süßigkeiten. Dass der Hampelmann von der Mutter schließlich verbrannt wurde, zeigt die negative Kraft dieses Wesens.

Lutz Rathenow nannte seine Armeezeit als entscheidendes Erlebnis, um Dissident zu werden. In seiner folgenden Jenaer Studienzeit lernte er bekannte Regimekritiker wie Reiner Kunze oder Jürgen Fuchs kennen, denen er durch die Gründung des Arbeitskreises für Literatur und Lyrik begegnete. Das Ganze gipfelte in seiner Exmatrikulation drei Monate vor Studienende, dann folgte der Umzug nach Berlin.

„Ost- Berlin- Leben vor dem Mauerfall“ ist Rathenows bekanntestes Werk, welches in fünf veränderten Auflagen erschien. In seinen Ausführungen sagte der Autor, dass in der Hauptstadt das Geflecht zwischen dem übrigen Land und dem Zentrum der Hauptstadt in vielfacher Weise widergespiegelt wurde. Hier waren doch auch die besten Möglichkeiten, um Karriere zu machen, aber auch „Ausflippen“ konnte man in dieser Stadt am besten. Herr Rathenow schreibt über die Suche nach revolutionären Veränderungen. Er erwähnt in diesem Zusammenhang, dass in den achtziger Jahren ein Rolling- Stones- Plakat 250 DDR- Mark kostete, aber auch für Che- Guevara musste man 200 DDR- Mark auf den Tisch legen. Das Buch ist ein eindrucksvoller Beleg des Innenlebens in der DDR, wie sie sonst in der offiziellen Darstellung des Staates nicht vermittelt wurde. Deshalb erschien das Werk zunächst auch nur im Westen.

Lutz Rathenow schreibt auch sehr gern Kinderbücher. Deshalb war es logisch, dass er Geschichten zum Schmunzeln, so eine Stinktiergeschichte, aus seinem Werk „Ein Eisbär aus Apolda“ ausschnittsweise las.

Abschließend sagte Rathenow über die siebziger und achtziger Jahre, dass er damals eine „spezielle Westprägung im Zölibat der DDR“ erhalten habe. Über 15 000 Seiten seiner Akte der Staatssicherheit sprechen Bände.

Nach der Lesung nutzten die anwesenden Gäste die Möglichkeit, einige Fragen zum Leben, den Werken und der jetzigen Tätigkeit Lutz Rathenows los zu werden. So wollte Dr. Günter Keyser wissen, wo er denn diesen geschliffenen Sprachstil herhabe. Alles eine Frage der Ausbildung und der Zeit meinte der Autor…  

[01.10.2013]

 


 

Novalis Diakoniegesellschaft gemeinnützige GmbH - Sozialstation Ebeleben

Der ambulante Pflegedienst Ebeleben (Sozialstation) informiert über die verbesserten Leistungendurch das Pflegeneuordnungsgesetz                                                

Zum 1. Januar 2013 ist das Pflegeneuordnungsgesetz (PNG) in Kraft getreten.

Dieses Gesetz schafft einige Verbesserungen in den Leistungen für die zu pflegenden Menschen zu Hause.                                                 

Auf eine Leistungsverbesserung möchte ich Sie besonders hinweisen. Es ist die stundenweise Verhinderungspflege zu Hause. Dies ist eine völlig eigenständige Leistung, die nicht auf die Leistungen aus der Pflegestufe angerechnet wird.

Hier steht den zu Pflegenden ein Betrag von 1550 Euro pro Jahr zur Verfügung, der für eine stundenweise Betreuung zu Hause durch den Pflegedienst in Anspruch genommen werden kann. Gedacht ist das dafür, wenn beispielsweise die Angehörigen für einige Stunden mal das Haus verlassen wollen oder müssen.             

Das grundsätzliche Ziel ist, eine stationäre Versorgung zu vermeiden und das familiäre Umfeld für die pflegebedürftigen Personen zu erhalten. Eingeschlossen darin ist, die Angehörigen zu entlasten. Unsere Sozialstation bietet Leistungen nach SGB V (medizinische Leistungen) und SGB XI (pflegerische Leistungen) an.

Im Einzelnen sind das:

  • Ambulante Kinderpflege
  • Ambulante Krankenpflege und Schwerstkrankenpflege
  • Ambulante Altenpflege
  • Pflegeberatung und Vermittlung weitergehender Pflegeleistungen

           (Tagespflege, Kurzzeitpflege, Heimpflege)

  • Erbringung hauswirtschaftlicher Hilfs- u. Unterstützungsdienste
  • stundenweise Verhinderungspflege
  • zusätzliche Betreuungsleistungen für Demenzkranke
  • Kooperation mit dem Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst
  • Vermittlung von Essenversorgung und Pflegehilfsmitteln
  • Vermittlung von seelsorgerischen Hilfen

Alle Leistungen werden täglich - ohne Einschränkung durch Sonn- oder Feiertage - rund um die Uhr angeboten.

Für alle Fragen zur Pflege zu Hause stehen wir Ihnen zur Beratung zur Verfügung. Sprechen Sie uns einfach an.

Leider ist durch ein Versehen auf unserer Anzeige im Stadtplan von Ebeleben der ambulante Pflegedienst in Ebeleben nicht aufgeführt. Dieses Versäumnis bitte ich zu entschuldigen.

Selbstverständlich steht Ihnen das Team des Ebelebener Pflegedienstes, dem ich für seinen Einsatz hiermit herzlich danken will, auch weiterhin uneingeschränkt mit allen oben genannten Angeboten zur Verfügung.

Sie erreichen den Pflegedienst weiterhin wie gewohnt unter der Nummer 036020/74649.

 

Andreas Kunz

Geschäftsführung

[01.10.2013]


 

Ebelebener Schwimmbadfest 2013

Unter dem Motto "Taucht nicht ab - seid dabei!" hatten am 31.08.2013 der Ebelebener Sport- und Schwimmbadverein e.V. (ESSV) und die Stadtverwaltung Ebeleben zu einer Jubiläumsveranstaltung "45 Jahre Schwimmbad Ebeleben" eingeladen.

Zunächst begrüßte Marco Bartsch (Ebelebener Sport- und Schwimmbadverein e.V.) die zahlreich erschienen Gäste, unter ihnen Ebelebens Bürgermeister Uwe Vogt, Landrätin Antje Hochwind und das Bundestagsmitglied Steffen-Claudio Lemme (alle SPD).

Nach den Grußworten an die Besucher pflanzten die Ehrengäste gemeinsam mit der Kindergruppe des DRK Ebeleben ein junges Bäumchen zur Erinnerung an das Jubiläum.

 

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Für das 2. Schwimmbadfest hatten die Mitglieder des ESSV ein interessantes und abwechslungsreiches Programm mit Hüpfburg, Kinderschminken und lustigen Spielen, wie Bierkrug schieben zusammengestellt. Immer dicht umlagert wurde der "Waterball". Hier konnte man in großen Bällen übers Wasser laufen. Ebenfalls vor Ort war die Ebelebener Feuerwehr mit einem Schlauchboot und einer Wasserkanone.

 

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Höhepunkt an diesem Nachmittag waren Vorführungen des DRK, der Wasserwacht und des Katastrophenschutzes des Kyffhäuserkreises.

Das DRK zeigte viele Übungen, wie eine Herz-Lungen-Wiederbelebung, das Schminken von Wunden und das Anlegen von Verbänden. Die Wasserwacht stellte einzelne Schwimmtechniken vor und berichtete über ihre Arbeit. Anschließend erfolgte die Vorführung einer gemeinsamen Rettungsübung, bei der die Bergung und Versorgung eines Verletzten durch die Wasserwacht und der Abtransport durch den Katastrophenschutz gezeigt wurde. Mit diesen Vorführungen wies man gleichzeitig auf zwei wichtige Jubiläen hin, 150 Jahre DRK und 130 Jahre Wasserwacht.

 

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Der Ebelebener Sport- und Schwimmbadverein e.V. nutzte die Veranstaltung auch, um sich mit Orchideen bei den Ebelebener Seniorinnen zu bedanken, die parallel zu den Aktivitäten des Vereins als Kassiererinnen im Einsatz waren.

 

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Im Anschluss übergab der Bürgermeister Uwe Vogt Ehrenurkunden der Stadt und bedankte sich ebenfalls für das Engagement bei Heidi Winzer, Renate Werner, Gertrud Berg, Undine Daßbach, Sigrun Kühmstedt, Hannelore Probst, Christel Naaß, Ingrid Vogt, Ingeborg Bier, Lotte Kraut, Ursula Panse, Adelheid Güra, Christine Schweiger, Jutta Greuel, Elke Raasch, Heidrun Ludwig, Birgit Kämmerer und Ursula Ludwig.

Einige Gäste nutzten die Gelegenheit sich über die Arbeit des Ebelebener Sport- und Schwimmbadverein zu informieren und traten spontan dem Verein bei.

Das Schwimmbadfest war eine gelungene Veranstaltung bei der Dank des Kuchenbuffets der DRK Ortsgruppe Ebeleben, dem Bratwurststand des ESSV und dem Kiosk der Fa. Christou auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam.

[19.09.2013]

 

Der Ebelebener Sport- und Schwimmbadverein e.V. (ESSV) wurde im Oktober 2012 gegründet. Gemeinsam mit der Stad Ebeleben möchten wir für den Erhalt des Schwimmbades wirken und ein Stück Natur sowie ein Stück Lebens- und Freizeitqualität in Ebeleben bewahren.Wenn Sie auch Interesse an einer Mitarbeit im Ebelebener Sport- und Schwimmbadverein haben, melden Sie sich per mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 01746705483. Ihre Mitgliedschaft (Jahresbeitrag 20,00€/ Jahr) verpflichtet Sie nicht an aktiven Arbeiten teilzunehmen, doch wir sind für jede aktive Mitarbeit und für jede Spende sehr dankbar.


 

 


 

 

Fördermittel für den Unstrut-Werra-Radweg – Teilabschnitt 2.6 zwischen Kuhbrücke Ebeleben und Gundersleben – übergeben

Das Thüringer Wirtschaftsministerium unterstützt den weiteren Ausbau des Unstrut-Werra-Radweges.

 

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Abb. 1, vlnr.: Volker Stietzel (Landratsamt Kyffhäuserkreis), Bernd Karnstädt (Kreistagsmitglied FDP), Holger Häßler (Vize-Landrat Kyffhäuserkreis), Renate Tänzler (Vize Bürgermeisterin Ebeleben, Orts-Bürgermeisterin Gundersleben), Jochen Staschewski (SPD-Staatssekretär), Dorothea Marx (MdL SPD), Steffen-Claudio Lemme (MdB SPD), Johannes Selle (MdB CDU).

 

Am 1. August 2013 übergab Staatssekretär Jochen Staschewski (SPD) auf dem künftigen Abschnitt des Radwegs bei Gundersleben einen Fördermittelbescheid für den Teilabschnitt des Radweges zwischen Gundersleben und Ebeleben an den stellvertretenden Landrat Holger Häßler. Die Baumaßnahme wird ca. 240 000 kosten. An den Kosten beteiligt sich die Thüringer Aufbaubank mit knapp 160 000 Euro und das Amt für Flurneuordnung mit knapp 30 000 Euro. Für den Kyffhäuserkreis und die Stadt Ebeleben bleiben Eigenanteile von knapp 41 000 bzw. 10 000 Euro zu finanzieren. Die ersten Baumaßnahmen sind bereits seit dem 12.08.2013 im Gange. Bis zum 1. Oktober soll der Abschnitt fertig sein.

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Abb.2 vlnr.: Johannes Selle (MdB CDU), Dr. Heinz-Ulrich Thiele (Landratsamt Kyffhäuserkreis), Steffen-Claudio Lemme (MdB SPD) beantworten Sachfragen vor Ort

 [21.08.2013]

 


 

Ein Dank aus dem Karl Marien Haus

 

In diesem Jahr feierten wir 130 Jahre Karl Marien Haus. Bei Sonnenschein und vielen Angeboten ließen verging dieser Tag sehr kurzweilig. Die zahlreichen Angebote und Aktionen ermöglichten die vielen Helfer/-innen, die bei den Vorbereitungen sowie am Festtag „zur Stelle“ waren. Allen Mi­tarbeitenden des Karl Marien Hauses, dem „Freundeskreis Karl Marien Haus“ und den Spender/-innen gilt mein herzlicher Dank. Durch die Sach- und Geldspenden konnten wir das Fest teil­weise finanzieren und die Anschaffung eines Motomedes (Bewegungstrainer) realisieren. Diese Anschaffung machte sich erforderlich, da die Finan­zierung durch die Krankenkasse abgelehnt wurde. Wir sind sehr froh, dieses Gerät jetzt zu besitzen, um die Mobilität der Bewohner/-innen auch durch diese Methode unterstützen zu können. Nochmals vielen Dank an die Spender!! 

Unser besonderer Dank gilt (Reihenfolge nach Eingang):

Maria Bertram, Manolita Hildemann, Yvonne Brunner, Jens Dünnebeil, Maler Rodler, Fa. Bornkessel, Dr. Keyser, Bätzoldt`s Garten- und Landschaftsbau, WBG Wippertal GmbH, Neltner Großküchen GmbH, Hella Krumrey, Haustechnik Demme, Physiotherapie Sacher, Dr. Wehnemann, Steuerbüro Henschke und Partner GBR, Dipl.-Stom. Raasch, Elektrotechnik Wiegel GmbH, Jüttner Orthopädie KG, Sylvia Fronz, Taxi Grabmann, Antje Becker, Dipl.-Stom. Möbes, Sicherheitsfachgeschäft Rahardt, Fa. Wassermann, Kraftverkehr und Spedition Wassermann GmbH, Heide Hexel, Renate Tänzler, Handelsvertretung Henning, Bärbel Erla, Edeka-Markt Schwebel, Sitex GmbH, Allianzvertretung Juhnke, Brigitta Schalm, Familie Hanl, Kabel Deutschland, Schornsteinfegermeister Breitlauch, Autohaus Friedrich, Erika Hübner, AOK, Holm GmbH, Barmer, Marktapotheke Gast, SB-Union, Schuh- und Lederwaren Wollenhaupt, Dr. Dietzsch, VR-Bank, Paulo-Taschen GmbH, Familie Nolte, Feuerwehrbedarf Pfannmöller, Rotary Club, Peter Schlaich

Und noch etwas Wichtiges: Jugendliche und junge Erwachsene, die bei uns ein attrakti­ves Bildungs- und Orientierungsjahr absolvieren möchten, sind herzlich willkommen. Über die Diakonie Mitteldeutschland bieten wir als Einsatzstelle Plätze für ein FSJ – Freiwilliges Soziales Jahr. Melden Sie sich bei uns –Tel. 036020 – 7110!!

Aus dem Karl Marien Haus grüßt

Ina Carlstedt

[19.08.2013]

 


2013Fischerei2

 [16.08.2013]

 


Ehrenamtsgala 2013 in Ebeleben

2013ehrenamt

Am Mittwoch, den 14.8.13, haben Bürgermeister Uwe Vogt und Landrätin Antje Hochwind im Sitzungszimmer der Stadtverwaltung die diesjährige Ehrenamtsgala für die Stadt Ebeleben durchgeführt.

Ausgezeichnet wurden:

1. Angelverein „Petrijünger“ Ebeleben

2. Schützenverein Wiedermuth

3. Ingeborg Bier (Ebeleben)

4. Kleingartenverein „An der Helbe“ Ebeleben

5. Rockensußraer Carnevalclub

6. Ebelebener Carnevalsverein

7. Ernst Klöppel (Gundersleben)

8. Seniorenbegegnungsstätte „Alte Schule“ Ebeleben

9. Susanne Tscheuschner (Gundersleben)

 

1. Angelverein

Der seit 1975 aktive Angelverein "Petrijünger e.V." hat seit gut 10 Jahren sein neues Domizil am Sportplatz in Ebeleben, nachdem die Ebelebener Teiche in private Hände ging. Verantwortlich ist der Verein für die Gestaltung des Areals und Nutzbarmachung des Teiches am Sportplatz für den Angelsport. Hierzu gehört auch die Einbringung und Hege eines entsprechenden Fischbesatzes. Ein Highlight ist das jährlich stattfindende Teichfest im Juni mit „Schnupperangeln“ und Räucherfischverkauf. Ebenfalls erwähnenswert ist die Teilnahme am Weihnachtsmarkt in Ebeleben.

 

2. Schützenverein Wiedermuth

Die Gründung des Schützenvereins in Wiedermuth erfolgte bereits 1889, die Neugründung fand 1993 statt. Es ist der einzige eingetragene Verein des Ortsteils und Träger aller kulturellen Veranstaltungen (u.a. Dorf- und Schützenfest, Seniorenbetreuung). In diesem Jahr fand eine große Feier anlässlich des 20jähriges Jubiläums seit der Neugründung statt.

 

3. Ingeborg Bier

Seit über 20 Jahren führt Frau Bier die Sammlungen für die Caritas im Ort durch (und steht dabei eine Woche lang bei Wind und Wetter in der Innenstadt). Als jahrelanges Mitglied des katholischen Pfarrgemeinderates in Ebeleben ist sie zudem im Rahmen des katholischen Besuchsdienstes tätig. Ihr Verlässlichkeit und Hilfsbereitschaft zeigte sie ebenfalls über viele Jahre als Kassiererin beim im vergangenen Jahr aufgelösten BdV “Helbetal“.

 

4. Kleingartenverein „An der Helbe“

Der Kleingartenverein "An der Helbe" kümmert sich um die Pflege des Terrains am Südufer der Helbe in Form einer Kleingartenanlage und arbeitet dabei in enger Kooperation mit dem Kreisverband Kyffhäuserkreis der Gartenfreunde e.V. . Ihr Engagement leistet einen nicht unerheblichen Beitrag für eine schöne Stadt.

 

5. Rockensußraer Carnevalclub

Im Mittelpunkt der Arbeit des Rockensußraer Carnevalclubs steht unter anderem eine zielstrebige Jugendarbeit. Zudem leistet er Hilfe bei der Organisation verschiedener Veranstaltungen (z.B. dem Kartoffelmarkt).

 

6. Ebelebener Carnevalsverein

Der Ebelebener Carnevalsverein besteht seit 1971. Im Jahr 2013 wurden acht Faschingsveranstaltungen ausgerichtet (4 Prunksitzungen, Familien- und Rentnerfasching, Apre´s- Ski- Party und Kinderfasching). Mit hohem Engagement und einem wundervoll ausgestatteten Festwagen nahmen sie am Rosenmontagsumzug und am Thüringentag teil. In der Vergangenheit wurden auch Mittelalter- und Straßenfaschingsfeiern durchgeführt. Die Nachwuchsarbeit beginnt bereits in der Grundschule.

 

7. Ernst Klöppel (Gundersleben)

Seit vielen Jahren ist Ernst Klöppel Kirchältester im OT Gundersleben. Ein besonderes Augenmerk hat er für die Kirchenbücher. Dies half sehr für die Chronik des Ortsteils bei der Zuarbeit für den Bereiches Kirchengeschichte. Auch ist die Ergreifung der Initiative bei der Anbringung einer Erinnerungsplakette an der Lutherlinde (1883 zum 400. Geburtstag des Reformators) ihm zuzuschreiben. Im Dorf hilft er bei der Traditionspflege (beispielsweise dem Flechten von Weidekörben). Ernst Klöppel ist zudem sehr engagiert bei Pflege des Kriegerdenkmals und eines Grabes von einem polnischen Zwangsarbeiters, der im 2. WK in Gundersleben starb.

