Mitteilungen

Mitteilungen der Ordnungsverwaltung

 

Das Ordnungsamt informiert:

Orientalische Zackenschote

Helfen Sie mit, die invasiven Pflanzen in der Einheitsgemeinde Ebeleben zu bekämpfen

Das Problem und Erkennung der Pflanze

In Thüringen zählt die Pflanze zu den invasiven Arten, die sich sehr schnell zu Lasten anderer Arten ausbreiten. Die konkurrenzstarke Zackenschote verdrängt zahlreiche andere Pflanzen und bietet Tieren kaum einen Lebensraum – es entstehen dichte, monotone Massenvorkommen. Dadurch können artenreiche Wiesenbiotope dauerhaft verloren gehen. Die Zackenschote breitet sich immer weiter aus, auch in der Einheitsgemeinde Ebeleben an Böschungen, Wegen, dem Radweg, Straßenrändern, Baustellen und Wiesen.

Die kräftigen, rapsähnlichen Pflanzen sind mehrjährig und blühen gelb von Mai bis Juni, deutlich länger als der Raps. Sie werden bis zu 1,60m hoch und haben eine tiefe Pfahlwurzel. Anders als beim Raps sind die Samenkapseln der Zackenschote nicht länglich, sondern rund. Die Blätter sind, nicht wie beim Raps, spitz zulaufend. Die Stängel sind mit kleinen Stacheln versetzt.

Wie kann ich die Ausbreitung verhindern und bekämpfen?

Jeder  kann helfen, die Ausbreitung der Pflanze zu verhindern, indem man die Samenreife unterbindet. Mehrfaches Mähen der Rasenflächen in Mai und Juni vor der Blüte der Zackenschote hilft, die Pflanzenverbreitung einzudämmen. Um Zackenschoten dauerhaft zu entfernen, müssen die Pfahlwurzeln tief ausgestochen werden, z.B. mit einem tiefen Unkrautstecher. Pflanzenreste und Wurzeln sollten länger in der Sonne austrocknen, bevor sie in den Kompost bzw. Restmüll gelangen. Schon mit einer einfachen Gartenschere lassen sich blühende Pflanzen leicht abschneiden. Wichtig ist die Bekämpfung der Erstbesiedlung um die Ausbreitung nachhaltig zu vermeiden.

 

zackenschote

Quelle: http://www.phyletisches-museum.uni-jena.de/tl_files/Faltblaetter/Bunias-Faltblatt_2015k.pdf

[03.06.2016]

 

 


 

 

Allgemeinverfügung der Stadt Ebeleben zum Vollzug des Thüringer Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung vor Tiergefahren (ThürTierGefG) vom 22.06.2011

Die Stadt Ebeleben mit den Ortsteilen Allmenhausen, Gundersleben, Rockensußra und Wiedermuth sowie den Gemeinden Abtsbessingen, Bellstedt, Freienbessingen, Holzsußra, Rockstedt, Thüringenhausen und Wolferschwenda, erlässt als zuständige Ordnungsbehörde die nachstehende

ALLGEMEINVERFÜGUNG

 

1.

 

Den Haltern von Hunden und gefährlichen Tieren im Sinne des Gesetzes im Zuständigkeitsbereich der Stadt Ebeleben wird aufgegeben, dem Ordnungsamt der Stadt Ebeleben bis spätestens zum

30.09.2012

a) Die Kennzeichnung des Hundes mit einem fälschungssicheren elektronisch lesbaren Transponder nach ISO-Standard (Mikrochip) sowie

b) den Abschluss einer Haftpflichtversicherung zur Deckung der durch den Hund verursachten Personen- und Sachschäden mit einer MindestversicherungssummeH. v. 500.000€ für Personenschäden und i.  H. v. 250.000€ für sonstige Schäden anzuzeigen

c) Die für die Haltung von gefährlichen Tieren notwendige Erlaubnis zu beantragen.

 

2.

Die sofortige Vollziehung der Ziffer 1 dieser Allgemeinverfügung wird angeordnet.

3.

Für den Fall, dass der Halter von Hunden und gefährlichen Tieren im Sinne des Gesetzes dieser Anordnung nach Ziffer 1 Buchstabe a, b und c, nicht fristgemäß nachkommt, wird diesem ein

Zwangsgeld i. H. v. 500,00€

angedroht.

4.