 

8. Seniorenbegegnungsstätte „Alte Schule“

Seit 2006, numehr sieben Jahren gibt es die Seniorenbegegnungsstätte "Alte Schule". In Eigenregie führen die Bewohner des Haues in enger Kooperation mit der Stadtverwaltung und dem Novalis Diakonieverein eine Reihe von Veranstaltungen und Treffen aus. Auf die Seniorenbegnungsstätte kann man sich verlassen. Sie sind immer zur Unterstützung der Stadt bereit, aktuell beispielsweise bei der Absicherung des Kassendienstes im Schwimmbad oder in der Vergangenheit bei der eigenverantwortlichen Sammlung von Spenden für den Erhalt des Schwimmbades. Die Seniorenbegegnungsstätte ist ein vorbildliches Beispiel für ehrenamtliche Trägerschaft und generationsübergreifenden Engagement.

 

9. Susanne Tscheuschner

Frau Tscheuschner hat sich als wichtige Stütze der Bereichsjugendpflegerin im Jugendclub Ebeleben etabliert. Sie unterstützt die Jugendarbeit bei der Organisation zahlreicher Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche und hat sich als wichtige Kraft intensiv in den Club eingebracht.


[15.08.2013]


Vertrag zwischen dem Kyffhäuserkreis und der Stadt Ebeleben unterzeichnet

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Am Montag, den 15. Juli 2013, unterzeichneten Frau Landrätin Antje Hochwind (SPD) und Herr Bürgermeister Uwe Vogt (SPD) einen Vertrag zum Ausbau des lokalen Rad-, Wander- und Reitwegenetzes in der Stadt Ebeleben.

Die hierfür zur Verfügung gestellten Mittel in Höhe von 25.000,00 EUR werden über das Regionalbudget finanziert, welches dem Kyffhäuserkreis durch das Land Thüringen u.a. für Projekte im Bereich Tourismus zur Verfügung gestellt wurde.

 [16.07.2013]

 


VORANKÜNDIGUNG

Einladung zur 11. Ebelebener Werkstattlesung

 

Lutz Rathenow: Schreiben in der DDR und die Echos im Heute

 

Am Mittwoch, den 25. September 2013, 19 Uhr, findet im großen Saal der Mühlhäuser Werkstätten für Behinderte e.V., Teichmühlenweg 1 a, in der Reihe „Ebelebener Werkstattlesung“ eine neue Veranstaltung statt.

In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen liest Lutz Rathenow aus seinen verschiedenen Werken.

Lutz Rathenow (Jahrgang 1952) ist ein deutscher Lyriker und Prosaautor. Seit März 2011 ist er Sächsischer Landesbeauftragter für die Unterlagen Nach dem Wehrdienst in der NVA begann Rathenow an der Universität Jena ein Studium als Lehrer für Deutsch und Geschichte. Dort gründete und leitete er den oppositionellen Arbeitskreis Literatur und Lyrik Jena und knüpfte Kontakte zur Berliner Wochenschrift Weltbühne. Nach der Ausbürgerung Wolf Biermanns 1976 wurde er verhaftet und Anfang 1977, drei Monate vor dem Examen, wegen „Zweifeln an Grundpositionen, Objektivismus und Intellektualisieren der Probleme“ exmatrikuliert.

Danach arbeitete er als Beifahrer und Transportarbeiter beim VEB Carl Zeiss Jena. Ende 1977 folgte er seiner Frau nach (Ost-)Berlin, wo er beim Theater arbeitete und als freier Schriftsteller lebte.

Nach der Veröffentlichung seines Buches „Mit dem Schlimmsten wurde schon gerechnet“ in der Bundesrepublik Deutschland 1980 wurde Rathenow einer Hausdurchsuchung unterworfen, erneut verhaftet und in das zentrale Untersuchungsgefängnis der DDR-Staatssicherheit verbracht. Unter anderem setzten sich Christa Wolf  und Günter Grass für seine zehn Tage später erfolgende Haftentlassung ein. Er blieb in der DDR und lehnte Ausreiseangebote der DDR-Behörden ab. Rathenow war aktiv in der unabhängigen Friedens- und Bürgerrechtsbewegung, u.a. mit Bärbel Bohley und Gerd Poppe in der „Initiative Frieden und Menschenrechte“. Nach der friedlichen Revolution in der DDR wurde ihm im Januar 1992 zusammen mit der formellen Rehabilitierung von der Jenaer Friedrich-Schiller-Universität nachträglich das Abschlussdiplom verliehen. Lutz Rathenow hat zahlreiche Bücher in den letzten 30 Jahren geschrieben.

Hier eine Auswahl:

   . Ostberlin – die andere Seite einer Stadt.Fotos: Harald    

     Hauswald. Piper 1986

. Sisyphos. Erzählungen. Berlin Verlag 1995

. Sterben will gelernt sein. Lyrische Prosa. Landpresse 2000

. Die Fünfzig. Gedichte. Landpresse 2002

. Hörbuch: Das RR-Projekt. Texte Töne Trash. Heinz Ratz singt liest spielt Lutz Rathenow. CD - Hörzeichen 2002

. Fortsetzung folgt. Landpresse 2004

. Ost-Berlin. Leben vor dem Mauerfall. Fotos: Harald Hauswald. (Erweitere Neuaufl.) Jaron Verlag 2005

Der Eintritt ist frei.

 

Für Speisen und Getränke ist in der Pause der Lesung durch das Team der Mühlhäuser Werkstätten gesorgt.

[15.07.2013]

 



Goldenes Jubiläum von Pfarrer Otto Thonhofer im Kloster Tepla (Tschechien)

Am 29. Juni 2013 fand im tschechischen Prämonstratenserkloster Tepla der Festgottesdienst zum Goldenen Priesterjubiläum des Ebelebener katholischen Pfarrers Otto Thonhofer statt. Zu Beginn des gut besuchten Gottesdienstes erklärte Otto Thonhofer, dass es seit den 80-er Jahren Freundschaft mit den Prämonstratensern in Tepla pflegt. In der kommunistischen Zeit war durch den Leerstand ein beginnender Verfall der Klosteranlage zu verzeichnen gewesen, erst 1988 wurde (damals noch geheim) unter den überlebenden und geheim eingetretenen Chorherren wieder ein Abt gewählt. Nach der so genannten samtenen Revolution (1990) wurde dann wieder offiziell ein Ordenskloster zuzüglich einer Herberge errichtet. Der im Jahre 2011 gewählte Abt des Stiftes Filip Zdenek Lobkowicz aus dem Adelsgeschlecht der Lobkowitz  begrüßte die anwesenden Gottesdienstteilnehmer herzlich in deutscher Sprache. Der Gottesdienst wurde zweisprachig gehalten, was die Wurzeln Otto Thonhofers aus der deutschsprechenden Sprachinsel Iglau (Jihlava) bekräftigte. Pfarrer Thonhofer sagte, dass er seit Jahren von dem klösterlichen Leben in Tepla und der dort geleisteten Seelsorge beeindruckt sei und intensiven Kontakt halte. Er wünsche sich, dass alle Anwesenden die Gnade des Ortes erfahren sollten und den Ort des Gründers des Klosters und Seligen der katholischen Kirche, Hroznata, als Ort der Glaubens wahrnehmen sollten. „Wer dankbar ist, der ist Gott ganz nahe“, beschloss er seine einführenden Worte.

 

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In der Predigt ging der ebenfalls aus der Sprachinsel stammende Pfarrer Dieter Lang auf wichtige Etappen im Leben Otto Thonhofers ein. Im Frühjahr 1945 musste Otto Thonhofer nach einer behüteten Kindheit seine Heimat Iglau verlassen. Auf der Flucht musste er die Leiden der Flucht erfahren. Der Vater, ein anerkannter Kieferchirurg, wirkte in den Wirren des Krieges in Prag, doch die Familie konnte nicht zu ihm gelangen. Schlimm war für das Kind Otto Thonhofer, das ihm das wichtigste, ein kleiner Koffer mit Tierfiguren auf der Flucht genommen wurde. Nach verschiedenen Stationen nach der Vertreibung kam die Familie in Dresden an, wo er das Abitur ablegte, bevor er das Theologiestudium in Erfurt aufnahm. Schon frühzeitig begann eine tiefe Freundschaft zu den Komödianten, die sich über all die Jahre vertieft hat. Die Bindung zu schlichten Leuten und das Empfinden einer tiefen Dankbarkeit dieser Menschen waren ihm immer wichtig. Während ein anderer Mitstudent, nämlich Joachim Meisner als Kardinal Karriere machte, ging Otto Thonhofer weiter seinen Weg, den der Bescheidenheit. Wichtig war ihm die persönliche Begegnung mit Papst Benedikt XVI. im September 2007 in Rom. Das Zuhören, das kurze, aber intensive Schenken von Zeit seitens des Papstes, habe ihm gut getan.

 

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Die Schlichtheit drückt sich auch in der „Barackkirche“ in Ebeleben aus, es muss kein gotischer oder barocker Dom sein. Das Brennen von vielen Kerzen in der Wohnung in Ebeleben ist ein Ausdruck von Heimat und Glaube, so Pfarrer Lang weiter in seiner Predigt. Was er an Otto Thonhofer schätzt, ist die Fähigkeit des Zuhörens und das Wahrnehmen von Zwischentönen. Ihm sei es wichtig, verstanden und angenommen zu werden, so wie er ist. Erwähnt wurden die priesterlichen Stationen Saalfeld und Themar und seit 1985 Ebeleben. Auf all den Etappen war ihm immer die „Mitnahme“ der Komödianten wichtig. Er sei zum „Esel“ geworden, der viele Lasten getragen und vieles erduldet habe. Die oberen Kirchleitungen lassen manchmal zu viel Macht spüren anstatt Demut walten zu lassen, so ein kritischer Unterton von Pfarrer Lang in der Predigt. Die Teilnahme von Freunden und Wegbegleitern zeige, dass sie das Anliegen Otto Thonhofers verstanden haben, wohin man gehen soll. Seine Aufgabe war und ist es, diese Menschen zu begleiten. Aber auch das Gewähren einer Gnadenzeit für Tiere sei ihm ein wichtiges Anliegen. Er schenke ihnen dabei ein bisschen des Paradieses zurück und gebe ihne Würde im Alter. Bei all seinen Wegstationen war Otto Thonhofer immer die Besinnung auf seine Wurzeln wichtig. So steht im Ebelebener Pfarrgarten ein Kreuz, welches in Richtung der Geburtsstadt Iglau weist.

Nach der Predigt gab es noch einige herzliche Grußworte. So von den Freunden der Iglauer Sprachinselgemeinschaft, von Ebelebens Bürgermeister Uwe Vogt und vom Bürgermeister der Partnergemeinde Mitwitz Hans- Peter Laschka.

Zu Ehren des Jubiläums wurde auf dem Gelände des Klosters eine Blutbuche gepflanzt und gesegnet. Als Dankeschön für die jahrzehntelange Begleitung der Komödianten gab es abends eine Feuer- und Gauklershow von Rolf und „The children oft he light“, ein deutsch- tschechisches Gemeinschaftsprojekt, wo auch Menschen mit psychischen Erkrankungen eingebunden sind.

Nach dem Festgottesdienst in Tepla folgen weitere Feste des Dankes in Ebeleben und Dresden- Klotzsche.

[01.07.2013]


VOM 2. EBELEBENER KIRCHKONZERT DES LOH-ORCHESTERS

 

EBELEBEN (uvo). Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr fand das Konzert des Loh- Orchesters in diesem Jahr eine Fortsetzung. Eine Woche vor Beginn der Thüringer Schlossfestspiele in Sondershausen spielte das Ensemble unter Leitung von Generalmusikdirektor Markus L. Frank Werke von Vivaldi und Mozart unter dem Motto „Glanz und Vollendung“.

In seiner Ansprache an die ca. 100 Gäste erläuterte Bürgermeister Uwe Vogt, dass zum Gelingen eines solchen Abends viele langfristige Vorbereitungen getroffen werden müssen und dies ein Arbeiten „Hand in Hand“ erfordere. Der Zuspruch gebe diesem Ansinnen Recht. Sein besonderer Dank richtete sich an die Sparkassen- Kunststiftung, die den Auftritt gefördert hat. Unter den Gästen konnte er Superintendent Kristof Balint und den Vakanzverwalter Pfarrer Arne Tittelbach- Helmrich begrüßen.

Im ersten Teil des Konzerts wurde Antonio Vivaldis Konzert für Streicher g- Moll RV 154 sowie Wolfgang Amadeus Mozarts Klarinettenkonzert A- Dur KV 622 gespielt. Markus L. Frank erläuterte dabei zur Einführung Interessantes zu den Komponisten bzw. Stücken. Begeistert feierte das Publikum beim Klarinettenkonzert den japanischen Soloklarinettisten Masanori Kobayashi. Der zweite Satz (Adagio) ließ Hollywood- Feeling aufkommen, ist dieses Stück doch auch eine der Filmmusiken des Oscar- prämierten Films „Jenseits von Afrika“. Mozart hatte das Klarinettenkonzert, übrigens sein einziges, wenige Wochen vor seinem Tod 1791 komponiert.

 

2013LohKirche

In der Pause hatte der Frauenkreis der Kirchgemeinde liebevoll für kulinarische Stärkungen gesorgt.

Im zweiten Teil des Konzerts wurde die Sinfonie Nr. 1 Es- Dur KV 16, welche Mozart im Alter von acht Jahren komponierte aufgeführt. Mehrere Solisten hatten dann in Vivaldis Konzert für zwei Oboen, Fagott, zwei Hörner, Violine und Streicher F- Dur RV 574 ihren Auftritt.

Ein Riesenapplaus und eine Zugabe zeigten, dass sich die Ebelebener und Gäste bei diesem Konzert wohl gefühlt haben. Der Generalmusikdirektor lobte die gute Akustik in der evangelischen Stadtkirche St. Bartholomäus. Und so war der Wunsch des Bürgermeisters gut zu verstehen, dass die Reihe im kommenden Jahr fortgesetzt werden soll…

Der anspornende Applaus unterstrich dieses Anliegen.

[25.06.2013]

 


Schulnachrichten April - Juni 2013 der Grundschule Ebeleben

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

Beim diesjährigen Sponsorenlauf der Grundschüler kam eine stattliche Summe von über 1500,00 € zusammen. Wir danken allen Sponsoren für die Motivation und die Unterstützung der Kinder. Die Lehrerkonferenz beschloss, das Geld in drei Teile zu splitten. Einen Teil bekommt der Schwimmbadverein Ebeleben, einen weiteren Teil das Hallenschwimmbad in Schlotheim, damit die 3. Klassen noch lange dort ihren regelmäßigen Schwimmunterricht durchführen können. Einen dritten Teil behält der Schulförderverein der Grundschule, um auch im nächsten Schuljahr zum Beispiel Busse für Schulfahrten finanzieren zu können. Es war eine Freude zuzusehen, wie viele Schüler mit letzter Kraft Runde für Runde rannten.

Unser Schulfest wirft besagte Schatten voraus. Seit einigen Wochen wird bereits unter dem Motto „Indianer“ gemalt und gebastelt. Das Schulfest findet am Samstag, dem 29.06.2013, statt. Für die beiden Theateraufführungen können Karten in der Schule vorbestellt werden. Bitte teilen Sie Ihren Kindern oder Enkelkindern rechtzeitig mit, wie viele Karten Sie für die 9.30 Uhr oder die 11.00 Uhr Vorstellung haben möchten. Sie können auch Karten unter 036020/72883 direkt in der Schule bestellen. Nach diesem verregneten Monat Mai wünschen wir uns besonders für das Schulfestwochenende angenehmes Wetter. Bis dahin wünschen Ihnen die Schüler, Lehrer und Erzieher der Grundschule Ebeleben alles Gute.

Die Grundschule Ebeleben im Juni

Am Mittwoch, dem 05.06.2013 fand das große Schulsportfest statt. Alle Schüler kämpften um Bestleistungen. Auch die Erstklässler, für die es das 1. Sportfest war, zeigten, was in ihnen steckt. Zeigen, was sie im Laufe des Jahres lernten, das konnten auch die „Jungen Sanitäter“ der Grundschule. Bereits am 20.April 2013 trafen sie sich zum Übungstag in Berka. Hier war von Nutzung eines Verbandskastens bis zur Herzdruckmassage alles gefragt. Die Sanitäter konnten sich das „Einschminken“ von Verletzten ansehen oder die Verwendung eines Dreiecktuchs. Nach dem Pflanzen von zwei Roteichen durch das DRK des Kyffhäuserkreisverbandes war für alle Teilnehmer ein anstrengender aber lehrreicher Tag zu Ende. Schade, dass der Tag zu Ende geht, dachten alle Schüler der Grundschule auch nach ihrem Ausflug auf den Straußberg. Passend zum Thema des Schulfestes „Indianer tanzendes Blatt und fliegende Feder“ konnten die Kinder ein Tipi besuchen, mit einem Indianer sprechen und sich selbst Indianerschmuck basteln. Das steigerte die Vorfreude auf das Schulfest am Samstag, dem 29.06.2013. Bis dahin wünschen Ihnen die Schüler, Lehrer und Erzieher der Grundschule Ebeleben alles Gute.

2013grundschulejuni

[10.06.2013]


 

DIE STADTVERWALTUNG EBELEBEN GRATULIERT DEM VFL 1888 EBELEBEN

Der Mannschaft des VfL 1888 Ebeleben gilt unser herzlicher Glückwunsch zum Aufstieg in die Kreisoberliga.

Mit dem Sieg gegen Udersleben am vorletzten Spieltag hat sich der Verein zum 125-jährigen Vereinsjubiläum selbst das schönste Geschenk gemacht. Damit spielt unsere 1. Mannschaft nach dem Staffelsieg im kommenden Jahr in der Kreisoberliga.

Stolz kann der Verein darauf sein, wie schnell der Durchmarsch von der ersten Kreisklasse über die Kyffhäuserliga nun in die Kreisoberliga gelang, dafür sprechen wir unsere große Anerkennung und höchsten Respekt aus.

Nach dem zweimaligen Gewinn des Kreispokals in den zurückliegenden Jahren ist das ein weiterer Baustein in der Erfolgsgeschichte des Vereins.

Für die kommende Saison wünschen wir alles Gute und einen glücklichen Spieleverlauf.

 

Stadtverwaltung Ebeleben
Uwe Vogt
Bürgermeister

[05.06.2013]


 

PRESSEINFORMATION AUS EBELEBEN

Zum ersten Mal nach Auflösung des BdV „Helbetal“ erfolgte das traditionelle Frühlingsfest für die Senioren der Einheitsgemeinde und der Umgebung am 29.5 nun in Eigenregie des „Thüringer Hofes“. Etwa 60 Besucher waren der Einladung des Wirtes gefolgt. Der Musiker Günter Kaufmann aus Wasserthaleben sorgte für ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm. Bürgermeister Uwe Vogt sicherte dem „Thüringer Hof“ die weitere aktive Zusammenarbeit bei diesen Veranstaltungen für die Senioren zu. Der Thüringer- Hof- Wirt Pierre Rödiger meinte, es sein ein Neuanfang, er hoffe, dass zum Adventsfest, welches seit über zwanzig Jahre im Hotelsaal stattfindet noch mehr Interessierte wieder den Weg zu dieser Vorweihnachtsfeier finden.

Das für den 15. Juni angekündigte Freundschaftsspiel zwischen den Fussballmannschaften der Partnergemeinden aus Thüringen und Franken, VfL 1888 Ebeleben und dem 1.FC Mitwitz, findet an diesem Tag nicht statt. Die Mannschaft des 1.FC Mitwitz ist nach sieben Jahren in der Bezirksliga abgestiegen und konnte die angestrebte Relegation nicht erreichen. Nun muss die Planung für die kommende Saison neu überdacht werden. Das Spiel soll im Jahr des 125- jährigen Bestehens des VfL 1888 Ebeleben zu einem späteren Termin nachgeholt werden, teilt die Ebelebener Vereinsführung mit.

Aufgrund der schlechten Witterung wird die Eröffnung der Badsaison im Ebelebener Freibad verschoben. Neuer Eröffnungstermin ist nun der kommende Montag (3.Juni), 10 Uhr. Weiterhin wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass bei schlechtem Wetter das Bad geschlossen wird. Die Entscheidung hierüber trifft der Bademeister (genauso wie bei schönem Wetter über verlängerte Öffnungszeiten am Wochenende).

Mehrere Ebelebener Bürger und Bürgerinnen haben sich bereit erklärt ehrenamtlich das Badteam um die Schwimmmeister Kai Burkhardt und Gabriele Gräfe zu unterstützen, wofür die Stadtverwaltung ganz herzlich dankt.

Der in der vergangenen Woche verstorbene Prof. Dr.-Ing. habil. Kurt Ackermann aus Leipzig wird im Rahmen des Buches „Geschichte & Geschichten aus Ebeleben“ (Band 3) geehrt werden. Das Werk der Autoren Uwe Vogt und Helmut Röttig soll aller Wahrscheinlichkeit Ende des Jahres erscheinen. Noch zu Lebzeiten Prof. Ackermanns ist das Manuskript für ein Kapitel über das Leben des in Ebeleben geborenen Wissenschaftlers entstanden, an dem er selbst mitgearbeitet hat.

 

Uwe Vogt

Bürgermeister

[31.05.2013]


AUS DEM BAUAUSSCHUSS

Zur jüngsten Bauausschusssitzung standen zwei Themen im Vordergrund.

Zunächst ging es um eine Vorstellung langfristiger perspektivischer Nutzungsmöglichkeiten von Windkraft. In einem Vortrag der Firma Boreas und des Ingenieurbüros Kuntzsch wurde sowohl die wachsende Bedeutung regenerierbarer Energieträger als auch die Präsenz der ostdeutschen Firma im Thüringer Becken erläutert. Es gehe jetzt darum, abzuklären, ob es geeignete Gebiete im Gemarkungsgebiet geben könnte. Wichtig, so waren sich die Mitglieder des Ausschusses einig, sei, dass die Kommunen ihre Beiträge zum Klimaschutz tragen sollten. Da in der Regionalplanung für das Gebiet der Einheitsgemeinde keine Vorranggebiete ausgewiesen sind, gehe es hier um mittel- bzw. längerfristige Untersuchungen. Nach der Sommerpause sollen die Ergebnisse der eventuellen Nutzungsmöglichkeiten von Windkraft im Ausschuss vorgestellt werden.      

 

201305 bauausschuss

 

Danach stellte der Stadtplaner Martin Günther vom Sanierungsbüro NH- ProjektStadt (vormals Wohnstadt Thüringen) seine Umänderungsvorschläge der gültigen Gestaltungssatzung für das innerörtliche Stadtkernsanierungsgebiet vor. Zur Zeit ist die Vorlage aus dem Jahre 2004 gültig. Aufgrund der Einarbeitung von Photovoltaikanlagen hatte sich der Ausschuss dazu entschlossen, die gesamte Satzung zu aktualisieren. Ziel sei es, dass eine überarbeitete Satzung im Herbst durch den Stadtrat verabschiedet werden soll.  

[29.05.2013]

 


Nachruf

 Am 24. Mai 2013 verstarb

Herr Prof. Dr. Kurt Ackermann

 geb. am 4. April 1934 in Ebeleben

im Alter von 79 Jahren

 

201305 Ackermann 

 

Mit großer Betroffenheit und Trauer haben wir Kenntnis vom Tod Prof. Ackermanns bekommen. Über viele Jahre wirkte er als Leiter des Büros für Verkehrsplanung in Leipzig an der Erstellung von Generalverkehrsplänen der Stadt. Ab 1981 arbeitete er als Hochschuldozent an der TU Dresden, ab 1990 als Ordinarius und Institutsdirektor für Stadtbauwesen und Verkehr.

Weit über die Grenzen Deutschlands hinaus war Prof. Ackermann ein geschätzter und angesehener Experte.

In seiner Heimatstadt Ebeleben beteiligte er sich bei früheren Wettbewerben zur Marktgestaltung, hielt einen Fachvortrag zur Barrierefreiheit und stiftete die Muschelkalkplatte mit dem lesbaren Schlossparkplan.

Professor Ackermann wurde vielfach für seine Leistungen geehrt.

Wir werden Herrn Prof. Ackermann ein ehrendes Gedenken bewahren.

Den Angehörigen gilt unser tiefes Mitgefühl.

 

Stadtverwaltung Ebeleben

Der Bürgermeister

[27.05.2013]



SCHÖFFEN GESUCHT

für die Amtsperiode 2014 bis 2018

Alle 5 Jahre werden Schöffen als Laienrichter für die Ausübung des Amtes am Landgericht Mühlhausen sowie Amtsgericht Nordhausen gewählt. Die Amtszeit der derzeit amtierenden Schöffen im Freistaat Thüringen endet am 31.12.2013.

Für die am 01.01.2014 beginnende Amtsperiode sind deshalb Neuwahlen erforderlich. Gesetzliche Grundlage für die Aufstellung der Vorschlagslisten sind die §§ 28 – 58 sowie 77 des Gerichtsverfassungsgesetzes (GVG). Bei der Auswahl der Schöffen sind insbesondere die §§ 31 – 36 und 77 GVG zu beachten.

Die als Laienrichter vorgeschlagenen Personen sollten in der Lage sein, die erforderliche Zeit für die Ausübung des Amtes aufzubringen. Es ist damit zu rechnen, dass der Laienrichter mindestens zu 12 ordentlichen Sitzungen im Kalenderjahr herangezogen wird.

Das verantwortungsvolle Amt eines Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbständigkeit und Reife des Urteils, aber auch – wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes – körperliche Eignung.

Die von der Gemeinde aufzustellende Vorschlagsliste soll alle Gruppen der Bevölkerung nach Geschlecht, Alter, Beruf und sozialer Stellung angemessen berücksichtigen. Die Bewerber müssen ihren Wohnsitz in der Stadt Ebeleben haben. Für die Aufnahme von Personen in die Vorschlagsliste ist die Zustimmung des Stadtrates erforderlich.

Hiermit wenden wir uns an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ebeleben im Alter zwischen 25 und 69 Jahren, sich schriftlich bis zum 31. Mai 2013 bei der Stadtverwaltung Ebeleben mit folgenden Angaben zu melden:

- Geburtsname, Familienname, Vorname
- Anschrift
- Tag und Ort der Geburt
- Beruf
- derzeit ausgeübte Tätigkeit
- frühere Schöffentätigkeit.

Ansprechpartner

Stadtverwaltung Ebeleben
Hauptamt
Rathausstraße 2
99713 Ebeleben

Tel.: 036020/70035 Herr Probst

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

WICHTIGES STÜCK DES UNSTRUT-WERRA RADWEGS ÜBERGEBEN

EBELEBEN (uvo). Ein großes und freudiges Ereignis war am 23. April 2013 die Übergabe des Teilabschnittes ab der Kreisgrenze zum Unstrut- Hainich- Kreis nach Ebeleben des Unstrut- Werra- Radweges. Im Beisein von Radfahrern und weiteren Bürgern weihte Landrätin Antje Hochwind diesen Abschnitt ein. Sie begrüßte dabei u.a. Bürgermeister Uwe Vogt, Matthias Unbehaun von der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen, Heike Bach vom Ingenieurbüro Bach sowie weitere geladene Gäste.

20130424 Eröffnung Radweg

- Eröffnung des Radweges -

 

Frau Hochwind betonte, dass der Ausbau des touristischen Radwegenetzes auf der Grundlage der Radverkehrskonzeption für den Freistaat basiert, deren Bestandteil der Unstrut- Werra- Radweg ist. Gemeinsam mit den anliegenden Städten und Gemeinden erfolge die systematische Umsetzung dieses Konzeptes. Der Unstrut- Werra- Radweg erschließt von West nach Ost nahezu den gesamten Kyffhäuserkreis für den touristischen Radverkehr. In seiner Weiterführung durch den Unstrut- Hainich- Kreis wird die überregionale Bedeutung ersichtlich. Der Bauherr für den jetzt fertiggestellten Teilabschnitt ist der Kyffhäuserkreis. Die Planung erfolgte durch das Ingenieurbüro Bach aus Sondershausen und mit der baulichen Umsetzung wurde die Firma Bauer aus Walschleben beauftragt. Grundlage dafür waren die im Voraus getätigten Verhandlungen zwischen der Stadt Ebeleben und der Regiobahn Thüringen, um ein Teilstück des ehemaligen Trassenverlaufs der Mühlhausen- Ebelebener Eisenbahn zu nutzen. Genau sieben Monate dauerte die Umsetzung. Die Gesamtinvestitionssumme betrug 1 248 000 Euro, wobei 90 % durch die Thüringer Aufbaubank zur Verfügung gestellt worden ist. Abgeschirmt vom Straßenverkehr ist ein Weg entstanden, der durch eine herrlich gelegene Region mit vielen attraktiven Sehenswürdigkeiten und einer besonders schönen Landschaft führt.

Das Interesse der Bevölkerung an dieser Wegeführung ist deshalb besonders hoch, weil er es touristisch ermöglicht, die Kreisstadt Sondershausen mit dem ehemaligen Residenzstädtchen Ebeleben zu verbinden.

20130424 Eröffnung Radweg3

- Testfahrt mit Frau Landrätin Antje Hochwind -

 

Insgesamt wird der Unstrut- Werra- Radweg eine Gesamtlänge von 60 Kilometern im Kyffhäuserkreis haben, davon hat der am 23. April eingeweihte Streckenabschnitt eine Länge von sechs Kilometern.

Abschließend wünschte die Landrätin allen Nutzern des Radweges stets eine unfallfreie Fahrt, schönes Wetter und viel Freude und Spaß in unserer Umgebung.

Nach der Rede schnitt Frau Hochwind gemeinsam mit dem Bürgermeister, der Planerin, dem LEG- Mitarbeiter und einem Mitarbeiter der Baufirma das Band zur offiziellen Eröffnung durch. Anschließend ließ sie es sich nicht nehmen gemeinsam mit dem Bürgermeister den Tross der Radfahrer auf der nun offiziell übergebenen Strecke anzuführen. Bei schönem Wetter war die Freude der an Planung und Bau Beteiligten und natürlich der einheimischen Radfahrer und Gäste groß.  

[24.04.2013]

 


JUBILÄUM DER EBELEBENER WERKSTATTLESUNG

EBELEBEN (uvo). Wer hätte am 3.Oktober 2009 gedacht, dass sich die Ebelebener Werkstattlesungen so fest im Veranstaltungskalender der Region etablieren würden? Etwa 120 Zuhörer gaben dem gemeinsamen Ansinnen der Stadtverwaltung und der Mühlhäuser Werkstätten Recht.

Mit Kathrin Behr war bereits die 10. Autorin im großen Saal der Mühlhäuser Werkstätten zu Gast. Bereits zum 8.Mal wurden die Lesungen in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung durchgeführt. Kathrin Behr (Jahrgang 1967), die heute in Berlin lebt, legte in einem emotionalen Vortrag, der aus Textpassagen ihres Buches „Entrissen, der Tag als die DDR mir meine Mutter nahm“ und zusätzlichen eigenen Schilderungen ihr persönliches Schicksal dar. Noch heute leidet Frau Behr an Depressionen bzw. an der Verarbeitung traumatischer Erlebnisse. Seit dem Jahre 2007 hatte sie sich mit ihrer eigenen Geschichte beschäftigt und zwei Jahre später damit begonnen, ein Buch darüber zu schreiben. Viel Zeit hat sie damit verbracht, ihre eigene Adoptionsakte intensiv zu lesen. Dabei ist es ihr ebenso wichtig, einen Verein, der sich mit der Thematik Zwangsadoptionen beschäftigt, zu leiten sowie ein Internetportal zu betreuen.

In der Lesung begann sie mit den Schilderungen eines kalten Februartages des Jahres 1972. Es ist ein kalter Morgen, als die Männer in den langen, dunklen Mänteln kommen und ihre Mutter abholen. Vier Jahre ist Katrin Behr damals alt. Sie und ihr zwei Jahre älterer Bruder werden von der Mutter getrennt. Panik bricht bei der kleinen Kathrin aus, die nur durch das Versprechen der Mutter beruhigt werden kann, dass sie abends wieder bei den Kindern sei. Über einen Kurzaufenthalt bei der Großmutter werden die Kinder in ein Heim der Stadt Gera gebracht, wo 20 Kinder einen Schlafsaal teilen und in der blau- weiß karierten Einheitsbettwäsche schlafen. Bald schon werden die Geschwister voneinander getrennt. Während der Bruder eine „Heimkarriere“ durchläuft kommt Kathrin nacheinander in drei Pflegefamilien und wird schließlich von einer linientreuen Familie aufgenommen und zwangsadoptiert. In der ersten Pflegefamilie war gerade mal auf dem Hundesofa für sie Platz. Viele Jahre hatte sie vergeblich auf die Rückkehr ihrer Mutter gewartet. Diese war wegen des so genannten Assozialenparagrafen verurteilt worden. Der eigentliche Grund der Verhaftung war Staatsbeleidigung gewesen. Kathrin Behr sprach davon, dass der erwähnte Paragraf in der damaligen Zeit mehrfach genutzt wurde, um allein stehende Mütter, die nicht in das normale öffentliche Bild passten, zu kriminalisieren. Die DDR- Justiz nutzte die gesetzlichen Möglichkeiten, um durch ein Vormundschaftsgericht den Sorgerechtsentzug der Mutter zu erreichen. Erst 40 Jahre nach dieser willkürlichen Verurteilung wurde die Mutter, damals schon eine schwer kranke Frau, rehabilitiert. Die Trennung von ihren Kindern und viele Jahre Haft hatten sie gezeichnet und gebrochen.

Frau Behr sagte in ihrem Vortrag, dass Adoptionen jener Zeit noch immer schwer aufzuarbeiten sind. Hilfe von staatlichen Stellen ist auch heute noch nicht selbstverständlich. Auch sind in den Wirren der Wende so manche Akten verschwunden.

In der Diskussion gefragt, ob es ihr in der letzten Adoptivfamilie denn nicht gut gegangen sei, antwortete die Autorin: „Was nützt ein goldener Käfig, wenn das Herz fehlt.“ Ein emotionaler Aufschrei, der viel davon wiedergibt, wie ihr Leben im Alter von vier Jahren eine böse Wende nahm.

[23.04.2013]

 



EINFÜHRUNG VON PFARRER ZIETHE IN OLDENBURG

EBELEBEN/ OLDENBURG (uvo). Der langjährige Ebelebener Pfarrer Johannes Ziethe war Ende Februar nach über zehn Jahre seines Wirkens in der Helbestadt feierlich verabschiedet worden. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung wurde im Beisein von Superintendent Kristof Balint und weiterer geistlicher Würdenträger der Region zunächst ein Gottesdienst in der Kirche St. Bartholomäus gefeiert. Anschließend fand eine Grußstunde anlässlich seiner Verabschiedung im benachbarten Gemeindesaal statt.

Nun sind einige Wochen vergangen und Pfarrer Ziehte hat seine neue Stelle als Pfarrer der Evangelisch- Lutherischen Kirchengemeinde Oldenburg- Ohmstede angetreten. Offiziell wird er am Sonntag, den 14. April 2013, durch die dortige zuständige Oberkirchenrätin Annette- Christine Lenk im Rahmen eines Gottesdienstes eingeführt.

Auch aus seinem ehemaligen Wirkungsort werden Bürger anwesend sein. So folgt Bürgermeister Uwe Vogt einer entsprechenden Einladung und wird für die ehemalige politische Gemeinde von Pfarrer Ziethe ein Grußwort beim anschließenden Empfang im Gemeindezentrum Nadorst halten.

[08.04.2013]



JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG DER FEUERWEHR EBELEBEN


Die Kameraden rund um Wehrführer Andreas Sorber trafen sich am Freitag den 01.03.2013 zur Jahresshauptversammlung.

Zu dieser Veranstaltung konnten Sie Bürgermeister Uwe Vogt, den leitenden Mitarbeiter des Ordnungsamtes Herrn Thomas Gehlhaar, Kreisbrandinspektor Peter Ortlepp, den Verbands-vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Herrn Mario Hasenbein, Frau Ina Carlstedt vom Karl Marien Haus und eine Abordnung der Partnerfeuerwehr Bielefeld/Gadderbaum begrüßen.

Nach der offiziellen Begrüßung durch den Wehrführer hielt dieser den Rechenschaftsbericht, in diesem konnte er über die zurückliegenden Einsätze berichten. Die Kameraden mussten im Berichtsjahr zu 38 Einsätzen ausrücken, darunter waren es 17 Brände, 7 Hilfeleistung um nur einige zu nennen.
Bei den Bränden sind besonders die Brände in Rockensußra zu nennen, bei denen die Kameraden rund um Andreas Sorber trotz der Hilfe der Feuerwehren Rockensußra, Schlotheim und Sondershausen/Stockhausen benötigten Sie über 24 Stunden um den Brand zu löschen.

Im Anschluss hielt dann Kameradin Carina Sorber den Rechenschaftsbericht der Jugendfeuerwehr, wo im Berichtsjahr 20 Jugendliche tätig waren, in Ihrem Bericht bedankte sie sich bei den Jugendwarten Ronny Zirkler, Stefan Peruth und ihren Helfern.

Einen Besonderer Dank ging hier aber, an den Feuerwehrverein, für die Beantragung von Lottomitteln zur weiteren Beschaffung von dringend benötigter Ausrüstung für die Jugendfeuerwehr.
Im Anschluss hielt dann Kamerad Sorber den Rechenschaftsbericht des Feuerwehrvereins Ebeleben, in diesem konnte er über die zahlreichen Aktivitäten berichten, wie z.B. das jährlich stattfindende Kinderfest und die Arbeit der Historik mit ihren zahlreichen Fahrten zu Veranstaltungen wie Feuerwehrfest Bad Frankenhausen, Sondershausen- Jecha, Mihla um nur einige zu nennen.

Im Anschluss hatte dann die Gäste das Wort um Ihre Grußworte an die Kameraden zu richten, als erster hielt der Bürgermeister Uwe Vogt diese und dankte den Kameraden und deren Partnern für Ihre geleistete Arbeit und Ihr Verständnis.