Diese Allgemeinverfügung gilt zwei Wochen nach ihrer öffentlichen Bekanntmachung als bekannt gegeben. Diese Allgemeinverfügung und ihre Begründung können zu den Dienstzeiten der Stadtverwaltung Ebeleben während der Dienststunden (Dienstag bis Freitag von 09:Uhr bis 12:00 Uhr, Dienstag von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Donnerstag von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr) in Zimmer 102 eingesehen werden.

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift bei der Stadtverwaltung Ebeleben, Rathausstraße 02, 99713 Ebeleben, einzulegen. Die Frist wird auch gewahrt durch Einlegen des Widerspruchs beim Landratsamt Kyffhäuserkreis, Kommunalaufsicht, Markt 08, 99706 Sondershausen. Falls die Frist durch das Verschulden eines von Ihnen Bevollmächtigten versäumt werden sollte, würde dieses Verschulden Ihnen als Halter des Tieres zugerechnet werden.

Hinweis

Sollten bezüglich dieser Allgemeinverfügung Unklarheiten oder Unstimmigkeiten bestehen, so ist die Möglichkeit gegeben, diesen auch im Vorfeld eines möglichen Widerspruchs auszuräumen. Hierfür steht Ihnen das Ordnungsamt der Stadt Ebeleben während der allgemeinen Amtsstunden oder unter der Telefonnummer 036020 70015 zur Verfügung.

Ebeleben den, 08.08.2012

Im Auftrag

gez. Gehlhaar                                                                                  (Siegel)

LM Ordnungsamt

 

 


 

 

Thüringer Gesetz zum Schutz der Bevölkerung vor Tiergefahren

 

Am 01.09.2011 tritt das Thüringer Gesetz zum Schutz der Bevölkerung vor Tiergefahren in Kraft.

Ziel des Gesetzes ist der Schutz der Bevölkerung vor Gefahren, die durch Tiere ausgehen. Das Thüringer Innenministerium hat hierzu eine Mitteilung zur Beantwortung häufiger Fragen veröffentlicht, welche Sie hier einsehen können:

Thüringer Innenministerium - Gesetz zum Schutz der Bevölkerung vor Tiergefahren

pdfGesetzestext - Tiergefahrengesetz

pdfHäufig gestellte Fragen

 

Was ist neu?

Seit dem 01.09.2011 gilt das Gesetz zur Haltung von gefährlichen Tieren.
Diese Tiere sind
bei der zuständigen Behörde (Ordnungsamt der Stadtverwaltung Ebeleben) sofort meldepflichtig. Bitte bringen Sie zur Anmeldung des Tieres folgende Nachweise mit:

  • Nachweis über die Registrierung des Tieres mit einem ISO-zertifizierten Microchip durch einen Tierarzt (Impfausweis)
  • Haftpflichtversicherungsnachweis (mind. 500.000€ für Personenschäden, mind. 250.000€ für Sachschäden)
  • Lichtbild des Tieres
  • Herkunftsnachweis (Kaufvertrag)

Diese Hunde gelten im Sinne des Gesetzes als gefährlich:

  • Pitbull-Terrier,
  • American Staffordshire-Terrier,
  • Staffordshire-Bullterrier,
  • Bullterrier
  • sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden (§ 3 Abs. 2 Nr. 1 ThürTierGefG).

Darüber hinaus gelten solche Hunde – gleich welcher Rasse – als gefährlich, die auf Grund ihres Verhaltens – etwa Beißattacken oder sonstiges aggressives Verhalten – nach Durchführung eines Wesenstests im Einzelfall als gefährlich festgestellt werden (§ 3 Abs. 2 Nr. 2 ThürTierGefG).

Neben Hunden sind folgende Tiere in der Liste der gefährlichen Tiere aufgenommen und sind ebenfalls anzeigepflichtig:

pdfvorläufige Liste gefährlicher Tiere

 

Alle Hunde, die nicht der oben genannten Rasse oder einer Kreuzung derer entsprechen sind bis zum 01.03.2012 mit Registrierungsnachweis (Chipnummer), Versicherungsnachweis und Alter bei der Stadtverwaltung Ebeleben anzumelden.

 

Für Rückfragen und zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an das Ordnungsamt der Stadtverwaltung Ebeleben:

Herr Gehlhaar
Zimmer 101
Tel: 036020 70014

Frau Kadur
Zimmer 102
Tel: 036020 70013