Im Anschluss wurden dann Ehrungen und Beförderungen durchgeführt.
So wurde Carina Sorber und Marko Probst mit der Golden Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes Sondershausen ausgezeichnet.



2013feuerwehr
Ernennung zum Truppmann/Beförderung zum Feuerwehrmann:
Ronny Zirkler, Bürgermeister Uwe Vogt, Philipp Grabmann, Christian Kasper, Andreas Sorber



2013feuerwehr2

Beförderung zum Löschmeister:
Ronny Zirkler, Bürgermeister Uwe Vogt, Tino Isserstedt, Michael Strauß, Michael Tscheuschner, Carina Sorber, hinten Andreas Sorber
Nicht im Bild Marko Probst und Markus Wiegand

 

2013feuerwehr3

Ernennung zum Gruppenführer
Ronny Zirkler,
Andreas Sorber, Jens Holtz, Bürgermeister Uwe Vogt

Andreas Sorber
Wehrführer

 [19.03.2013]


 

BEWEGENDE VERABSCHIEDUNG

 

Mit dem 1. September 2012 waren es zehn Jahre, seit Pfarrer Johannes Ziethe hier im Kirchspiel Ebeleben seinen Dienst versah. Am 24.Februar fand in Ebeleben sein feierliche Verabschiedung aus dem Kirchspiel Ebeleben statt.

So voll ist die Stadtkirche Sankt-Bartholomäus Ebeleben nur zu Weihnachten, sagte anerkennend ein Besucher des besagten Festgottesdienstes zu Ehren der Verabschiedung von Pfarrer Johannes Ziethe. Der Gemeindekirchenrat einer Kirchengemeinde der niedersächsischen Stadt Oldenburg hatte sich für ihn entschieden.


Pfarrer Johannes Ziethe blickte gern zurück auf diese Zeit, seit er im Spätsommer 2002 von Obermehler weg hierher zog. Aber es stehen Änderungen an, wie Kyffhäuser- Nachrichten erfahren hat. "Die Aussicht, als Familie endlich unter ein Dach zu ziehen, stimmt mich natürlich froh", so der Pfarrer. "Der Abschied nach so vielen Jahren hier im Kyffhäuserkreis hinterlässt mich aber ebenso traurig."

Und es hatte sich viel in der Zeit getan als er hier Pfarrer war. Damals gehörten neben Ebeleben allein Rockensußra und Rockstedt zum Kirchspiel. Im Laufe der Jahre sind Allmenhausen, Billeben und Wiedermuth dazugekommen. Eine gute Gemeinschaft war entstanden. Das zeigte sich beim Abschiedsgottesdienst in der Stadtkirche, bei der alle Emporen besetzt waren.

Zur Verabschiedung von Pfarrer Johannes Ziethe waren nicht nur die Gemeindemitglieder erschienen. Viele geistliche Würdenträger der Region war zur Verabschiedung gekommen, der mit einem Festgottesdienst begann. Neben Superintendent Kristof Balint waren viele Pfarrer der angrenzenden Kirchgemeinden dabei. Das geschah auch konfessionsübergreifend. So kam auch Ebelebens katholischer Pfarrer Otto Thonhofer zur Verabschiedung. Selbst aus dem fernen Baden-Württemberg (Blaufelden) waren Gäste angereist.

verabschiedungpfziethe

Auch die Politik verabschiedete sich von Pfarrer Johannes Ziethe (im Archivfoto links bei einer Ausstellungseröffnung). Bei der Verabschiedung genau so dabei waren Landrätin Antje Hochwind und Ebelebens Bürgermeister Uwe Vogt (beide SPD). Uwe Vogt (im Bild rechts) wird auch zum Einführungsgottesdienst am 14. April 2013 nach Oldenburg reisen, da er eine Einladung von Johannes Ziethe erhielt.

Der Festgottesdienst wurde festlich umrahmt vom Bachchor aus Mühlhausen, dem Gospelchor "On Tour" sowie dem Posaunenchor Rockensußra.
Auch die anschließende Grußstunde im Gemeindesaal wurde stark besucht, die auf Grund des Andranges über eine Stunde dauerte. Sichtlich bewegt nahm Johannes Ziethe die viele Abschiedsgeschenke entgegen. Scherzhaft meinte er, da brachte ich ja noch mehrere Umzugskisten, um das alles wegzubekommen.

Quelle: Kyffhäuser- Nachrichten (kn)
Karl- Heinz Herrmann

 

[19.03.2013]


Nachruf

Am 18. März 2013 verstarb

Frau Edda Scholz

im Alter von 72 Jahren

eddascholz

 

Mit großer Betroffenheit und Trauer nehmen wir Abschied von unserer hoch geschätzten ehemaligen Mitarbeiterin und Kollegin, die nach einer zweijährigen ABM- Tätigkeit in der damaligen Gemeindeverwaltung Allmenhausen von 1994 bis 2001 als Mitarbeiterin unserer Bauverwaltung für die Stadt Ebeleben tätig war. Durch ihre freundliche Art und ihre Hilfsbereitschaft wurde sie von Kollegen wie auch von den Bürgern gleichermaßen geschätzt.

Wir werden Frau Scholz als eine engagierte und allseits geschätzte Kollegin in Erinnerung behalten und ihr ein ehrendes Gedenken bewahren .

Den Angehörigen gilt unser tiefes Mitgefühl.

Stadtverwaltung Ebeleben


Der Bürgermeister
Der Personalrat

[19.03.2013]



NEUE FUSSBALLTORE

EBELEBEN. Vor dem D-Junioren Verbandsligaspiel am 9.März 2013 gab es noch eine kleine Überraschung.

Auf dem Sportplatz von Ebeleben wurden neue Tore benötigt. So eine Anschaffung ist für viele Vereine ein Kraftakt.

fussballtore

Da in diesem Jahr ein Jubiläum im Sport ansteht, 125 Fußball in Ebeleben, wandte sich Ebelebens Bürgermeister Uwe Vogt (SPD) vertrauensvoll an einen Partner in der Industrie, Eon Thüringen. Und schon nach einer Woche kam grünes Licht, ja, wir werden die Fußballtore sponsern. Roy Hildebrandt von Eon übergab heute offiziell die neuen Tore an den Verein VfL 1888 Ebeleben, hier vertreten mit den Jungs und Holger Pabst und Lars Vogt. Auch Uwe Vogt ließ sich das Ganze nicht entgegen.

Und eine weitere Überraschung gab es. Die Tore kann man nicht mit nach Hause nehmen, dachte sich Roy Hildebrandt, und brachte gleich noch einen Karton mit Trainings- T- Shirts für die Jungs mit.

fussballtore2

Die alten Tore aus DDR-Zeiten waren sehr schwer und ließen sich schlecht bewegen. Was aus ihnen wird ist noch nicht ganz klar. Vielleicht kauf wir doch noch neue Netze und stellen die Tore dort auf, wo sie auf dem Trainingsplatz nicht mehr bewegt werden müssen.

Währen die D-Junioren bereits ihr Spiel begannen, in formierte Uwe Vogt, dass im Rahmen des kleinen Jubiläums, fünf Jahre Städtepartnerschaft Mittwitz - Ebeleben, es ein Fußballfreundschaftsspiel VfL 1888 Ebeleben - 1. FC Mittwitz geben wird. Ein harter Brocken, der da im Juni (15.06.) lauert, denn Mittwitz spielt in der Bezirksliga Bayern.

Im November wird es dann zum 125. Jubiläum eine Festveranstaltung geben.

QUELLE: Kyffhäusernachrichten

             Karl- Heinz Herrmann

[19.03.2013]


 

 

 

 10. Ebelebener Werkstattlesung

Katrin Behr, Peter Hartl  10werkstattlesung behr
Entrissen

Der Tag, als die DDR mir meine Mutter nahm

 

Mittwoch  
17.04.2013  
19:00 Uhr  
Ebeleben – Mühlhäuser Werkstätten für Behinderte e.V. – Teichmühlenweg 1a  
Eintritt frei!  

 

Tausende von Kindern in der DDR sind zu Opfern von Zwangsadoptionen geworden. Oft wurden die Kinder aus ihrem vertrauten Umfeld heraus gerissen, weil ihre Eltern politisch in Ungnade fielen. Für viele Kinder begann damit ein Leidensweg, der sie über Kinderheime und regimetreue Adoptivfamilien in eine ungewisse Zukunft führte. Unter diesem Schicksal leiden viele Opfer bis heute.

Autorin Katrin Behr schildert in dem Buch die Biografie ihres persönlichen Traumas. Sie ist 4 Jahre alt, als an einem Morgen im Jahre 1972 Stasimitarbeiter an die Tür klopfen.

Ihre Mutter wird verhaftet und Katrin, sowie ihr älterer Bruder werden von der Mutter getrennt. Zunächst zur Großmutter gebracht, werden sie erneut fortgebracht und kommen in ein Kinderheim, bis Katrin schließlich von der Familie einer SED Funktionärin adoptiert wird. Es dauert 19 Jahre, bis sie ihre leibliche Mutter wiederfindet.

Der Autorin gelingt es, ihr Schicksal in eindringlichen Worten zu beschreiben und so dem Leser zu eröffnen, was es als Kind bedeutet, als Kind aus der eigenen Welt gerissen zu werden. Darüber hinaus schildert sie auch ihre tiefe Auseinandersetzung mit dem Thema Zwangsadoption in der DDR.

Katrin Behr: 1967 in Gera geboren und lebt heute in Berlin. 2007 gründete sie den Verein „Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen“.

Peter Hartl: 1961 geboren, arbeitet seit 1991 als Filmautor und Redakteur in der ZDF Redaktion Zeitgeschichte. Außerdem schreibt er für zeithistorische Themen.

 

[07.03.2013]

 


 

 

20130307 4Gesprächsrunde Unternehmen

 

pdfhier erhalten Sie die Einladung als PDF Datei

 

[07.03.2013]

 


 

Weiterführung der guten Kontakte

EBELEBEN (uvo). Zu einem Antrittsbesuch war der im November gewählte Schlotheimer Bürgermeister Hans- Joachim Roth (CDU) ins Ebelebener Rathaus gekommen. Hier wurde er vom Amtsinhaber Uwe Vogt (SPD) empfangen. Neben der persönlichen Vorstellung ging es darum, die über Jahre gewachsene gute Zusammenarbeit auch in Zukunft zu gestalten und zu intensivieren. Seit Jahren bestehen enge Beziehungen zwischen den Ämtern der Verwaltungsgemeinschaft Schlotheim und der Einheitsgemeinde Ebeleben. Genannt seien die Zusammenarbeit im Rahmen der früheren Kommunalen Infrastrukturgesellschaft oder beim Radwegebau des Unstrut- Werra- Radweges. Aber auch bei vielen anderen Dingen wird gern der Kontakt zwischen den Ämtern gesucht, hilft man sich gegenseitig. Im Sommer wird das Ebelebener Freibad, wo der leitende Schwimmmeister aus Schlotheim kommt, gern von zahlreichen Seilerstädtern genutzt.

Natürlich war der kommunale Finanzausgleich und die finanzielle Situation der Kommunen ein Schwerpunkt des Gespräches der beiden Bürgermeister. Auch tauschte man sich über verschiedene Gebührensätze aus. Thema der Unterredung war auch die Schullandschaft, wird doch das Seilergymnasium Schlotheim auch zum großen Teil von Schülern aus der Region Ebeleben besucht.

Breiten Raum des Gespräches nahm ebenfalls der Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit ein. Neben der Stützpunktfeuerwehr sollen auch mögliche Kooperationen auf Bauhofsebene besprochen werden. Dazu wird es in den kommenden Wochen eine nächste Gesprächsrunde geben.

In die Zukunft gerichtet, ist beiden Kommunen klar, dass seitens der Landesentwicklungsplanung des Freistaates beide Orte mit ihren Aufgaben zusammengefasst sind, was Grundlage der Fortführung der guten Beziehungen sein soll.  

[11.01.2013]

 


 

Nachruf

Am 13. Dezember 2012 verstarb

Herr Uwe Placht

im Alter von 53 Jahren

 

 uplacht

 

Mit großer Betroffenheit und Trauer nehmen wir Abschied von unserem hoch geschätzten Mitarbeiter und Kollegen, der seit 1994 als Mitarbeiter unseres kommunalen Bauhofes für die Stadt Ebeleben tätig war. Durch seine freundliche Art und seine Hilfsbereitschaft wurde er von Kollegen wie auch von den Bürgern gleichermaßen geschätzt.

Vor seiner Tätigkeit im Bauhof engagierte sich Uwe Placht über viele Jahre als Gemeindearbeiter in Allmenhausen.

Wir werden Herrn Placht als einen engagierten und allseits geschätzten Kollegen in Erinnerung behalten und ihm ein ehrendes Gedenken bewahren .

Den Angehörigen gilt unser tiefes Mitgefühl.

Stadtverwaltung Ebeleben

Der Bürgermeister
Der Personalrat

 

 


 

Neuer Vorstand im DRK- Ortsverein Ebeleben

EBELEBEN (uvo). Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung trafen sich Mitglieder des DRK- Ortsvereins Ebeleben im Ratskeller der Stadt. Insgesamt sind ca. 60 Personen eingetragene Mitglieder.

Der Tod des langjährigen Vorsitzenden Rolf- Dieter Funke, dem mit einer Schweigeminute gedacht wurde, machte eine Neuwahl des Vorstandes notwendig.

Zur Versammlung konnte mit Heike Jülicher eine Vertreterin des DRK- Kreisverbandes begrüßt werden, die auch die Wahlhandlung leitete. Dem neuen Vorstand gehören nun Birgit Kämmerer, Karin Sander, Heidi Carlstedt und Ursula Bauerhin an, wobei Birgit Kämmerer den Vorstand leiten wird.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde den fleißigen Helfern der diesjährigen Haussammlung Ingrid Vogt, Ingrid Schön, Heidi Carlstedt, Karin Sander und Birgit Kämmerer gedankt. Die anwesenden Gisela Brückner und Heidi Carlstedt bekamen des Weiteren den Dank für ihr Engagement bei den Ebelebener Blutspendeterminen überbracht.

In der Veranstaltung wurden auch die Delegierten zur Kreisverbandsversammlung im Jahr 2013 in Otterstedt gewählt.

Bürgermeister Uwe Vogt versicherte, dass auch in Zukunft die Räumlichkeiten der Stützpunktfeuerwehr für das Blutspenden genutzt werden können. Der nächste Termin ist am 27. Dezember. Auch die Termine für 2013 liegen vor: Zum Blutspenden wird am 26. März, 25. Juni, 24. September und 17. Dezember aufgerufen. Im nächsten Jahr ändern sich auch die Bedingungen für die Spender in Form einer Aufwandsentschädigung.

Frau Kämmerer stellte als wichtige Aufgabe für das kommende Jahr den Ausbau der Jugendrotkreuzgruppe in den Mittelpunkt der Arbeit. Aber auch eine öffentliche Präsentation von Erster Hilfe im Schwimmbad wurde in den Arbeitsplan aufgenommen.

[17.12.2012]

 


 

Uwe Vogt Ebeleben

 

Von der letzten Adventsfeier des Bundes der Vertriebenen „Helbetal“

 

EBELEBEN (uvo). Horst Schön, Kassierer des BdV „Helbetal“, konnte stolz die Zahl 100 an Teilnehmern an der diesjährigen Adventsfeier vermelden. Als dann Vorstandssprecher Helmut Werner an das Mikrofon ging, ahnten viele der Anwesenden noch nicht, dass dieses die letzte Veranstaltung war, die vom BdV „Helbetal“ gemeinsam mit der Stadtverwaltung organisiert worden war. Von einstmals über 500 Mitgliedern sind jetzt noch 84 Personen eingetragen. Damit ist der Raum Ebeleben mit über der Hälfte der Mitglieder im gesamten Kreisverband vertreten. Herr Werner begrüßte neben Bürgermeister Uwe Vogt auch Vertreter des Kreisverbandes des BdV unter Leitung von Klaus Barth. Mit einer Schweigeminute für verstorbene Mitglieder begann Herr Werner seine Ansprache, in der er noch einmal auf die immer gut besuchten Veranstaltungen in der Vergangenheit und die gute Kooperation mit der Stadtverwaltung einging. Er nannte die zahlreichen Frühlingsfeste und Adventsfeiern, die in der Vergangenheit im Hotel „Thüringer Hof“ stattfanden. Aber auch die vielen Tagesfahrten zu schönen Zielen in Thüringen und den angrenzenden Bundesländern waren immer wieder ein Höhepunkt. Er dankte in diesem Zusammenhang ausdrücklich der langjährigen Vorsitzenden Edeltraud Beulich, den Kassierern und der Rentnerin Gerda Laube, die über die Jahre immer wieder kreativ für den Tischschmuck sorgte. Vorstandsmitglied Ingeborg Bier dankte mit erwärmenden Worten Frau Beulich für die geleistete Arbeit, sie bekam einen Präsentkorb und einen Blumenstrauß überreicht.

Danach erläuterte der Kreisvorsitzende Klaus Barth die Gründe der Auflösung des Kreisverbandes. Neben der sich aus natürlichen Gründen verringernden Mitgliederzahl ist das Ausbleiben der finanziellen Unterstützung vom Landesverband ein weiterer Grund. Herr Barth überreichte Edeltraud Beulich und Helmut Werner vom Vorstand sowie dem Ehrenmitglied Uwe Vogt Präsente.

Im Anschluss richtete der Bürgermeister sein Wort an die Gäste. Er habe die Arbeit des BdV „Helbetal“ von der Gründung im Jahre 1991 an immer positiv begleitet und habe gern an den Veranstaltungen teilgenommen. Aufeinander sei immer Verlass gewesen. Auch nach der nun folgenden Auflösung des BdV wolle man versuchen, im kommenden Jahr wieder ein Frühlingsfest zu organisieren. Dazu gab es erste Absprachen mit den Wirtsleuten des „Thüringer Hofes“ und dem bisherigen Vorstand. Es liege nun an den Teilnehmern der zurückliegenden Veranstaltungen, ob man unter geänderten Bedingungen weiterhin die gemütlichen Runden haben möchte. Er überreichte Helmut Werner eine persönliche Spende, für die sich dieser bedankte und verabschiedete sich mit dem Gedicht „O Tannenbaum du bist ein edles Reis“.

Helmut Werner beendete den offiziellen Teil mit einem Heimatgedicht.

Der Menterodaer Seniorchef des Busunternehmens, Jochen Weingart, ermunterte die Anwesenden, diese gemütlichen Runden auch in Zukunft stattfinden zu lassen und sagte von seiner Seite Unterstützung zu.

Nach dem Kaffeetrinken war dann der gesellige Teil des Nachmittags angesagt. Sir Henry und sein Assistent Bernd sorgten dafür, dass keine Langeweile aufkam. Mit einem bunten Potpourri unterhielten sie die Gäste. Weihnachtliche Musik, Witze sowie Sketche erheiterten das Publikum, wobei die Heinz- Ehrhardt- Parodie besonders gut ankam. Im Anschluss gab es dann noch genügend Gelegenheit, das Tanzbein zu schwingen.    

[29.11.2012]

 


 

Uwe Vogt
Ebeleben

 

Volkstrauertag in Ebeleben

 

EBELEBEN (uvo). Knapp 30 Bürgerinnen und Bürger kamen in den Gemeindesaal der Evangelisch - Lutherischen Kirche St. Bartholomäus, um dem Gottesdienst zum Volkstrauertag beizuwohnen. In seinen einführenden Worten verwies Pfarrer Johannes Ziethe auf die aktuelle Situation in Nahost, wo zwischen Israel und dem palästinensischen Gazastreifen kriegsähnliche Zustände herrschen. Aber auch an die Schrecken der beiden Weltkriege erinnerte er.

Nach dem Gottesdienst gingen die Besucher gemeinsam mit dem Pfarrer zum Gefallenendenkmal, wo zahlreiche weitere Ebelebener Bürgerinnen und Bürger warteten, um dem öffentlichen Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft beizuwohnen.  

Bürgermeister Uwe Vogt erinnerte an die gefallenen Soldaten der beiden Weltkriege, an die Zivilopfer, an die in Kriegsgefangenschaft Gestorbenen, die Toten der Bombenangriffe und an die Menschen, die in Folge von Flucht und Vertreibung ums Leben kamen. Genauso sprach er die Opfer der Gewaltherrschaft an, die wegen Rasse, Krankheit oder Behinderung getötet wurden. Erwähnung fanden des Weiteren die Toten, die Widerstand leisteten bzw. am ihrem Glauben festhielten. Aber auch aktuelle beunruhigende Kriegsereignisse der Gegenwart wurden vom Bürgermeister angesprochen.

Anschließend legten die Stadträte Dr. Günter Keyser, Hans- Rudolf Claus und Ronny Zirkler gemeinsam mit dem Bürgermeister und Hauptamtsleiter Marko Probst einen Kranz des Stadtrates am Gefallenendenkmal nieder. Genauso taten dies Helmut Werner und Horst Schön für den BdV "Helbetal" sowie Dr. Günther Abel und Inge Bier für die katholische Pfarrgemeinde.

Danach sprach Pfarrer Johannes Ziethe ein Fürbittengebet zum Volkstrauertag. Mit der Nationalhymne klang die Veranstaltung würdevoll aus.

Mit Fritz Wilke (89) nahm auch ein Mann am Gedenken teil, die selbst noch im Zweiten Weltkrieg als Soldat gewesen ist.

Ebenfalls in den vier Ortsteilen der Einheitsgemeinde wurden durch die Ortsteilbürgermeister gemeinsam mit Ortsteilräten und weiterer Einwohner Kranzniederlegungen durchgeführt.

[19.11.2012]


 

Von der 9. Ebelebener Werkstattlesung

Tief beeindruckt waren die etwa 100 Zuhörer der 9. Ebelebener Werkstattlesung. Gemeinsam mit dem "Bündnis gegen rechts" war es Bürgermeister Uwe Vogt gelungen, die Lesung mit der Holocaust- Überlebenden Eva Pusztai nach Ebeleben zu holen. Am Vormittag hatte Frau Pusztai zu Jugendlichen im Scholl- Gymnasium- Sondershausen gesprochen, einen Tag später, am 9. November, nahm sie an einer Gedenkveranstaltung am Erinnerungsort Topf & Söhne in Erfurt teil.

Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister und den Grußworten der Projektleiterin von "Lernen vor Ort", Cornelia Naumann übernahm Claudia Vogt die Lesung, über die Eva Pusztai sagte, das sei nicht nur eine Lesung sondern eine Hommage und Würdigung gewesen. Mit viel Akribie hatte sich Frau Vogt auf die Lesung vorbereitet und sagte, dass die Konfrontation mit der schrecklichen Vergangenheit des Nationalsozialismus zwar zur Erziehung und Bildung der DDR gehörte, eine wirkliche Auseinandersetzung mit dem Thema sei jedoch erst nach der Wende möglich gewesen. "Es ist nun für fast alle Deutsche nicht mehr die eigene Vergangenheit sondern die Vergangenheit unseres Landes", sagte sie. In Auszügen aus dem Buch "Die Seele der Dinge" wurden die Zuhörer mit dem Schicksal der ungarischen Jüdin Eva Pusztai konfrontiert. Dabei sind die Schwerpunkte des Buches nicht auf die erlittenen Qualen sondern vielmehr auch auf einen dankbaren Rückblick auf die Kindheit und Jugend der Autorin und alle Erinnerungen an diese Zeit mit der Familie und Freunden gelegt. Somit ist das Buch keine Anklage, sondern der Wunsch nach dem Erinnern und damit dem Aussöhnen mit dem Geschehenen. Sehr liebevoll wird die Familie geschildert. Abrupt ändert sich die Situation im Frühjahr 1944, als die Deportation aus Debrecen und anschließende Selektion in Auschwitz beginnt.

 

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 Ein gefesseltes Publikum - rechts Frau Pusztai und Gatte // Frau Vogt während der Buchvorstellung // Frau Pusztai beantwortet die Fragen der Zuhörer und stellt Widmungen aus

Emotional ist die Schilderung der Liquidierung des Zigeunerlagers, der Schreie und dem Gebrüll der SS- Leute sowie dem Wimmern der Kinder einer der Höhepunkte der Lesung, während der absolute Stille in der Zuhörerschaft herrscht. Aber auch die Überlebensstrategie von Frau Pusztai ist mehr als eindrucksvoll, sie, die aus gebildetem Hause kommt, in dem Deutsch als zweite Muttersprache gesprochen wurde, hatte mit großer Leidenschaft die deutschen Klassiker gelesen. Im Winter 1944/1945, inzwischen im Arbeitslager Stadtallendorf in Hessen, will sie in der Kälte fast aufgeben zu leben, aber die Erinnerung an die Familie und ein eiserner Wille lässt sie überleben. Heute ist Frau Pusztai dankbar dafür, dass man sich in Deutschland viel mehr als in Ungarn, das schließlich mit Nazideutschland kollaborierte, mit der Vergangenheit aktiv auseinandersetzte. Es gab viel Beifall für die Lesung von Frau Vogt und tief gehende Dankesworte durch die Autorin Eva Pusztai. Nach einer Pause stellte sich nun die Autorin selbst den Fragen des Publikums. Sie nahm Bezug darauf, warum sie im hohen Alter von fast 88 Jahren immer noch aktiv ist, um bei den Menschen das Vergessen an die schreckliche Zeit des Holocaust zu verhindern. In Ungarn gibt es heutzutage keine 100 Juden mehr, die den Holocaust überlebt haben. Bewusst habe sie den Zeitraum um den 9. November für den Besuch gewählt. In Beantwortung der Fragen sagte sie, dass ihr der Glauben (sie wurde, obwohl sie Jüdin war, an einer katholischen Schule erzogen) Kraft gegeben habe, das alles zu überstehen. Literatur, die sie in der Kinder- und Jugendzeit gelesen hatte, aber auch Theateraufführungen im Lager gaben ihr die Kraft, den Hunger irgendwie zu überwinden. Natürlich erfüllten sie die rechtsextremen Tendenzen in Ungarn mit großer Sorge. Froh sei sie, dass man schon vor gut 20 Jahren in Stadtallendorf die Erinnerung an die Zeit des Lagers durch Veranstaltungen wach gerufen habe. "Die Erinnerungen an meine Jugend liefen vor meinem geistigen Auge ab, dass ich einfach schreiben musste", sagte Frau Pusztai.

Die vielen Zuhörer, die nicht nur aus Ebeleben bzw. dem Kyffhäuserkreis kamen, waren sich einig: eine eindrucksvolle Veranstaltung, gepaart aus Lesung und Gespräch, dass die Erinnerung an eine schreckliche Zeit wachhält.

 

Uwe Vogt

[13.11.2012]

 



Eröffnung Sozialkaufhaus „Inpetto“ Ebeleben

EBELEBEN (uvo). Vor einem Jahr waren mit Stefanie Schmerbauch und Mathias Räuber zwei Vertreter der Caritas Eichsfeld/ Nordthüringen bei Bürgermeister Uwe Vogt, um die Idee der Eröffnung eines Sozialkaufhauses in Ebeleben vorzustellen. Schnell war die Variante gefunden, die Räumlichkeiten unter der Seniorenbegegnungsstätte „Alte Schule“ für diesen Zweck nutzen zu können. So wurde ein Ortstermin mit dem Geschäftsführer des Novalis- Diakonievereins Andreas Kunz vereinbart, um die Räumlichkeiten zu besichtigen. Nicht nur von den Örtlichkeiten waren die katholischen Vertreter begeistert, sondern auch von dem Umstand, dass die Räumlichkeiten der Caritas von der evangelischen Entsprechung Diakonie angeboten worden sind. Beide Seiten sehen diese zukünftige Art der Zusammenarbeit als Form der gelebte Ökumene des Dienstes am Menschen in der Stadt Ebeleben.

Nun laden die Leiterin der Caritasregion Eichsfeld/ Nordthüringen Stefanie Schmerbauch und der Diözesan-Caritasdirektor Bruno Heller vom Caritasverband für das Bistum Erfurt e.V. alle Interessierten zur feierlichen Eröffnung und Segnung des Sozialkaufhauses am Mittwoch, den 24.10., 10 Uhr, in die Schulstraße 2 a ein. Ebeleben wird ein weiterer Standort bei der materiellen Hilfe nach Leinefelde, Mühlhausen und Schlotheim. Mit den Räumlichkeiten möchte die Caritas den Menschen vor Ort eine Einkaufsmöglichkeit für gut erhaltene, gebrauchte Bekleidung, kleinere Möbelstücke und Haushaltsgegenstände zu einem geringen Entgelt anbieten.    


 

Von der 8. Ebelebener Werkstattlesung

Annette Leo aus Berlin stellte in der 8. Ebelebener Werkstattlesung ihr im Sommer erschienenes, viel beachtetes Buch "Erwin Strittmatter- Die Biografie" im Versammlungsraum der Mühlhäuser Werkstätten für Behinderte e.V. vor. Dieser Lesung wohnten gut 70 Zuhörer bei, die aus der Helbestadt, dem Kreisgebiet, dem Unstrut- Hainich- Kreis und darüber hinaus gekommen waren. Bürgermeister Uwe Vogt begrüßte die zahlreichen Gäste, unter ihnen auch zahlreiche Personen des öffentlichen Lebens. Er lobte die gute Teamarbeit bei diesen Veranstaltungen, vom bewährten Kooperationspartner, der Landeszentrale für Politische Bildung über den Gastgeber, den Mühlhäuser Werkstätten bis hin zur Bücherstube Neumann. Danach übernahm Peter Reif- Spirek von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen die Moderation. Er sei angenehm überrascht, wie in einer so kleinen Stadt schon eine richtige Tradition in Form der Werkstattlesungen entstanden sei. Das ist Zeugnis dafür, das bei entsprechendem Engagement Kultur auch auf dem flachen Land möglich sei. Danach stellte er die Autorin Annette Leo vor, die aus Berlin kommt und nach ihrem Studium für Geschichte und Romanistik dort als Historikerin und Publizistin arbeitet.

Frau Leo hatte in akribischer Kleinarbeit den Nachlass des berühmten DDR- Schriftstellers in mehrjähriger Arbeit gesichtet. Dabei konnte sie auf eine gute Zusammenarbeit mit zwei Söhnen des Autors bauen. Erwin Strittmatter lebte von 1912 bis 1994 und wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Damit hatte sein Leben eine Spanne, die vom Kaiserreich, über die Weimarer Republik, das "Dritte Reich", die DDR bis in das vereinigte Deutschland reichte.

201210 - Werkstattlesung

Frau Leo sprach davon, dass das Leben und die Karriere des bekannten Autors mit zahlreichen Anpassungsleistungen verknüpft ist. Aus ihrem im Aufbau- Verlag erschienenen Buch las sie einige Passagen aus dem Kapitel "Die schwarze Box- Der Krieg. 1941- 1944". Gerade dieses Kapitel in Strittmatters Leben hatte landesweit zu kontroversen Debatten geführt. Strittmatter hatte sich freiwillig zum Wehrdienst und zur SS gemeldet, nicht aus politischen Gründen, sondern um die anstrengende und gesundheitsschädliche Arbeit im Chemiewerk Schwarza zu verlassen, Eindruck beim autoritären Vater zu machen und um der damaligen Familie den Rücken zu kehren. So kam er zum Kriegseinsatz u.a. in Tirol, Slowenien, Karelien und in Griechenland. Die Gebirgsjägerausbildung sollte die Vorbereitung für einen Einsatz im Kaukasus sein, wozu es aufgrund der Frontentwicklung nicht mehr kam. Frau Leo zitierte aus einigen Briefen Strittmatters von der Front, in welchem er Einsätze seiner Einheit der Schutzpolizei schilderte. Dies geschah im Rahmen von Säuberungsmaßnahmen im Partisanengebiet Sloweniens, die heute allgemein als Massaker bezeichnet werden. Im letzten Kriegsjahr war er als Kriegsberichtserstatter in Ostpreußen tätig. An manchen Stellen der Biografie hat die Autorin noch keine lückenlose Kette erstellen können, Grund genug, um auch in Zukunft weiter am Thema zu arbeiten.

Zu DDR- Zeiten verschleierte Strittmatter bewusst Details seiner Kriegszeit aus Karrieregründen, da er hier zum viel beachteten Schriftsteller und Parteifunktionär wurde. Frau Leo sieht bei der Analyse der Entwicklung Strittmatters ein gewisses Schamgefühl und inneres Schuldeingeständnis. Deshalb sprach sie auch von einem innerlichen und äußerlichen Wandlungsprozess zum gelebten Antifaschisten, alles nun besser zu machen, was auch die Zerrissenheit des Autors widerspiegelt.

Aus einem weiteren Kapitel las Annette Leo, welches sich mit Strittmatters Verhältnis zu Frauen und seinen Kindern beschäftigt. Dabei ging sie insbesondere auf das Leben mit seiner dritten Frau Eva ein.

Nach der Lesung gab Peter Reif- Spirek den Einstieg in die anschließende Diskussion und lobte die gut gelungene Annäherung an die Biografie in Form der Spurensuche. In der Diskussion gab es Nachfragebedarf. So wollte Norbert Breitenstein aus Kaisershagen, der selbst seine Examensarbeit über Strittmatter schrieb, wissen, wie Frau Leo dazu kam, sich dem Thema Strittmatter fast 15 Jahre nach dessen Tod zu widmen. Der Auslöser des Schreibens an der Biografie war die im Jahre 2008 beginnnende kontroverse Debatte über die Rolle des Autors während des Krieges. In der Diskussion war man sich einig, dass Strittmatter im Gegensatz zu Günter Grass, glimpflich bei der öffentliche Beurteilung seiner Kriegsvergangenheit davonkam. Breiten Raum nahm die Ehrlichkeitsdebatte ein, insbesondere die Verantwortung gegenüber den Opfern. Bürgermeister Vogt meinte in diesem Zusammenhang, dass der in der DDR verordnete und gelebte Antifaschismus zur Verdrängung vieler Biografieabschnitte von Kriegsteilnehmern in der Einstellung zur Vergangenheit im "Dritten Reich" führte. Diesen Sachverhalt bekräftigte Frau Leo, dass oft Abducken und Verdrängen dieser Zeit in der Nachkriegsära der Normalfall gewesen seien, da in der Nachbetrachtung die Verblendung im „Dritten Reich“ zu Scham geführt habe. Deshalb seien die Kriegserlebnisse Strittmatters Synonym für das Leben vieler Menschen in dieser Zeit. Genauso wie der Umgang mit dieser Zeit im Nachgang mit der fehlenden ehrlichen Aufbereitung.  

Abschließend urteilte die Autorin über das Gesamtwerk Strittmatters: "Gute Literatur überlebt die Widersprüchlichkeit des Autors", und hatte damit die Zuhörerschaft auf ihrer Seite.      

Nach der Lesung und verdientem Applaus für die Autorin konnten die Zuhörer noch die Biografie von Frau Leo signieren lassen.

Schon am 8.November, 19 Uhr, folgt am gleichen Ort die 9. Ebelebener Werkstattlesung, dann wird die 86- jährige ungarische Holocaustüberlebende Eva Pusztai aus ihrem Buch "Die Seele der Dinge" lesen.

U. Vogt            

  


 

Solaranlagen im Stadtgebiet

EBELEBEN (uvo). Die Gestaltungssatzung für das Sanierungsgebiet in Ebeleben existiert nun schon 20 Jahre und wurde auch schon mehrfach geändert, zuletzt 2004. Da die Thematik „Solaranlagen“ in den letzten Jahren deutschlandweit immer mehr an Bedeutung gewonnen hat, war das Sanierungsbüro „NH- Projektstadt“ als langjähriger Partner der Stadt von Bürgermeister Uwe Vogt beauftragt worden, diesen Sachverhalt für die Zukunft einzuarbeiten und auch im Sanierungsgebiet zu ermöglichen. Ziel sei es dabei, den Gleichbehandlungsgrundsatz zu verwirklichen. Und so stellte der Stadtplaner Martin Günther aus Weimar erstmals wichtige Eckpunkte zur Photovoltaik bzw. zur Solarthermie im Sanierungsgebiet im Bauausschuss vor. Die derzeit bestehende Ebelebener Satzung beinhaltet den Verweis auf eine sinnvolle Energiesystemumstellung.

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Herr Günther ging auf Bewertungskriterien und Regelungsmöglichkeiten ein, zeigte auch positive und negative Beispiele aus der Praxis. Im Anschluss erläuterte der Stadtplaner denkbare Vorschläge für Ebeleben. So sollten die Anlagen als Aufdach- oder Indachinstallationen möglich sein, wichtig sei, dass die Anlagen als Rechteck gestaltet sind, und so kein Puzzle oder Flickenteppich entsteht. Außerdem sollten die Dachkonturen erkennbar sein, was durch einen Anlagenabstand von ca. 80 cm von Dachfirst, Dachtraufe und Dachrand gewährleistet werden würde. Zulässig sollten maximal zwei Anlagen gleichen Typus sein. Eine Größenbeschränkung würde nicht vorgesehen, wichtiger ist die homogene Gestaltung und der Verzicht auf eine Aufständerung. Wichtige Details wie die symmetrische Anordnung, die farbliche Integration, die Oberflächengestaltung oder dachintegrierte Systeme wurden besprochen. Dabei soll die Grundform bzw. die Optik des Daches immer erkennbar bleiben. Abgelehnt wurde die Möglichkeit, Solaranlagen nur auf den nicht vom öffentlich Straßenraum aus einsehbaren Flächen zuzulassen. Das würde das Gleichbehandlungsprinzip verletzen. Und jeder habe nun mal nicht eine Südseite mit einer 30- Grad- Dachneigung zu diesen Konditionen vorzuweisen.

Umfangreich wurde auch die Materialverwendung bei Fenstern (Zulassung von Kunststoff) diskutiert und Vorschläge dazu erbracht.

Nach dem ersten positiven Eindruck der möglichen Änderungsmöglichkeiten wurde nun die Verwaltung beauftragt in Zusammenarbeit mit NH- Projektstadt einen neuen Entwurf für die Gestaltungssatzung vorzubereiten, der dann erneut im Fachausschuss beraten werden soll. Danach soll eine entsprechend geänderte Satzung den nachfolgenden Gremien Hauptausschuss und Stadtrat vorgelegt werden, um letztendlich beschlossen zu werden.

Danach wurde der Beschluss des Jahresantrages für die Stadtsanierung zur kommenden Stadtratssitzung am 11.10. zur Annahme empfohlen. Solche Maßnahmen wie der Abriss des Hauses hinter dem Ratskeller mit entsprechender Freiflächengestaltung, die Weiterführung der Sanierung des Schlossparks oder die Erneuerung der Nordfassade des Rathauses inklusive Weiterführung des Fensteraustausches sind gewünschte Schwerpunkte der kommenden Jahre.  

            


 

Landrätin Antje Hochwind und SPD-Bürgermeister gegen weitere Kürzungen auf Kommunaler Ebene

 

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(vlnr: René Hartnauer, Uwe Vogt, Cornelia Kraffzick, Landrätin Antje Hochwind, Steffen Sauerbier, Matthias Strejc)

 

Die SPD-Bürgermeister und Landrätin Antje Hochwind trafen sich kürzlich zu einem Arbeitsgespräch zur Finanzausstattung des Landkreises sowie der Städte und Gemeinden. Dabei analysierten sie die Entwicklung der wichtigsten Haushaltskennzahlen der letzten Jahre.

Der Kyffhäuserkreis und die ihm angehörigen Kommunen leiden seit Jahren unter sinkenden Landeszuweisungen, unterdurchschnittlicher Steuerkraft sowie immer mehr vom Land ohne finanziellen Ausgleich übertragene Aufgaben.

Zwar sind die Steuereinnahmen der Städte und Gemeinden in Thüringen gestiegen, jedoch nicht überall gleichermaßen. Gerade in strukturschwächeren Regionen wie dem Kyffhäuserkreis konnten Einnahmesteigerungen die Kürzungen der Landeszuweisungen und die gestiegene Kreisumlage, welche die Kreisverwaltung im Auftrag der Kommunen für Leistungen wie Jugendhilfe, Schulverwaltung, Jobcenter usw. erhebt, nicht kompensiert werden.

Das führt dazu, dass die meisten Kommunen im Kyffhäuserkreis an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit und teilweise darüber hinaus geraten sind. Die Existenz von Schwimmbädern, Jugend- sowie Seniorenbegegnungsstätten und Sportstätten sind dadurch stark gefährdet. Die Vereinsförderung geht zwangsläufig weiter zurück oder kann gar nicht mehr geleistet werden.

Diese Entwicklung wirkt sich negativ auf die Attraktivität der Städte und Gemeinden sowie den Landkreis aus und setzt gerade in Zeiten sinkender Einwohnerzahlen sowie der damit einhergehenden Überalterung falsche Zeichen.

Landrätin Hochwind sowie die SPD-BürgermeisterMatthias Strejc, René Hartnauer, Uwe Vogt und Steffen Lupprian sowie die 1. Beigeordneten Cornelia Kraffzick und Steffen Sauerbier fordern den Freistaat auf, beim neuen Kommunalen Finanzausgleich auf weitere Kürzungsorgien zu verzichten, da eine Beschleunigung der negativen Bevölkerungsentwicklung im Kyffhäuserkreis die logische Konsequenz wäre.

Die SPD-Bürgermeister und Landrätin Antje Hochwind verständigten sich darauf, zukünftig regelmäßig zu Beratungen zusammenzukommen und kommunalpolitische Probleme und Lösungsansätze im Interesse der Bürger im Kyffhäuserkreis zu diskutieren.

[25/09/2012]

 


 

Unternehmergespräch in Ebeleben

EBELEBEN (uvo). Gemeinsam hatten Bürgermeister Uwe Vogt und der Leiter des Kreisverbandes der Mittelständischen Wirtschaft Volker Beiersdorf zu einem Unternehmergespräch in die Kantine der Raiffeisen Warenzentrale geladen. Über 20 Personen waren der Einladung gefolgt. Unter den Gästen war mit Antje Hochwind die Landrätin des Kyffhäuserkreises, die damit ihre Wertschätzung für die Region zum Ausdruck brachte.

Zunächst informierte Uwe Vogt darüber, dass das Ebelebener Gewerbegebiet „Am alten Bahnhof“, welches nicht auf der grünen Wiese entstand, sondern auf einem früheren Industriestandort, einen Auslastungsgrad von 47 % erreicht hat. Der Standort Ebeleben kann mit zwei Bundesstraßen punkten, an der Autobahnabfahrt 11 (Nordhausen) ist Ebeleben ausgewiesen. Positiv ist das Vorhandensein des Bahngleises für den Güterumschlag. Hier hatte die Stadt Ebeleben im Rahmen der Kommunalen Infrastrukturgesellschaft „Ebelebener Netz“ über Jahre dafür gesorgt, dass der Ort nicht vom Bahnnetz abgeschnitten wurde. Intensiv habe man sich darum bemüht, dass der ehemalige Geschäftsbesorger Regiobahn Thüringen das Streckennetz von der Deutschen Bahn käuflich erworben hat. Nun gehen gemeinsame Bemühungen im Verbund mit den Landratsämtern in Sondershausen und Mühlhausen in Richtung des Thüringer Wirtschaftsministeriums dahin, dass unbedingt ein grundhafter Ausbau der genutzten Bahntrasse unterstützt werden müsse.

In der Veranstaltung warb der Bürgermeister bei den Unternehmen, das Bemühen der Gründung eines Schwimmbadvereins zu unterstützen.

Landrätin Antje Hochwind kritisierte die vom Finanzministerium genannten Zahlen weiterer Minderzuweisungen für den Kreis und die Kommunen des Kreises. Unverständlich ist aus ihrer Sicht, dass die Regionen in Thüringen, die gut dastehen, zusätzliche Gelder erhalten sollen, während die schwachen Regionen weiter abgehängt werden. Durch diese verfehlte Politik würde es zu weiteren Einschnitten bei den freiwilligen Aufgaben auf allen Ebenen kommen, der finanzielle Druck wird noch größer. Für den Kreis bedeute dieses, dass dringend notwendige Schulsanierungen nicht machbar seien. Weder der Landkreis noch eine Vielzahl von Kommunen hätten die notwendige Kreditfähigkeit, um zu investieren und so auch an die Wirtschaft vor Ort die Aufträge verteilen zu können. Deshalb setzt sie auf gemeinsame Initiativen mit dem Unstrut- Hainich- Kreis und den Landkreis Nordhausen, um diesen Trend entgegen zu wirken. Frau Hochwind kündigte ein gemeinsames Vorgehen über den Thüringer Landkreistag bzw. den Städte- und Gemeindebund an. „Wir müssen ein positives Image für unseren Kreis herausarbeiten und wollen deshalb eng im Rahmen eines Pilotprojekts mit dem Wirtschaftsministerium zusammenarbeiten.“ Die Landrätin sieht in der weiteren Unternehmensansiedlung zur Stärkung der Wirtschafts- und Finanzkraft eine wichtige Voraussetzung, um den kreisweiten negativen Bevölkerungstrend zumindest aufzuhalten.

Im Anschluss sprach Kathrin Stracke- Wagner über aktuelle Fördermöglichkeiten der Thüringer Aufbaubank. Danach informierte Ronald Barth von der Wirtschaftsförderung des Kyffhäuserkreises über die Teilnahme des Kreises an der Expo Real, der Internationalen Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen, in München sowie über die kommenden Berufsinfotage im November in Sondershausen, an dem sich 54 Unternehmen beteiligen werden.

Anschließend stellte Volker Beiersdorf den Bundesverband der Mittelständischen Wirtschaft vor.

In der Diskussion gab es vielfältige Unterstützung bei den Bemühungen von Stadt und Landkreis. So bekräftigte Bernd Schlepper von der Agrargenossenschaft Schernberg die Notwendigkeit der Bahntrassenverbesserung. Aber auch Fragen des Winterdienstes oder einer möglichen Kreisgebietsreform wurden diskutiert. Anja Daniel von TR- Plast regte an, in dieser Form der Zusammenkünfte auch in den kommenden Jahren fortzufahren.    

[20/09/2012]

     


 

Gründung des Schwimmbadvereins weiter auf dem Weg

 

EBELEBEN (uvo). Zum dritten Mal trafen sich am Schwimmsport interessierte Bürger, um die Gründung eines solchen Vereins in die Wege zu leiten. Und die Zahl der Teilnehmer ist mehr geworden, konnte doch Bürgermeister Uwe Vogt an die 30 Gäste begrüßen, darunter auch das Schwimmbadteam und einige Stadträte. Gemeinsam mit Marco Bartsch moderierte der Bürgermeister den Abend und gab noch einmal wichtige Eckpunkte zum Bad bekannt. Mit über   10 000 Besuchern sind die Erwartungen leicht übertroffen worden. Betrachtet man den Haushaltsplan waren Einnahmen in Höhe von 15 000 Euro prognostiziert worden, dem gegenüber stehen Ausgaben in Höhe von 62 500 Euro. Durch die gestiegenen Besucherzahlen wird der Zuschuss der Stadt sich unter 45 000 Euro belaufen, was aber in Zeiten von Kürzungen von Schlüsselzuweisungen und Erhöhungen der Kreisumlagen nur äußerst schwierig zu stemmen ist.

Gemeinsam wollen sich die Ebelebener Bürger mit der Stadtverwaltung nun dafür verwenden, die Attraktivität des Schwimmbades zu steigern. Dafür gab es schon einige Ideen, von Veranstaltungen bis zur Erweiterung von Sportmöglichkeiten. In den zurückliegenden Wochen gab es zahlreiche Kontakte zu Bädern in der Nachbarschaft. Ähnlich wie in Großfurra könnte sich die Stadt Hilfe beim Kassendienst und der Pflege des Objektes vorstellen. Schwimmmeister Kai Burkhardt sagte, dass täglich allein etwa drei Stunden für die Reinigung des Wassers genutzt werden müssen. Der in diesem Jahr neu angeschaffte Bodensauger ist somit über 20 Stunden in der Woche im Einsatz. Das Badteam, so seine Stellvertreterin Gabriele Gräfe, könnte aber auch schon Unterstützung bei der Vorbereitung der Badsaison, beispielsweise beim Beckenstreichen gebrauchen. Der Bürgermeister ergänzte auf Anfrage, dass die Stadt selten mit zusätzlichen Kräften des zweiten Arbeitsmarktes planen könne und oft nur kurzfristig Zuweisungen erfolgen. Diskutiert wurde die Möglichkeit, zusätzlich einen freiwilligen Rettungsschwimmer zu akquirieren. Positiv wurde von allen Anwesenden der Sachverhalt aufgenommen, dass es nach Anschaffung des Bodensaugers (ca. 6 000 Euro) nun aktuell keinen Investitionsstau gibt und Jahr für Jahr auch mittels des Bauhofes Verschönerungsarbeiten durchgeführt werden. Das Bad wurde in den Jahren 1966- 1968 gebaut und habe Bestandsschutz, so Kai Burkhardt. Im nächsten Jahr müsse das Planschbecken abgedichtet werden, das sei zurzeit das größte Problem aufgrund eines Risses. Insgesamt waren sich alle Anwesenden einig, dass man einen Verein gründen möchte und einen leistbaren Beitrag einbringen will. Verstärkt müsse das positive Bewusstsein für das Schwimmbad schon bei den Kindern geweckt werden. Nun wird in den kommenden Wochen ein erster Entwurf einer Vereinssatzung diskutiert, bevor man am 2.10., 19 Uhr, sich erneut im Versammlungsraum der Feuerwehr treffen wird. Ziel ist es, den Verein noch in diesem Jahr zu gründen.    

 


 

Regionale Entwicklung über die Kreise hinaus im Gespräch

 

Bürgermeister Uwe Vogt mit Landrätin Antje Hochwind (KYF) und Landrat Harald Zanker (UH)

 

EBELEBEN (uvo). Wenn sich zwei Landräte, nämlich Antje Hochwind (SPD) und Harald Zanker (SPD), bei Ebelebens Bürgermeister Uwe Vogt (SPD) treffen, liegt die Vermutung nahe, dass das Hauptthema die perspektivische Kreisgebietsreform gewesen sein muss. Aber weit gefehlt. Die seit Jahren durch die ehemalige kommunale Infrastrukturgesellschaft „Ebelebener Netz“ gewachsenen guten Beziehungen zwischen Schlotheim, Ebeleben und Menteroda sollen auch in Zukunft an der derzeitigen Kreisgrenze weiterentwickelt werden. Dazu sollen konkrete Wünsche und Vorstellungen an das Thüringer Wirtschaftsministerium herangetragen werden. Auch die LEG kann die Entwicklung der benachteiligten Region unterstützen helfen, waren sich die drei Politiker einig. Schließlich gäbe es nicht nur die Leuchttürme entlang der A 4 in Thüringen, sondern auch weitere Regionen mit ihrem spezifischen Potential. In den zurückliegenden Jahren hat sich in der genannten Region des Wirtschaftsdreiecks Schlotheim- Ebeleben- Menteroda vieles positiv entwickelt. So konnte beispielsweise in Ebeleben das Industriegebiet fast komplett gehalten werden, wenngleich natürlich die Neuansiedlung der Biodieselanlage und deren rasche Insolvenz ein herber Rückschlag war. Vergleicht man in der Helbestadt die Situation zur Wende, so ist die hässliche Ansicht der ehemaligen Zuckerfabrik verschwunden und an gleicher Stelle entstand ein ansehnliches Gewerbegebiet. Auch in den beiden Gemeinden des Unstrut- Hainich- Kreises hat sich die Infrastruktur maßgeblich verändert, traditionelle Betriebe haben Ergänzungen durch Neuansiedlungen erhalten. Der jahrelange Kampf um den Erhalt der Schienenanbindung im beiderseitigen kreislichen Interesse wurde durch gemeinsame Bemühungen in der Kommunalen Infrastrukturgesellschaft, welche von Herrn Vogt geleitet wurde, bewältigt. Aber in all den Jahren gab und gibt es seitens des Landes bislang keine Unterstützung zur grundhaften Erneuerung der Bahnstrecke. Wenn ein Zug zwischen dem Grass und Thalebra die B 249 kreuzt, müssen die Autofahrer ewig warten, um einen mit 10 km/h dahin schleichenden Zug passieren zu lassen. Hier geht es nicht nur um eine vernünftige Erhöhung der Geschwindigkeit, sondern auch um eine Attraktivitätssteigerung der Anbindung von Ebeleben bzw. Menteroda zur Ansiedlung von Unternehmen in der Region. In diesem Zusammenhang schaut Harald Zanker auch in die Zukunft, wo er eine noch intensivere Nutzung des Flugplatzes in Schlotheim sieht. Insgesamt ist insbesondere der Wirtschaftszweig Recycling sowie erneuerbare Energien ein wichtiger Wirtschaftszweig, der in allen drei Orten eine große Rolle spielt.

Nun soll eine gemeinsame Vermarktung und Vernetzung der Region in seiner Gesamtheit auf den Weg gebracht werden. Dazu wollen die kreislichen Behörden in den kommenden Wochen intensiver auf Ebene der entsprechenden Fachabteilungen zusammenarbeiten. Nur wenn man die gemeinsamen Stärken bündelt, wird die Region in den kommenden Jahren einen entsprechenden Aufschwung erleben können, waren sich die drei Politiker abschließend einig.

 

[06/09/2012]      


 

Gründung eines Vereins zum Erhalt des Ebelebener Schwimmbades nimmt konkrete Formen an

EBELEBEN (uvo). Ca. 20 interessierte Personen trafen sich am 25. Juli im Ebelebener Schwimmbad auf Einladung von Bürgermeister Uwe Vogt, um über eine mögliche Gründung eines Schwimmbadvereins zu sprechen. Um es vorwegzunehmen, man ist in Ebeleben auf einen gemeinsamen guten Weg.

In der Stadt gab es bereits einen solchen Verein, der 1928 unter dem Namen „Ebelebener Schwimmverein“ (ESV) bis Ende des Zweiten Weltkrieges existierte, damals befand sich das Ebelebener Schwimmbad allerdings noch an den Teichen.

Nun geht es um den Erhalt des 1966 bis 1968 hauptsächlich im Nationalen Aufbauwerk (NAW) gebauten Bades westlich des Schlossparks. Das Ebelebener Schwimmbad ist das letzte seiner Art in der Region. An heißen Sommertagen ist deshalb der regionale Bezug auch über die Kreisgrenze zum Unstrut- Hainich- Kreis sichtbar. Die Betreibung eines Schwimmbades gehört zu den so genannten freiwilligen Aufgaben einer Kommune. So wird es bei schwindenden Zuweisungen seitens des Landes und höher werdenden zu zahlenden Umlagen an den Landkreis immer schwieriger, ein eigenes Schwimmbad zu betreiben. Der in diesem Jahr seitens der Stadt zu tragende Zuschuss beläuft sich laut Planung auf 46 500 Euro. Deshalb ist der Bürgermeister seit einigen Wochen mit interessierten Bürgern im Gespräch, eine erste solche Runde fand vor Eröffnung der Badsaison im Mai statt. Nun hatte er mit Frank Baumgarten, den Vorsitzenden der Stiftung „Landleben“, einen kompetenten Ansprechpartner eingeladen. Herr Baumgarten sprach über die Gründung eines Förderverein Freibad Kirchheilingen e.V. . Dieser wurde nach intensiver Vorbereitung im Januar 2007 ins Leben gerufen. Auf diese Weise wurden Unternehmer, Vereine und Privatpersonen ins Boot geholt, aber auch benachbarte Gemeinden angesprochen, die von der Existenz eines Freibades profitieren. Insbesondere ging es in Kirchheilingen darum, den Zuschuss der Kommune zu verringern. Nun ist ähnliches für Ebeleben geplant. Dass sich die Bürgerinnen und Bürger für ihr Freibad einsetzen, zeigte die Initiative der Senioren, die spontan Ende Juni 185 Euro gesammelt hatten und auch auf einen möglichen Gruppentarif zugunsten des Freibades verzichteten. Schnell gab es erste Nachahmer: Die Organisatoren des diesjährigen Schlossparkfestes (Vereine der Stadt) stellten 150 Euro der Eintrittsgelder für das Schwimmbad zur Verfügung, mit Dr. Bärbel Angermann und Dr. Folke Dietzsch folgten die ersten Unternehmer. Das Ehepaar übergab einen Scheck in Höhe von 250 Euro an Bürgermeister Vogt.

In einer sehr offen geführten Diskussion waren sich alle Teilnehmer des Treffens einig, einen Förderverein für Ebeleben gründen zu wollen. Deshalb wird eine Vorbereitungsveranstaltung zur Gründung am 11. September, 19 Uhr, im Vereinszimmer der Freiwilligen Feuerwehr in Ebeleben stattfinden, zu der alle interessierten Personen herzlich eingeladen sind. Für den guten Zweck will man auch zum Unternehmergespräch am 19. September werben, um auch den Mittelstand mit ins Boot zu holen.

Jetzt geht es erst einmal darum, an einer Vereinssatzung zu feilen. Dass die Kooperation in Region klappt, beweist auch der Sachverhalt, dass der Förderverein „Städtisches Freibad Greußen“ seine Satzung den Ebelebenern zur Verfügung stellte.      

 


 

Ebelebener Bürgermeister Uwe Vogt vereidigt

EBELEBEN (uvo/ck). Renate Tänzler (CDU), stellvertretende Bürgermeister in der Einheitsgemeinde Ebeleben eröffnete die 20. Sitzung des Stadtparlaments, bevor sie das Wort an den ältesten Abgeordneten des Stadtrates Hans- Rudolf Claus (FDP) übergab. Er sagte in seiner Einführung, dass die Bürger weiter im Mittelpunkt des Handels stehen sollen, besonders in Zeiten, wo die Kassen leer sind. Danach nahm er die Vereidigung vor zahlreich erschienenen Gästen vor.

Der frisch vereidigte Bürgermeister dankte noch einmal für das von den Bürgern ausgesprochene Vertrauen. Das sei ein Lob für die Arbeit der letzten sechs Jahre. Nun gilt es, in Zeiten von sinkenden Einnahmen vernünftige Politik zu betreiben. Dazu bedarf es einer konstruktiven Zusammenarbeit im Stadtrat, Polemik bringt die Stadt nicht weiter. Dabei ist eine Verwaltung nicht wie ein Unternehmen führbar, da die Rechtsaufsicht genau auf die Einhaltung der Vorschriften achtet. Herr Vogt lobte die gute Zusammenarbeit mit der Kreisbehörde, die in Zukunft weiter ausgebaut werden soll. Als Kreisrat habe er dazu gute Voraussetzungen.

Mit Freude begrüßte der Bürgermeister Vertreter der Senioren, des Novalis- Diakonievereins (Karl- Marien- Haus), wo er sich selbst als Verwaltungsratsvorsitzender und Vorsitzender der Mitgliederversammlung engagiert und den Pfarrer der evangelischen Kirchgemeinde Johannes Ziethe. Ein besonderer Dank ging an die Ehefrau Claudia, die nach Dienstschluss auch zu Stadtdingen mit Rat zur Seite steht.

Herr Vogt sagte, dass die kommenden Jahre im Zeichen der Veränderung stehen werden. Spätestens nach der Landtagswahl 2014 erwartet er eine umgreifende Gebietsreform sowohl kommunal als auch kreislich.

Im Bericht des Bürgermeisters ging Herr Vogt auf aktuelle Themen ein. So werden in diesem Jahr noch zwei Werkstattlesungen stattfinden. Geplant ist am 10.10. eine Lesung mit Annette Leo: „Erwin Strittmatter- Die Biografie“ und am 8.11. wird die Holocaust- Überlebende Eva Pusztai über dieses schreckliche Kapitel deutscher Geschichte als Zeitzeugin berichten.

Der Sanierungsträger „Wohnstadt“ ist beauftragt worden, einen Vorschlag zu einer Satzungsänderung für das Sanierungsgebiet zu erarbeiten. Dabei geht es um die Nutzung von Photovoltaikanlagen. „Im 21. Jahrhundert muss man sich im Zuge der zunehmenden Verwendung regenerierbarer Strom- und Wärmequellen auch in den Sanierungsgebieten einer vernünftigen Nutzung dieser Dinge stellen“, führte Herr Vogt aus.

Am 19.9. wird in der Kantine der RWZ in Ebeleben ein Unternehmergespräch stattfinden. Dazu hat sich der Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft als Kooperationspartner bereit erklärt.

Auf Vorschlag der Stadt Ebeleben soll die Thematik der Gewässerunterhaltungspflicht eng an den Trink- und Abwasserzweckverband gekoppelt werden, da hier entsprechendes Know How vorhanden sei. Herr Vogt hat einen entsprechenden Vorschlag eingebracht, der auf einer der nächsten Verbandsversammlungen diskutiert werden wird.

Nach der Schlecker- Insolvenz bemüht sich die Stadt um die Wiederansiedlung einer Drogerie, was aber durch deutschlandweite Anfragen sehr schwer ist.  

 

BGM Vereidigung 1 

 Monika Herda, Vorsitzende des Heimrats im Karl-Marien-Haus Ebeleben, übermittelt Herrn Vogt zum Amtsantritt die besten Glückwünsche.

 

BGM Vereidigung 2

Zur Wiederwahl gratuliert Frau Renate Tänzler, Ortsteilbürgermeisterin von Gundersleben und stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Ebeleben.

 


 

Nachruf

 

Am 14. Juli 2012 verstarb

Herr Andreas Stender

im Alter von 58 Jahren

 

astender rahmen

 

Mit großer Betroffenheit und Trauer nehmen wir Abschied von unserem hoch geschätzten Mitarbeiter und Kollegen, der über 20 Jahre als Mitarbeiter unseres kommunalen Bauhofes für die Stadt Ebeleben gearbeitet hat. Durch sein großes Wissen, seine gesammelte Erfahrung und seine Hilfsbereitschaft war er sehr beliebt.

Über viele Jahre (bis 2004) gehörte er außerdem dem Stadtrat der Stadt Ebeleben an und war zehn Jahre lang Vorsitzender des Ausschusses für Ordnung und Sicherheit.

Wir werden Herrn Stender als einen engagierten und allseits geschätzten Kollegen in Erinnerung behalten und ihm ein ehrendes Gedenken bewahren .

Den Angehörigen gilt unser tiefes Mitgefühl.

 

Stadtverwaltung Ebeleben

Der Bürgermeister
Der Personalrat

[17/07/2012]
 

 

Zum Nachmachen empfohlen

29.Juni 2012
Ein Zeichen setzten wollten gestern Senioren in Ebeleben. Was da passierte, hat kn erfahren...


Zum Nachmachen empfohlen

Mit großer Sicherheit werden sie nicht mehr die Hauptnutzer sein, die Senioren der Seniorenbegegnungsstätte "Alte Schule" Ebeleben. Und trotzdem setzt man sich dort mit viel Engagement dafür ein, dass das Schwimmbad Ebeleben erhalten wird.

Man wollte nicht tatenlos zusehen und etwas für den Erhalt des Schwimmbades tun und sammelte in den eigenen Reihe Geld. Gestern übergab man die stolze Summe von 185 Euro an Schwimmmeister Kai Burkhardt und Ebelebens Bürgermeister Uwe Vogt. Wir wollen ein Zeichen setzen, so die Senioren, damit auch die Wirtschaft nachzieht, und sich mit Sponsoring am Erhalt des Schwimmbades zu beteiligen.


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Und es wird nicht die letzte Aktion der Senioren sein. Sie kündigten gegenüber Uwe Vogt an, wir machen nächste Woche einen Kaffeenachmittag nicht irgendwo, sondern im Schwimmbad. Dabei wollen sie nicht etwa den Gruppenrabatt in Anspruch nehmen, sondern den Einzelpreis für die Eintrittskarte entrichten.

Positive Aktionen in Ebeleben, die hoffentlich zum weiteren Erhalt des Schwimmbades beitragen.
(khh)

[29/06/2012]


Quelle:
Kar- Heinz Hermann - 2012 - kyffhaeuser-nachrichten.de


 

Tolles Konzert des Loh- Orchesters in Ebeleben

EBELEBEN (uvo). Etwa 100 Besucher kamen zum Konzert des Loh- Orchesters in die evangelische Stadtkirche St. Bartholomäus am 23. Juni nach Ebeleben. Im Repertoire hatten die Musiker unter Leitung des Generalmusikdirektors Markus L. Frank bekannte Werke von Georg Friedrich Händel, Johann Christian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart, die Bestandteil der diesjährigen Sondershäuser Schlosskonzerte waren.

Mit großer Freude begrüßte Pfarrer Ziethe die Gäste vom Loh- Orchester und lobte die gute Kooperation mit Bürgermeister Uwe Vogt und der Sparkassen Kulturstiftung, die dieses Konzert ermöglicht hatten. Mit viel Eifer war die Kirche im Vorfeld durch Mitglieder des Gemeindekirchenrates für dieses Highlight herausgeputzt worden. Nicht nur aus Ebeleben sondern auch aus den umliegenden Orten waren Musikliebhaber gekommen, um sich diesen musikalischen Genuss nicht entgehen zu lassen. Der Generalmusikdirektor vermittelte dem Publikum durch interessante Episoden rund um die gespielten Werke zusätzliche Informationen. So unterrichtete er die Anwesenden über die Entstehung der Wassermusik. König Georg I. von Großbritannien stammte aus Hannover und hatte als König der Insel einen schweren Stand, da er kaum Englisch sprach und sich auf Deutsch oder Französisch verständigen musste. Mit einer Lustfahrt am 17. Juli 1717 auf der Themse wollte er mit Hilfe der Musik die Herzen der Briten erobern. Dazu hatte Händel den Auftrag bekommen eine Musik zu komponieren. Das Orchester fuhr damals auf eigenen Booten hinter dem königlichen Schiff her. Der König zeigte sich von der Musik derart angetan, dass er die Wassermusik mehrfach wiederholen ließ.

Das Loh- Orchester spielte mehrere Stücke aus der Wassermusik, Suite Nr. 1 und 2, eingerahmt von Johann Christians Bachs Sinfonie g- Moll op. 6 Nr. 6 T 264/1. Dieser jüngste Sohn des berühmten Komponisten und Musikers Johann Sebastian Bach gilt als der englische Bach, da er nach einigen Jahren Dienst in Mailand fast 20 Jahre in England lebte und wirkte.

Der zweite Teil des Konzerts stand ganz im Zeichen von Wolfgang Amadeus Mozart. Nach der Kassation B- Dur KV 99, die Mozart im Alter von 13 Jahren komponierte, stand mit der Serenade G- Dur KV 525, bekannt als die kleine Nachtmusik, ein absoluter klassischer Ohrwurm auf dem Programm.

Mit viel Beifall wurden die Musiker bedacht, die es sich nicht nehmen ließen, eine Zugabe zu spielen. In seinen Dankesworten lobte Bürgermeister Vogt die gute Zusammenarbeit mit dem Orchester und seinem Intendanten Lars Tietje sowie der Sparkassen Kulturstiftung. Die Idee eines Konzertes in Ebeleben war im September vergangenen Jahres bei einem Besuch des Intendanten in der Helbestadt vereinbart worden. Gleichzeitig sprach er die Hoffnung aus, dass diese Konzerte in Zukunft jährlich stattfinden sollten. Mit Blumensträußen für den Dirigenten und den ersten Geiger bedankte sich die Kirchgemeinde für dieses begeisternde Konzert.   

 


 

Eine Verwechslung in der TA sorgte für zusätzlichen Programmpunkt

 

EBELEBEN (uvo). Knapp 90 Besucher aus Ebeleben, seinen Ortsteilen und umliegenden Gemeinden waren der gemeinsamen Einladung des BdV „Helbetal“ und der Stadtverwaltung Ebeleben in den Saal des „Thüringer Hofes“ gefolgt. Zwar war ein Frühlingsfest angekündigt, aufgrund der sommerlichen Temperaturen hätte man es auch Sommerfest nennen können. Vorstandssprecher Helmut Werner begrüßte alle Gäste, unter Ihnen der Ebelebener Bürgermeister Uwe Vogt, der Ehrenmitglied des Vereins ist, und den Pfarrer der Evangelisch- Lutherischen Kirchgemeinde Johannes Ziethe. In seiner Begrüßungsrede lobte Helmut Werner die wiederum gute Teilnahme an der Veranstaltung und erinnerte an die Höhepunkte des vergangenen Jahres. Neben den beiden Festen im Mai und November gab es auch wieder die beliebten Vereinsfahrten, Ziel war der Harz. „Wir wollen heute mal alle Sorgen vergessen und feiern. Dieses Jahr erwarten wir ja eine Rentenerhöhung, nicht so hoch wie die Erhöhung der Ministergehälter in Berlin, aber wir Kleinen sind ja auch mit Kleinem zufrieden“, sagte er und sorgte damit für ein allgemeines Schmunzeln. Danach gratulierte er gemeinsam mit der Vorsitzenden des BdV „Helbetal“, Edeltraud Beulich, dem wiedergewählten Bürgermeister. Die Vorsitzende überreichte Herrn Vogt einen Strauß Blumen. Helmut Werner würdigte die gute Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister und der Stadt Ebeleben. Man finde als BdV beim Bürgermeister immer ein offenes Ohr. Als jüngstes Beispiel nannte er die Möglichkeit allen Gründungsmitgliedern des Jahres 1991 eine Ehrenurkunde auszustellen, was ohne die Unterstützung aus dem Rathaus nicht möglich gewesen wäre. Ein Dankeschön gab es von Helmut Werner auch an Frau Laube, die seit Jahren für den schönen Tischschmuck zu den Veranstaltungen sorgt und an das Team des „Thüringer Hofes“.
Bürgermeister Vogt betonte in seinen Worten, dass er gern zu den Feiern des BdV komme. Sein traditionell vorgetragenes Gedicht befasse sich heute extra im dem Sommer, wegen der Temperaturen draußen

Danach sprach Bürgermeister Uwe Vogt zu den Besuchern des Festes. Er bedankte sich für die Glückwünsche und die jahrelange gute Zusammenarbeit zwischen BdV „Helbetal“ und der Ebelebener Stadtverwaltung, die auf Gegenseitigkeit beruht. Er komme immer gern zu den Festen des BdV. Aber auch die Zusammenarbeit mit den Senioren in allen Ebelebener Stadtteilen ist ihm ein wichtiges Anliegen. So kommt er schon seit Jahren mit seinen Lichtbildervorträgen, um für Abwechslung zu sorgen und nicht nur vor Wahlen. Zur Freude der Anwesenden trug der Bürgermeister wieder ein Gedicht vor, aufgrund der Temperaturen war es dieses Mal mit „Mondnacht“ des großen schlesischen Dichters Joseph von Eichendorff ein Sommergedicht.

Danach sprach Pfarrer Johannes Ziethe zu den Anwesenden. Er sagte selbstkritisch, dass er nun schon fast 10 Jahre in Ebeleben sei, aber nun erstmals den Weg zum Frühlingsfest gefunden habe. Er stellte erfreut fest, dass er zahlreiche Anwesende aus seiner Arbeit als Pfarrer des Kirchspiels Ebeleben kenne.

Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken begann dann der Alleinunterhalter Ronny Kollascheck aus Oberdorla mit seinem Programm und sorgte für entsprechende Stimmung und sorgte mit einem bunten Programm für einen abwechslungsreichen Nachmittag. Seine Musik nutzten viele der Anwesenden zum Tanzen.

Ein Druckfehler in der ersten Ankündigung des festes in der „Thüringer Allgemeinen“ sorgte für eine zusätzliche Überraschung. Seinerzeit war in der Ausgabe der Veranstalter verwechselt worden und neben der Stadt der Omnibusbetrieb und Reiseservice Weingart aus Menteroda benannt worden. Dieser Sachverhalt war Anlass, dass die Chefin des Unternehmens Bettina Weingart und ihr Schwiegervater Joachim (Jochen) aus der „Ente“ Wahrheit werden ließen. Kurzerhand wurde vom Unternehmen der Bergmannschor aus Menteroda verpflichtet, dessen Chorleiter Jochen Weingart ist, um die Senioren mit Bergmannsliedern zu erfreuen. Damit war der Omnibusbetrieb und Reiseservice doch noch zum Mitveranstalter geworden…    

[24/05/2012]


 

Nachruf

 

Am 14. Mai 2012 verstarb

Herr Rolf- Dieter Funke

im Alter von 61 Jahren

 

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Mit großer Betroffenheit und Trauer nehmen wir Abschied von unserem hoch geschätzten ehemaligen Mitarbeiter und Kollegen, der 36 Jahre als Schwimmmeister und Mitarbeiter unseres kommunalen Bauhofes für die Stadt Ebeleben gearbeitet hat. Durch sein großes Fachwissen, seine reiche Erfahrung und seine Hilfsbereitschaft war er sehr beliebt.

Wir werden Herrn Funke als einen engagierten und allseits geschätzten Kollegen in Erinnerung behalten und ihm ein ehrendes Gedenken bewahren .

Den Angehörigen gilt unser tiefes Mitgefühl.

Stadtverwaltung Ebeleben

Der Bürgermeister, Der Personalrat

  

Ebeleben, im Mai 2012


 

Danke Rainer König!

 rkoenig

EBELEBEN Seit fast sieben Jahren, genauer genommen seit dem 1. September 2005 unterstützt Rainer König die Stadtverwaltung bei der Sauberhaltung der Stadt. In Verbindung mit dem Haus Jona wurde seinerzeit ein Praktikumsvertrag abgeschlossen. Herr König ist so seit Jahren Tag für Tag mit seinem Schubkarren unterwegs und säubert die Papierkörbe der Stadt. Auch beim Winterdienst am Wochenende hat er die Stadtverwaltung schon als "Bodenpersonal" unterstützt oder auch dann, wenn "Not am Mann" war. Schon oft gab es deshalb lobende Worte seitens der Stadtverwaltung oder von Ebelebener Bürgern. Jeden Tag ist er bei Wind und Wetter unterwegs, um Müll aufzulesen oder um Kehrarbeiten durchzuführen. Wenn er auf "Müllrunde" geht, hat er seinen genauen Weg, den er abläuft. Alle öffentlichen Papierkörbe leert er dabei und wirft auch einen Blick auf die kommunalen Spielplätze. Die Stadt ist dankbar dafür, dass Rainer König sich so für seinen Wohnort engagiert und würdigt ihn deshalb hiermit in der Öffentlichkeit.

 

Uwe Vogt

Bürgermeister 

[24/04/2012]

 


 

DANKE!

20120422 Wahl

 

Für das meiner Person entgegengebrachte Vertrauen bei der zurückliegenden Bürgermeisterwahl am 22. April 2012 möchte ich mich bei meinen Wählerinnen und Wählern recht herzlich bedanken. Mit Ihrer Unterstützung habe ich einen überwältigenden Vertrauensbeweis erhalten, um unsere Einheitsgemeinde Ebeleben auch in den kommenden Jahren in verantwortungsvoller Weise führen zu dürfen.

Ich werde wie bisher alles in meinen Kräften stehende tun, um die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in der Einheitsgemeinde bestmöglich zu vertreten. Diese Politik ist nur durch eine gute Zusammenarbeit zwischen mir, dem Stadtrat und den Mitarbeitern der Stadtverwaltung möglich. Für eine vernünftige und sachliche bürgernahe Politik werde ich all mein Wissen, meine Ideen und meine Erfahrungen in unsere Kommunalpolitik einbringen. Auch die in den vergangenen Jahren aufgebauten Netzwerke zu Kreis-, Landtags- und Bundespolitikern werde ich zum Wohle Ebelebens weiter aktivieren. Ihr ausgesprochenes Vertrauen ist für mich Verpflichtung mit den absehbar weniger werdenden finanziellen Mitteln und Möglichkeiten das Optimale für unsere Stadt herauszuholen. Bestehende Gesetze kann man nicht aushebeln, aber mit der gesammelten Erfahrung werde ich künftig weiterhin perspektivische Ideen entwickeln und voranbringen. Auch in Zukunft werde ich ein offenes Ohr für die Probleme unserer Einwohner haben.

 

Ihr alter und neuer Bürgermeister

Uwe Vogt

[24/04/2012]

 


 

 

Schöner Nachmittag bei Ebelebens Senioren

EBELEBEN. Zu einem gemütlichen Nachmittag in die Seniorenbegegnungsstätte „Alte Schule“ waren mit Antje Hochwind und Uwe Vogt die Landratskandidatin bzw. der Bürgermeisterkandidat der SPD eingeladen. Nach der Begrüßung durch Ursula Panse ergriff zunächst Herr Vogt das Wort und bedankte sich für die jahrelange gute Zusammenarbeit, die ihn mit der Seniorenbegegnungsstätte verbindet. Als Verwaltungsratsvorsitzender des Novalis Diakonievereins habe er sich immer für die Weiterführung der Begegnungsstätte eingesetzt und werde sich auch in Zukunft dafür einsetzen. Über 30 Besucher zeige deutlich, wie gut diese Räumlichkeiten von den Senioren angenommen werden.

 

20120322 seniorennachmittag1

 

Danach ergriff Antje Hochwind das Wort. Sie schilderte ihren beruflichen Werdegang beim Kreisjugendring und dann im Ferienpark „Feuerkuppe“, wo sie jeweils als Geschäftsführerin tätig war bzw. ist. Frau Hochwind sprach ihre seit Jahren bestehenden guten Kontakte nach Ebeleben an. In diesem Zusammenhang erinnerte sie daran, dass sie vor 13 Jahren gemeinsam mit dem heutigen Bürgermeister den Jugendclub in die Lindenstraße brachte, das dortige Domizil generalsaniert wurde. Auch zahlreiche Rockevents bzw. Jugendcamps organisierte sie im Ebelebener Schlosspark bzw. im benachbarten Schwimmbad und erinnere sich gern daran. Sie sagte den Anwesenden, dass soziale Arbeit ihr sehr am Herzen liege, und sie die Wichtigkeit solcher Einrichtungen wie die Seniorenbegegnungsstätte schätze, da sie Lebensqualität bieten. In diesem Zusammenhang lobte sie das stetige Engagement des Bürgermeisters. Auch in Zukunft werde sie die guten Beziehungen nach Ebeleben weiter pflegen.

 

20120322 seniorennachmittag

 

Im Anschluss zeigte Uwe Vogt einen Lichtbildervortrag über Mecklenburg- Vorpommern, bevor es selbstgebackenen Kuchen der Landratskandidatin gab. Die Anwesenden freuten sich über diesen abwechslungsreich gestalteten Nachmittag und dankten Frau Hochwind und Herrn Vogt dafür.  

 


 

Von der 7. Ebelebener Werkstattlesung

Mit Klaus- Michael von Keussler und seinem Buch „Fluchthelfer“ hatte die 7. Ebelebener Werkstattlesung wieder ein spannendes Thema für die über 50 Zuhörer, die aus der Helbestadt und der Umgebung gekommen waren. Der in Königsberg geborene Autor, der an der Freien Universität Berlin Anfang der 60-er Jahre Jura studiert hatte, zog mit einem spannenden Kapitel deutsch- deutscher Geschichte die Zuhörer in seinen Bann.

Bürgermeister Uwe Vogt konnte wieder zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus dem Kreis begrüßen, darunter die Landratskandidatin der SPD Antje Hochwind, die Vize- Bürgermeisterin der Kreisstadt Cornelia Kraffzick und den weit gereisten Vizebürgermeister Jürgen Kern aus Ebelebens Partnergemeinde Mitwitz. Positiv erwähnte er, dass das Interesse am Thema quer durch alle Altersgruppen gehe, was die Anwesenheit von Schülern bis Senioren beweise. Er dankte dem Gastgeber der Veranstaltung, den Mühlhäuser Werkstätten, sowie dem seit Jahren bewährten Kooperationspartner, der Landeszentrale für Politische Bildung. Deren Leiter, Franz- Josef Schlichting gab den Einstieg in die Lesung und erinnerte an die Zeit der Mauer, die von 1961 bis 1989 Berlin teilte. „Sowohl der Mauerbau als auch der Mauerfall waren Zeichen der Freiheit. Der Bau schränkte die Freiheit der Ostdeutschen auf drastische Weise ein. Der Fall der Mauer ist das Zeichen der Sehnsucht nach Einheit gewesen“, so Herr Schlichting. Er stellte den Autor vor, der nach seinem Studium viele Jahre bei den Vereinten Nationen arbeitete und nach der Wende nach Thüringen kam, um in leitenden Stellen im Finanzministerium zu arbeiten.

 

7Werkstattlesung1

 

Klaus von Keussler berichtete, dass 1961auch zahlreiche Studenten aus Ostberlin an der Freien Universität studierten. Mit dem Bau der Mauer konnten diese Kommilitonen von heute auf morgen nicht mehr an den Vorlesungen teilnehmen. Mit dem Bau der Mauer endete für manchen von ihnen jäh der Traum von einer unbeschwerten Zukunft. Dieser Tatsache geschuldet, begannen die westdeutschen Studenten, ihren Kommilitonen bei der Flucht helfen zu wollen. Im Herbst 1961 war das zum Beispiel noch auf dem Weg der Kanalisation möglich, hier besorgten sich die Studenten entsprechende Unterlagen von den Ämtern. Kanalausstiege wurden genutzt, um den Hilfeersuchen zu entsprechen. Klaus von Keussler sagte, dass er als Student nicht nur verbal gegen den Mauerbau protestieren wollte sondern vielmehr aktiv etwas dagegen unternehmen wollte. Und bei diesen Gedanken gab es in der damaligen Studentenschaft viele Gleichgesinnte. Er berichtete davon, dass beispielsweise die Theologiestudenten in Ostberlin kontrovers über Flucht oder Bleiben diskutierten. In Westberlin waren Aktionen gegen die Mauer ohne großes nachfragen in der Bevölkerung akzeptiert. Erste Fluchtaktionen, die von der Studentenschaft unterstützt wurden, geschahen über die Dächer von Berlin. Mit ausgeklügelten, spektakulären Aktionen wurden so unter anderem Seile und Drähte mittels Pfeil und Bogen von der einen auf die andere Seite gebracht. Kontakte wurden zum amerikanischen Journalisten James P. O`Donell geschaffen, der die Gruppe unterstützte. Als die Fluchtaktionen immer schwieriger wurden, kamen neue Wege ins Gespräch. Der Tunnelbau war zwar mit einem immensen Aufwand und Risiko verbunden, aber die Überwachung der Grenze durch die Volkspolizei und NVA begrenzte die Möglichkeiten der Fluchthilfe. Klaus von Keussler berichtete über den ersten Versuch eines Tunnelbaus, der im Winter 1962 bei rauem Wetter begonnen wurde, aber letztendlich wegen Verrat scheiterte.

 

7Werkstattlesung2

 

1963 wurde im Stadtteil Wedding eine Bäckerei angemietet. Hier wurde erst einmal zehn Meter abwärts gegraben. Das Unternehmen wurde als Filmatelier getarnt. Der Tunnel erhielt eine Länge von 145 Metern, man landete im Osten der Stadt auf einem Kohlenplatz. Nach der Flucht von drei Mädchen wurde der Tunnel entdeckt und von der NVA gesprengt. Drei Monate später entschloss man sich zum Bau eines neuen Tunnels, der parallel zum gesprengten verlief. Hier landete man nach ca. 150 Metern in einem stillgelegten Toilettenhäuschen. Insgesamt diente dieser Tunnel 57 Menschen zur Flucht. Bei der Enttarnung wurde beim Schusswechsel mit NVA- Soldaten der Unteroffizier Egon Schultz durch die Verkettung unglücklicher Umstände durch eigene Soldaten getötet. Lange wurde der Mythos in der DDR aufrechterhalten, das dieser von westlichen Agenten erschossen worden sei. Als Schultz mit zwei Angehörigen des MfS den Hof der Strelitzer Straße 55 betrat, kam es zu einem Schusswechsel, in dessen Verlauf Schultz von einer Kugel aus der Pistole eines Fluchthelfers in die Schulter getroffen wurde. Er ging zu Boden und wurde beim Versuch, wieder aufzustehen, versehentlich von einem Soldaten mit dessen Kalaschnikow erschossen. Erst durch die Öffnung der Stasi-Akten konnte richtig gestellt werden, dass die tödlichen Schüsse aus der Waffe eines Grenzsoldaten abgegeben wurden.

Nach der Lesung und dem verdienten Applaus für den Autoren konnten die Anwesenden sich noch das Buch von Herrn von Keussler signieren lassen. Wieder einmal war die Werkstattlesung ein voller Erfolg und Lohn für die Arbeit aller Organisatoren.

 

U. Vogt

         


 

MdB Johannes Selle in Ebeleben

 

TRPlast

 

Zu einem Arbeitsbesuch in der Helbestadt weilte MdB Johannes Selle (CDU). Zunächst wurde er im Rathaus von Bürgermeister Uwe Vogt (SPD) empfangen. In dem Gespräch erläuterte der Bürgermeister die aktuelle Entwicklung Ebelebens und gab einen Ausblick über zukünftige Vorhaben und Wünsche. Anschließend fuhren die beiden Politiker gemeinsam zum Unternehmen TR- Plast, wo sie vom Betriebsleiter Klaus Reizammer und dessen Stellvertreterin Anja Daniel begrüßt wurden. Im Meinungsaustausch erklärten die Firmenvertreter, dass man nach der TTB- Insolvenz im vergangenen Jahr sich nun nach Übernahme durch TR- Plast gut für die Zukunft aufgestellt habe. Der Ebelebener Betriebsteil schrieb immer schwarze Zahlen und war durch die Schieflage des Mutterunternehmens in die Insolvenz gerutscht. Die Arbeitsplätze am Ebelebener Standort konnten nach der Neuausrichtung mittlerweile auf 60 Mitarbeiter aufgestockt werden. Ginge es nach den Wünschen des Betriebsleiters, können es zukünftig gern 100 werden. Der Umsatz des Unternehmens wächst auch schrittweise kontinuierlich an. Als Hauptproblem sieht Herr Reizammer heutzutage die Gewinnung von Fachpersonal, die sich im Unternehmen dem Dreischichtbetrieb stellen. Gesucht werden aktuell Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Werkzeugmacher und Hydrauliker. Um auf die Jugend zielgerichtet zugehen zu können, will sich das Unternehmen bei den diesjährigen Berufsinfotagen in der Bundeswehrhalle Sondershausen im November beteiligen. Bei einem anschließenden Rundgang durch die Werkhalle wurden die Gäste mit der Produktion am Standort vertraut gemacht. Dabei wurde ihnen offeriert, dass man Zulieferer für alle großen deutschen Autofirmen sei. Die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen in der Region wird als gut eingeschätzt. Aktuell wird die Zusammenarbeit mit den Mühlhäuser Werkstätten intensiviert.

Nach der Betriebsbesichtigung besichtigten Herr Selle und Herr Vogt noch kurz den Ebelebener Schlosspark. Dabei warb der Bürgermeister um Unterstützung bei der zukünftigen Sanierung der großen Kaskade.

Im Abschlussgespräch im Rathaus sprach dann Bauamtsleiter Peter Staudter das Problem der Urbachbrückensanierung an. Herr Selle wurde gebeten, seine Kontakte zu nutzen, um zusätzliche Mittel für die Sanierung der städtischen Brücke im Vorfeld der Ausbesserung der Helbebrücke in der Lindenstraße zusammenzubringen. Eine Aufstockung der Zuwendungen würden den städtischen Anteil minimieren.

 

TRPlast2

 


 

 

Mitteilung des Ordnungsamts


Das Ordnungsamt der Stadt Ebeleben erinnert an die Kennzeichnungspflicht jedes Hundes in der Einheitsgemeinde Ebeleben durch einen Mikrochip sowie den Nachweis einer Tierhalterhaftpflichtversicherung nach dem Thüringer Gesetz zum Schutz der Bevölkerung vor Tiergefahren vom 22. Juni 2011.

Die Frist zur Anmeldung der Hunde – unabhängig von der steuerlichen Anmeldung des Hundes – läuft bis zum 01.03.2012.

Die Kennzeichnung des Hundes durch einen Mikrochip sowie der Nachweis über die Haftpflichtversicherung müssen beim Ordnungsamt der Stadt Ebeleben vom Halter angezeigt werden.
Die Haftpflichtversicherung  muss eine Deckungssumme von mindestens 500.000€ für Personenschäden und 250.000€ für Sachschäden beinhalten und muss über die Lebensdauer des Tieres aufrechterhalten werden.
Für gefährliche Tiere im Sinne des Gesetzes muss zusätzlich einen Erlaubnis beantragt werden. Ein Sachkundenachweis sowie ein Nachweis der Zuverlässigkeit sind zu erbringen. Detailliertere Informationen erhalten Sie beim Ordnungsamt der Stadt Ebeleben. 

Als gefährlich gelten zum einen Tiere wildlebender Arten, die Menschen durch Körperkraft, Gift oder ihr Verhalten erheblich verletzen können und ihrer Art nach unabhängig von individuellen Eigenschaften allgemein gefährlich sind. Weiterhin gelten die Hunderassen Pitbull-Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier, Bullterrier sowie die Kreuzungen untereinander und mit anderen Hunden als gefährlich. Ebenso als gefährlich eingestuft werden Hunde, die über das natürliche Maß hinausgehende Kampfbereitschaft, Angriffslust, Schärfe oder andere vergleichbare Eigenschaften entwickelt haben, sich als bissig erwiesen haben, sich in aggressiver oder Gefahr drohender Weise Menschen angesprungen haben oder durch ihr Verhalten gezeigt haben, dass sie Vieh, Katzen oder Hunde, sowie unkontrolliert Wild hetzen oder reißen.

Das Gesetz gilt nicht für Personen, die keine Wohnung in Thüringen haben und sich mit einem gefährlichen Hund nicht länger als zwei Monate in Thüringen aufhalten. Weiterhin sind vom Gesetzgeber Diensthunde von Behörden, Hunde des Rettungsdienstes oder Katastrophenschutzes sowie Blindenführhunde ausgeschlossen worden.

Für Behindertenbegleithunde, Herdengebrauchshunde und brauchbare Jagdhunde gelten nach dem Gesetz bestimmte Anleinpflichten im Rahmen ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes nicht.

Eine Ausnahme von der Chippflicht für Hunde, die tätowiert und mit ihrer Tätowierungsnummer in einem Haustierregister gemeldet sind, ist gesetzlich nicht vorgesehen. Aus Gründen der Gefahrenabwehr und des erleichterten Gesetzesvollzugs ist es notwendig, alle Hunde – unabhängig von ihrem Alter oder einer bereits vorhandenen Tätowierung – mit einem Chip kennzeichnen zu lassen, denn nur dieser kann die schnelle und sichere behördliche Identifizierung des Hundes gewährleisten.
Eine Befreiung von der Chippflicht kann nur in seltenen Ausnahmefällen auch ohne ausdrückliche gesetzliche Regelung in Betracht kommen, wenn z.B. tiergesundheitliche Gründe zwingend gegen einen Chip sprechen. Dies ist durch eine tierärztliche Bescheinigung zu belegen, mit der die Gründe, die gegen ein Chippen sprechen, nachgewiesen werden. Eine solche Ausnahmebewilligung kann aber nicht  allein auf das hohe Alter eines Tieres und die Belastung gestützt werden.
Wer seinen Hund oder ein gefährliches Tier nicht beim Ordnungsamt anmeldet, handelt ordnungswidrig. Ordnungswidrigkeiten können mit einer Geldbuße von bis zu 10.000€ geahndet werden.

 


  

Aktuelle Mitteilungen der Ordnungsverwaltung

Seit dem 01.09.2011 ist das Thüringer Gesetz zum Schutz der Bevölkerung vor Tiergefahren in Kraft getreten. Als Tierhalter sind Sie in der Pflicht, Ihr Tier (Hunde und gefährliche Tiere im Sinne des Gesetzes) der Stadtverwaltung Ebeleben zu melden.

Weitere Informationen finden Sie unter den aktuellen Mitteilungen der Ordnungsverwaltung.

 


 

Verpachtung der Gaststätte in Rockensußra an der B 249 ab Januar 2012

Beschreibung des Objektes:

-          Gastraum mit ca. 30 Sitzplätzen

-          Vereinszimmer mit ca. 30 Sitzplätzen

-          Saal mit ca. 200 Sitzplätzen

-          Gartenterrasse hinter der Gaststätte

-          großer Parkplatz gegenüber von der Gaststätte

-          Wohnung im Obergeschoss mit 107 m², die evtl. auch als Pensionszimmer

genutzt werden können

Bei Interesse melden Sie sich bei der Stadtverwaltung Ebeleben unter Tel. 036020-70039

oder abends unter Tel. 036020-72704.

 

 


 

Seniorenbegegnungsstätte steht für Feierlichkeiten wieder zur Verfügung!

Ab sofort können die Räumlichkeiten der Seniorenbegegnungsstätte in der Alten Schule Ebeleben, Schulstraße 2a, wieder für Feierlichkeiten angemietet werden.

Interessenten wenden sich bitte an das Karl Marien Haus (Tel. 036020-711-0).

 

 


 

Plädoyer für Ebeleben als Grundzentrum

Die jüngste Stadtratssitzung nutzte Bürgermeister Uwe Vogt (SPD), um den Brief zu verlesen, den er als Antwort auf den Landesentwicklungsplan 2025 des Freistaates verfasste und unter anderem dem Gemeinde- und Städtebund zukommen ließ. In dem Schreiben nennt Uwe Vogt Gründe, warum Ebeleben seinen Status als Grundzentrum nicht verlieren dürfe.
Ebeleben. So sei Ebeleben zum Beispiel Einzugsgebiet für 10 000 Einwohner, verfüge man über eine Grund- und Regelschule, die Schüler aus über 20 Orten besuchten, habe man eines der wenigen Schwimmbäder im Umkreis und zähle man über 40 Unternehmen in Ebeleben. Zudem sei die Stadt durch die gute Verkehrsanbindung durch die Bundesstraßen 249 und 84 gut erreichbar. Drei Allgemeinmediziner und zwei Tierärzte praktizierten hier. Die Verbindung zwischen Ebeleben und den umliegenden Orten sei über Jahre durch den damaligen Einsenbahnknotenpunkt gewachsen und gefestigt. Mehrere Seiten umfasste der Brief des Bürgermeisters, in dem er ein Plädoyer für seine Stadt als Grundzentrum verfasste. Werde der Entwurf des Landesentwicklungsplanes verwirklicht, verliere Ebeleben seinen Verwaltungssitz und müsse mit immensen Kürzungen bei Zuweisungen vom Land rechnen. Mit Schlotheim wolle man unter den jetzigen Bedingungen keinesfalls in engere Beziehungen treten, so das Echo. Die anwesenden Stadtratsmitglieder befürworteten die klare Stellungnahme zum Landesentwicklungsplan.
 
Bauamtschef Peter Staudter sieht aber auch die Mitglieder des Landtages wie Dorothea Marx (SPD) und Manfred Scherer (CDU) in der Pflicht, sich zu diesem Thema zu äußern: "Jetzt müssen auch sie Stellung beziehen, damit wir wissen, ob im Landtag überhaupt die richtigen Leute für uns sitzen", forderte er ein klares Votum der Landtagsmitglieder, damit Ebeleben seinen Status als Grundzentrum nicht verliert. Seinen Brief habe Bürgermeister Vogt jedenfalls auch an die hiesigen Mitglieder des Landtages geschickt. Landrat Peter Hengstermann (CDU) habe sich bereits auf öffentlichen Veranstaltungen für Ebeleben eingesetzt, so Vogt.

 

Ireen Wille / 06.10.11 / Thüringer Allgemeine